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Münchner Hilfenetzwerke


Scherenschnittmännchen, die sich an der Hand halten  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Kooperation hilft

Ziel der Münchner Hilfenetzwerke ist die frühzeitige Erkennung und Verhinderung von Gefährdungssituationen für Kinder suchtkranker oder psychisch erkrankter Eltern. Hierzu müssen die beteiligten Fachdienste zusammenwirken und die unterschiedlichen Hilfen gut miteinander abstimmt sein. Stadtweite Netzwerke fördern diese Kooperation.

Unser Anliegen

Wenn von Angehörigen psychisch erkrankter oder suchtkranker Menschen die Rede ist, hat man selten die Kinder der Erkrankten vor Augen. Aber gerade die Kinder suchtkranker oder psychisch erkrankter Eltern sind von der Erkrankung ihrer Eltern stark mitbetroffen. Häufig sind sie durch die familiäre Situation überfordert und belastet, manchmal sogar unmittelbar gefährdet. Im weiteren Lebensverlauf steigt das Risiko der Kinder erheblich, selbst an einer Sucht oder psychisch zu erkranken. Die Eltern selbst nehmen aus Sorge um ihre Kinder Behandlungen nicht oder zu spät wahr.

Die persönlichen und sozialen Umstände sowie die Erkrankungen sind niemals gleich. Hilfen für die Kinder und ihre Eltern müssen daher immer immer individuell und passgenau gestaltet sein. Dies macht eine gute Abstimmung zwischen den verschiedenen beteiligten Hilfesystemen, Diensten und Fachkräften erforderlich.

Die „Grundsätze interdisziplinärer Kooperation“ bilden hierfür die Grundlage. Sie enthalten verbindliche Verfahren für die gemeinsame Unterstützung der Kinder und ihrer suchtkranken oder psychisch erkrankten Eltern.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
SG Koordination für Psychiatrie und Suchthilfe

Paul-Heyse-Straße 20
80336 München

Fax:
089 233-47253