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Abbrüche von Gebäuden mit altlastrelevanten Vornutzungen


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© © Referat für Gesundheit und Umwelt

Schadstoffe in der Bausubstanz

Bei Gebäudeabbrüchen - vor allem bei ehemaligen Gewerbebetrieben und Industrieanlagen - findet man häufig schadstoffverunreinigte Baustoffe. So wie verschiedene Schadstoffe durch industrielle Nutzung oder unsachgemäßen Umgang mit umweltrelevanten Substanzen in den Untergrund versickern können, ist auch eine Verunreinigung der Bausubstanz durch Vertropfen, Auslaufen oder Ausgasen dieser Stoffe möglich. Von vielen früher verwendeten Baustoffen weiß man heute, dass sie schadstoffbelastet und gesundheitsgefährdend sind. So wurden zum Beispiel im Isolier- und Brandschutzbereich sowie bei Dach- und Fassadenverkleidungen asbesthaltige Produkte verwendet, Kellerwände wurden mit teerhaltigen Anstrichen versehen oder Betonteile mit PCB-haltigen Dichtmassen verfugt.

Es sollte immer beachtet werden, dass nicht erkannte Schadstoffbelastungen die nähere Umgebung und auch die mit dem Abbruch Beschäftigten gefährden, da in diesem Fall keine geeigneten Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Auf mögliche Schadstoffe in der Bausubstanz sollte deshalb auch bei Wohnhäusern immer geachtet werden.