Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Münchens Stadtklima


Alpenpanorama  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Was das Stadtklima ist und was es ausmacht

Die Qualität unserer Luft bestimmt erheblich die Lebensqualität in der Stadt. Gesunde Luft gehört zu den elementaren Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen. In Städten und Ballungsgebieten verändern sich die natürliche Zusammensetzung, die Luftqualität und auch die klimatischen Bedingungen allerdings erheblich. Gründe dafür sind unter anderem die zunehmende Bebauung, der damit verbundene Verlust von Freiflächen und auch der Verkehr.

Diese durch die städtischen Eigenschaften veränderten klimatischen und lufthygienischen Verhältnisse werden unter dem Begriff Stadtklima zusammengefasst. Das Stadtklima ist gekennzeichnet durch die Veränderungen des Wärmehaushalts, des örtlichen Wind- und Luftaustauschfeldes sowie durch die Anreicherung der Luft mit Schadstoffen.

 

 

Faktoren, die das Stadtklima beeinflussen sind:

  • Versiegelung sowie die Wärmespeicherkapazität und die Wärmeleitfähigkeit künstlicher Oberflächen
  • Bebauungsstruktur und -dichte
  • Emissionen von Luftbeimengungen und von Abwärme
  • Kfz-Verkehr
  • diverse Wärmequellen, wie beispielsweise Industrieanlagen

Die Luftverschmutzung und auch die Temperatur der Luft sind in Großstädten immer höher als in ländlichen Regionen - dies gilt auch für München.

Die stadtklimatischen Eigenheiten prägen sich vor allem bei windschwachen und austauscharmen Wetterlagen aus. Bei einzelnen Faktoren wie beispielsweise der Sonneneinstrahlung oder dem Niederschlag ergeben sich räumlich (z.B. stadtteilbezogen) nur geringfügige Abweichungen. Anders bei Temperatur- und Windverhältnissen oder Immissionskonzentrationen: Hier sind bereits kleinräumig große Unterschiede möglich.

Temperatur-, Wind- und Luftaustauschverhältnisse