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Grundwasserdaten


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Grundwasserstandslinien

Allgemeine Informationen zum Grundwasser

Grundwasser stammt überwiegend aus Regenwasser, das versickert. Oberflächennahe Grundwasservorkommen versorgen Pflanzen mit Wasser und bilden wertvolle Feuchtbiotope. Das Grundwasser tritt in Quellen zu Tage, speist Bäche, Flüsse und Seen. Seine Qualität und die Menge des Grundwassers beeinflussen somit auch die Oberflächengewässer. Der Großraum München mit der Münchner Schotterebene hat eines der ergiebigsten Grundwasservorkommen Deutschlands.

Die Landeshauptstadt München kontrolliert regelmäßig das Grundwasser im gesamten Stadtgebiet: nicht nur das tiefere Grundwasser, das als Trinkwasserreserve dient, sondern vor allem auch das obere Grundwasser, das sogenannte Hauptgrundwasser-Stockwerk. Die permanente Grundwasser-Überwachung beinhaltet neben der qualitativen insbesondere die quantitative Betrachtung. Daher misst die Landeshauptstadt München an mehr als 4.500 Messstellen den Grundwasserstand, um natürliche und vom Menschen beeinflusste Veränderungen des Grundwassers festzustellen.

Das Grundwasserdargebot, somit die Menge des Grundwassers und damit auch die Höhe des Grundwasserspiegels, hängt in erster Linie von Witterungsverhältnissen und von geologischen Faktoren (beispielsweise  Mächtigkeit des Grundwasserleiters, Durchlässigkeit der Bodenschichten, Fließrichtung, Gefälle etc.) ab. Der Abstand des Grundwasserspiegels von der Geländeoberkante wird als Flurabstand bezeichnet. Dieser ist nicht konstant, sondern ändert sich mit den zeitlichen Schwankungen des Grundwasserspiegels.

Von Menschen verursachte Eingriffe spielen in der Regel nur eine lokal begrenzte Rolle. Seit 1998 ist der Grundwasserspiegel im gesamten Stadtgebiet aus natürlichen Gründen stark angestiegen und erreichte im Herbst 2000 einen Höchststand der vergangenen zehn bis 15 Jahre. Vor allen im Münchner Westen und Norden traten dadurch in Gebieten mit einem generell geringen Flurabstand Probleme mit Grundwasser-Vernässungen in Kellerräumen auf. Neben Aubing betrifft das vor allem Teilbereiche von Ludwigsfeld, Feldmoching und Moosach sowie von Johanniskirchen/Englschalking und Trudering.

Grundwassertemperaturen

Der Mittelwert der Grundwassertemperaturen im Stadtgebiet München liegt bei zwölf Grad Celsius, wie der Abschlussbericht zum Projekt „Grundwassertemperaturen München – Messungen 2009 – 2010“ zeigt. Er skizziert zuerst anhand der Topografie, der hydrogeologischen Verhältnisse und der Messstellenauswahl das Untersuchungsgebiet. Anschließend erfolgt eine statistische Auswertung und grafische Darstellung der Messergebnisse sowie die flächige Verteilung der Temperaturwerte pro Messreihe. Abschließend werden die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Grundwassertemperatur dargestellt.

Ein Vergleich der Grundwassertemperaturen mit den Ergebnissen früherer Messungen zeigt, dass sich die generelle Wärmeverteilung des Grundwassers im Stadtgebiet Münchens in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich verändert hat

Grundwasserauskünfte

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