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Nachhaltigkeitsbildung


Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Die Landeshauptstadt München versteht unter ''nachhaltigem Handeln'', sich der eigenen Verantwortung als großer Kommune bewusst zu werden, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und die Konsequenzen des eigenen Handelns lokal wie global im Blick zu haben. Nachhaltig sind Tätigkeiten dann, wenn sowohl in ökologischer als auch in sozialer Hinsicht negative Effekte (wie Umweltverschmutzung, übermäßiger Ressourcenverbrauch, Tierquälerei oder die Ausbeutung von Arbeitskräften, etc.) so weit wie irgend möglich ausgeschlossen werden.

Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Lebensstil

Für einen nachhaltigen Lebensstil bedarf es folglich Verständnis zu globalen Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Was passiert beispielsweise, wenn ich viel Fleisch esse? Wie wird dieses produziert? Welche Ressourcen sind dafür erforderlich und welche Folgen hat die Produktion für die Umwelt, das Klima und die Arbeitsbedingungen? Ein Verständnis dafür ist nur durch eine entsprechend ausgerichtete Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) möglich. Denn nur wer Hintergründe kennt, kann ein Bewusstsein für die Konsequenzen des eigenen Handelns entwickeln und dieses entsprechend anpassen. Bewusstseinsbildung durch BNE ist ein gemeinsames Anliegen von zahlreichen Münchner BNE-Akteuren. Viele von Ihnen haben sich im Netzwerk „BenE-München e.V.“, einem regionalen Kompetenzzentrum zur BNE-Förderung, zusammengeschlossen.

Weil die Münchner Stadtverwaltung Vorbild sein möchte, unternimmt sie große Anstrengungen, z.B. den städtischen Einkauf soweit wie möglich nach sozialverantwortlichen Kriterien auszurichten und den Fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern. Um einen möglichst nachhaltigen Lebensstil der Münchnerinnen und Münchner zu unterstützen, hat die Landeshauptstadt München außerdem viele Projekte im Bereich Energie, Verkehr und Ernährung initiiert und begleitet diese mit BNE-Aktivitäten. So soll die Stromversorgung der Haushalte durch die Münchner Stadtwerke beispielsweise bis 2025 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Der ÖPNV und die Nahmobilität werden gezielt verbessert, z.B. durch die MVG-Ausbauoffensive und die Radlhauptstadt-Kampagne. Die Initiative „Biostadt München“ fördert die Ernährung aus biologischem und möglichst regionalem Anbau." Ab 2018 sollen die Münchnerinnen und Münchner außerdem aktiv in eine großen Klimaschutz-Kampagne eingebunden werden. Dies alles hilft, den CO2-Ausstoß Münchens zu reduzieren und die Klimaschutzziele sowie die Sustainable Development Goals zu erreichen.

Kontakt

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Referat für Gesundheit und Umwelt
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