Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Die Isar


Badende an der Isar  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy, Landeshauptstadt München

Der grüne Lieblingsort vieler Münchner

Der drittgrößte Fluss Bayerns entspringt im Karwendel und mündet südlich von Deggendorf in die Donau. Sie durchfließt auf circa 14 Kilometern das Stadtgebiet Münchens von Südwest nach Nordost.

Die naturnahe Flusslandschaft der Isar mit ihren flachen Ufern, Kiesbänken und Auen bildet heute das wichtigste zentrale Naherholungsgebiet in München. Die Uferflächen bieten Raum zum Radeln, Spazierengehen, Erholen und Grillen. Das Baden und Bootfahren in der Isar ist ebenso wie das Surfen - immer auf eigene Verantwortung - nur in bestimmten Bereichen gestattet.

Gefahrenstelle Marienklause

Das Bootfahren durch die Floßgasse am Marienklausensteg ist seit 03.04.2020 bis auf Weiteres verboten!

Durch das Hochwasser in der Isar im Februar 2020 wurden am Schussboden der Floßgasse Schäden verursacht, von denen eine erhebliche Unfallgefahr insbesondere für Bootfahrer*innen ausgeht. Es stehen aktuell Bohlen gegen die Strömung und es besteht die Gefahr, dass Schlauchboote daran aufgeschlitzt werden, Bootfahrer*innen umkippen und kentern. Die aktuelle Beschilderung vor Ort wird vom Baureferat angepasst. Für das Baden gilt im unmittelbaren Nahbereich wegen der Gefahr des Ertrinkens in der sich im Unterwasser bildenden Wasserwalze generell ein Verbot.

Dieses temporäre Bootfahrverbot an der Floßgasse gilt unabhängig von der vom Freistaat Bayern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassenen beschränkten Ausgangssperre. Sport und Bewegung an der frischen Luft, alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands, bleiben danach ausdrücklich erlaubt.

Gefahrenbereich Großhesseloherwehr bis zum Flaucher

Das Bootfahren vom Großhesseloherwehr bis zum Flaucher ist ab 05.07.2020 bis auf Weiteres verboten!

Aktuell herrschen auf der Isar Verhältnisse vor, die eine gefahrlose Ausübung des Gemeingebrauchs nicht zulassen. Am 04.07.2020 kam es auf der Isar zu einigen Unfällen, insbesondere an der Wasserwalze bei der Marienklause. Bei den Rettungsaktionen brachten sich auch die Helfer in Lebensgefahr.Der Wasserstand am Pegel Isar-München ist seit Tagen erhöht. Auch unterhalb der Hochwasser-Meldestufe 1 führt die Isar derzeit sehr viel Treibholz mit und weist eine starke Trübung sowie Strömung auf. Es besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben, wenn Personen die Isar mit Booten und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art befahren.

Die Landeshauptstadt München – Referat für Gesundheit und Umwelt – hat daher zur Regelung des Gemeingebrauchs das Befahren der Isar mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft (Boote und Schwimmkörper jeglicher Art) vom Großhesseloherwehr bis zum Flaucher ab Sonntag, den 05.07.2020, bis auf Weiteres verboten. Die Bootfahrenden werden gebeten, oberhalb des Großhesseloherwehrs den beschilderten Ausstieg auf der rechten Seite zu nutzen und die Gefahrenstelle an der Marienklause zu umgehen.

Erweitertes Verbot zum Befahren der Isar

Erweitertes Verbot zum Befahren der Isar mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art!

Das Landratsamt München hat im Hinblick auf die zu erwartenden Regenmengen ein Bootfahrverbot auf der Isar ab 11.07.2020 im Landkreisgebiet erlassen. Angesichts der Vielzahl an Bootsunfällen am vergangenen Samstag hatte die Landeshauptstadt München bereits am Sonntag, 5.7.2020, ein Bootfahrverbot vom Großhesseloher Wehr bis hin zum Flaucher bis auf Weiteres erlassen.

Hinsichtlich der bestehenden Wetterprognose für das kommende Wochenende ist davon auszugehen, dass sich die Verhältnisse auf der Isar erneut verschlechtern werden. Laut Deutschem Wetterdienst werden ab Freitag- bis Samstagnachmittag für den oberbayerischen Alpenraum und im Vorland starke Gewitter mit lokalen Unwettern, Starkregen und Dauerregen mit punktuell unwetterartigen Regenmengen vorhergesagt. Es ist also damit zu rechnen, dass auf der Isar nahezu vergleichbare Verhältnisse vorherrschen werden, die zu dem Fahrverbot geführt hatten. Ein gefahrloses Befahren wird nicht möglich sein. Der Wasserstand und die Abflussgeschwindigkeit werden sich wieder in kritische Bereiche erhöhen und ansteigen. Treibgut und starke Strömungsverhältnisse sind zu erwarten. Die Isar wird sich eintrüben.

Das bestehende Bootfahrverbot wird daher auf das gesamte Stadtgebiet der Landeshauptstadt München erweitert und gilt ab Samstag, den 11.07.2020, bis auf Weiteres. Es ist somit das Befahren der Isar im Stadtgebiet München von der südlichen Stadtgrenze nach der Großhesseloher Brücke bis zur Leinthaler Brücke im Norden ausnahmslos verboten.

Sobald sich die Verhältnisse auf der Isar wieder entspannen und eine gefahrlose Nutzung realistisch ist, wird umgehend geprüft, ob das Befahrungsverbot wieder aufgehoben werden kann.

Teilaufhebung des Verbots zum Befahren der Isar

Teilaufhebung des Verbots zum Befahren der Isar mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art!

Das geltende Bootfahrverbot auf der Isar im Stadtgebiet München wird  für den nördlichen Teil zwischen Max-Joseph-Brücke und Oberföhringer Wehr aufgehoben. Die Strecke zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher bleibt für Boote weiterhin gesperrt.

Grund hierfür ist eine Gefahrenstelle, die sogenannte Floßrutsche an der Marienklause ist aufgrund von Schäden im Bodenbereich nicht passierbar. Angesichts der Vielzahl an Bootsunfällen am Samstag, 4.7.2020, im Bereich der Marienklause muss dieses Verbot vorläufig aufrecht erhalten werden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
SG Wasserrecht

Bayerstraße 28a
80335 München

Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
SG Wasserrecht
Bayerstr. 28a
80335 München

Öffnungszeiten:

Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag
08.30 Uhr - 15.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr - 12.30 Uhr