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Anlagenüberwachung nach Industrie-Emissions-Richtlinie


Umsetzung der IE-Richtlinie in der Landeshauptstadt München

Die Industrieemissions-Richtlinie (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) vom 24.11.2010 ist eine Richtlinie der Europäischen Union mit Regelungen zu Genehmigung, Betrieb, Stilllegung und Überwachung von Industrieanlagen.

Das Ziel der Richtlinie liegt in der Vermeidung bzw. größtmöglichen Verminderung von Umweltverschmutzungen durch Industrieanlagen. Zu diesem Zweck müssen die Industrieanlagen "beste verfügbare Techniken" (BVT, engl. BREF) anwenden.

Um welche Anlagen es sich dabei im Einzelnen handelt, ist in dem Anhang 1 der Industrieemissions-Richtlinie geregelt. So z. B. Abfallrecyclinganlagen, Oberflächenbehandlungsanlagen, Anlagen zur Herstellung chemischer Erzeugnisse.

Das Überwachungsprogramm der Landeshauptstadt München (entsprechend den Vorgaben der Regierung von Oberbayern) (PDF, 54 KB) für den Bereich Immissionsschutz soll eine planmäßige und nachvollziehbare Überwachung der Anlagen sicherstellen.

Im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München befinden sich derzeit 46 Anlagen, die den Anforderungen der Industrieemissions-Richtlinie unterliegen (siehe Anlage 1 und 4). Die Anlagen, für deren Überwachung die Regierung von Oberbayern (ROB) oder das Landesamt für Umwelt (LfU) zuständig sind, finden Sie in der Anlage 4.

Überwachungsberichte der Industrieanlagen im Zuständigkeitsbereich der Landeshauptstadt München