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Worum geht es?


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Das Gebiet der Münchner Umweltzone

Gründe für die Umweltzone

In München zählt der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings zur Umweltzone. Der Mittlere Ring selbst gehört nicht dazu. Seit 1. Oktober 2012 darf die Umweltzone nur noch mit gültiger grüner Plakette befahren werden. Das betrifft alle Autos, Busse, Wohnmobile und Lkw. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von 80 Euro.

Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren tragen maßgeblich zur Luftverschmutzung bei. Ihre Abgase enthalten Schadstoffe wie Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2). Die ultrafeinen Partikel des Feinstaubs können in die Lunge vordringen und über die Lungenbläschen bis in die Blutbahn gelangen. Mögliche Folgen sind Erkrankungen der Atemwege und des Herzkreislaufsystems.

Für eine saubere Luft

Um die Luftqualität zum Schutz der menschlichen Gesundheit zu verbessern, haben viele deutsche Großstädte Umweltzonen eingeführt - die Landeshauptstadt München am 1. Oktober 2008. Das Prinzip: Abgassünder werden aus der Innenstadt, in der gewöhnlich das Verkehrsaufkommen hoch und die Durchlüftung schlecht ist, Schritt für Schritt verbannt. Umweltzonen haben daher auch langfristig Auswirkungen auf die Anschaffung von Fahrzeugen. Wer sich ein neues Auto kauft, will damit natürlich auch überall fahren können. Die Schadstoffklassen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung und sind durch eine Plakette an der Windschutzscheibe ersichtlich. Sie entscheidet, wer in die Umweltzone einfahren darf und wer nicht.

Messstationen und Grenzwerte

Zur Überwachung der Luftqualität wurden Messstationen eingerichtet, an denen unter anderem die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte gemessen werden. Betrieben werden die Münchner Messstationen vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU). Zum Schutz der menschlichen Gesundheit ist am 1. Januar 2005 der Tagesgrenzwert für Feinstaub in Kraft getreten. Er beträgt 50 µg/m³. Dieser Tagesmittelgrenzwert darf nicht öfter als 35 Mal im Kalenderjahr überschritten werden. Zudem gilt seit dem 1. Januar 2010 für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m³, der nicht öfter als 18 Mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid beträgt 40 µg/m³. Diese und weitere Grenzwerte sind in der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung festgelegt.

In der Landeshauptstadt gibt es folgende Messstationen:

  • Landshuter Allee
  • Stachus
  • Lothstraße
  • Johanneskirchen
  • Allach (dort wird kein Feinstaub gemessen)

Die aktuellen Messergebnisse werden vom LfU im Internet veröffentlicht.

Umweltzonenschild - Beginn und Ende  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Wie erkenne ich die Umweltzone?



Die Umweltzone ist durch Verkehrsschilder an ihren Grenzen gekennzeichnet.







Die auf dem Zusatzschild abgebildeten Umweltplaketten (ab 1. Oktober 2012 ist es in München nur noch die grüne Plakette) geben Auskunft über die Fahrzeuge, die die Umweltzone derzeit befahren dürfen.