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Fahrzeugumrüstung


Förderprogramm gewährt 330 Euro Zuschuss

Viele Dieselfahrzeuge können mit einem sogenannten Partikelfilter nachgerüstet werden. Dieser senkt den Feinstaubausstoß so weit, dass in der Regel die nächst höhere Schadstoffgruppe erreicht wird. Der Deutsche Bundestag hat das Förderprogramm zur Nachrüstung mit Partikelfiltern 2012 neu aufgelegt. Der Einbau eines Partikelfilters in Diesel-Pkw und zur Güterbeförderung genutzten Diesel-Kraftfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen) wird mit einem Zuschuss von 330 Euro staatlich gefördert.

Zu den förderfähigen Pkw zählen auch Wohnmobile mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 Tonnen. Allerdings unterscheiden sich die Fördervoraussetzungen. So müssen Diesel-Pkw bis einschließlich 31. Dezember 2006 und leichte Nutzfahrzeuge bis einschließlich 16. Dezember 2009 erstmals zugelassen worden sein. In der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 31. Dezember 2012 muss die Nachrüstung bei allen genannten Fahrzeugen erfolgt sein. Die Mittel des Förderprogramms sind jedoch begrenzt - sie reichen für etwa 90.000 Umrüstungen und werden in der Reihenfolge der eingegangenen Antragsunterlagen ausgezahlt.
 

Stichtag 15. Februar 2013

Auskunft darüber, ob eine Umrüstung in Ihrem Fall möglich ist und welche Schadstoffklasse Ihr Fahrzeug damit erreicht, bekommen Sie bei den technischen Überwachungsorganisationen (z. B. TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS) oder auch in Werkstätten. Wurde der Partikelfilter nachträglich eingebaut, händigt die Werkstatt eine Abnahmebescheinigung aus. Sie gilt als Nachweis für die Umrüstung und kann von Werkstätten, die auch zur Abgasuntersuchung berechtigt sind, erstellt werden. Mit dem Nachweis wird in der Kfz-Zulassungsstelle der nachträglich eingebaute Partikelfilter im Fahrzeugschein vermerkt. Anschließend kann der Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Anträge können bis 15. Februar 2013 (Posteingang) beim BAFA eingereicht werden.
 

Verzögerungen beim Nachrüsten

Kommt es beim Nachrüsten zu Verzögerungen, kann eine kurzzeitige Ausnahmegenehimgung beantragt werden, die zehn Euro kostet. Nachgewiesen werden muss jedoch, dass die Nachrüstung bereits in Auftrag gegeben worden ist und Sie für die Verzögerung nicht verantwortlich sind (ergänzend dazu müssen die generellen Voraussetzungen für eine Ausnahmegenehmigung gegeben sein).