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Lärmaktionsplan


Zuständigkeit und Inhalt

Zuständig für die landesweite Lärmaktionsplanung an Hauptverkehrsstraßen außerhalb und an Bundesautobahnen innerhalb von Ballungsräumen ist das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Ein Entwurf des Lärmaktionsplans ist am 08. November 2019 veröffentlicht worden und kann auf der Internetseite des Staatsministeriums abgerufen werden.

Durch die hohe Umweltrelevanz des Straßenverkehrs und den zahlreichen Lärmbetroffenen führt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erstmals eine zentrale Lärmaktionsplanung für die dritte Runde der Lärmminderungsplanung durch.

Bestandteil der zentralen Lärmaktionsplanung sind alle Hauptverkehrsstraßen im Sinne der EG-Umgebungslärmrichtlinie und alle Bundesautobahnen in Ballungsräumen in Bayern. Die Lärmaktionsplanung soll vor allem die bisherigen Bemühungen im Lärmschutz aufzeigen sowie zukünftige Strategien einer sinnvollen und zielführenden Planung skizzieren.

Ziel in Bayern ist es, die vorhandenen hohen Lärmschutzstandards weiter auszubauen und für die Bürger mittels anspruchsvoller Lärmschutzziele eine hohe Lebensqualität sowohl in Ballungsräumen als auch außerhalb zu verfolgen. Die Lärmaktionsplanung stellt diesbezüglich eine wichtige konzeptionelle Grundlage dar und bietet darüber hinaus einen informativen Überblick zu den bisherigen und künftigen Bemühungen der zuständigen Stellen zum Lärmschutz und Lärmminderung.

Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Lärmaktionsplan des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherfragen fand in zwei zeitlich getrennten Phasen statt. Bürger und Gemeinden konnten in der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung über eine Online-Plattform des Staatsministeriums für Umwelt und Verbrauchschutz vom 11. November bis zum 23. Dezember 2019 zielgerichtete Fragen zum Entwurf des zentralen Lärmaktionplanes beantworten.