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Kommission für Stadtgestaltung


Pschorr-Haus, Gasteig, Walking Man  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Die Kommission

Sei es das Kulturzentrum Gasteig, die Skulptur „Walking Man“, das Marienplatz-Untergeschoss oder das Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße - wenn in München etwas gebaut oder baulich verändert wird, das das Stadtbild erheblich beeinflusst, ist das oftmals ein Fall für die Kommission für Stadtgestaltung.

Die Kommission für Stadtgestaltung ist ein etabliertes und sehr wichtiges Instrument zur Sicherung der Bauqualität in München. Das ehrenamtliche Gremium wurde in seiner jetzigen Form 1970 gegründet und zählt momentan 27 Mitglieder. Neben dem Oberbürgermeister und der Stadtbaurätin setzt es sich aus weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, Fachleuten anderer Behörden, dem Heimatpfleger, Stadträtinnen und Stadträten sowie zehn freiberuflichen Architektinnen und Architekten zusammen. Letztere beruft der Stadtrat auf Vorschlag der Bayerischen Architektenkammer in die Kommission. Einige Architektinnen und Architekten kommen aus anderen Städten, was den „Blick von außen“ auf das Baugeschehen in München gewährleisten soll. Die Vertreterinnen und Vertreter der nichtstädtischen Behörden werden entsandt, die der Landeshauptstadt München sind qua ihres Amtes Mitglieder. In der Kommission treffen also Fachleute mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Perspektiven aufeinander.

Die Kommission für Stadtgestaltung kann kein Baurecht aussprechen oder entziehen, sondern nur über die Gestaltung beraten und Empfehlungen für den Stadtrat und die mit dem Vorhaben befassten Behörden abgeben. Die Grundlagen sind in einem Statut geregelt, das der Stadtrat zuletzt 2002 neu beschlossen hat.

Die Projekte

Grundsätzlich kann jedes Vorhaben der Kommission vorgetragen werden, das von übergeordneter Bedeutung für die Stadtgestaltung ist. Ein Vorschlagsrecht haben der Oberbürgermeister, der Heimatpfleger, Stadträtinnen und Stadträte oder Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung. Ausgenommen sind Vorhaben, die Gegenstand von Wettbewerben waren. Sie können nur dann beraten werden, wenn es im Laufe des Planungsprozesses zu gravierenden Änderungen kommt. Viele Projekte, die in der Vergangenheit beraten wurden, zeichnen sich durch eine exponierte Lage aus.

Die Sitzungen

Die Kommission für Stadtgestaltung tagt alle zwei Monate. Um einen möglichst transparenten Qualitätsfindungsprozess zu gewährleisten, sind die Sitzungen öffentlich und finden in der Regel im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Pro Termin werden vier bis sechs Projekte behandelt, jedes etwa 30 Minuten lang. Doch damit ist es nicht getan - Bauherr und Architekt werden auch danach von der Stadtverwaltung begleitet. Eine möglichst frühe Behandlung des jeweiligen Projekts in der Kommission ist wünschenswert, bei sehr bedeutsamen Vorhaben kommen Ortstermine oder Bemusterungen dazu.

Kommende Termine

  • 31. Januar 2017
  • 28. März 2017
  • 30. Mai 2017
  • 25. Juli 2017
  • 10. Oktober 2017
  • 19. Dezember 2017

Die Sitzungen finden in der Regel im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt; Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

Entscheidungsfindung

Ziel ist es, dem Bauherrn eine Empfehlung mitzugeben, mit der er weiterarbeiten kann. Für eine solche Empfehlung reicht eine einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Lässt sich kein Ergebnis erzielen, kann die Kommission ein anderes Verfahren vorschlagen, etwa ein Plangutachten oder einen Wettbewerb. Die Protokolle sind nichtöffentlich, können bei berechtigtem Interesse aber eingesehen werden.

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Haushalt, Organisation, Berichts- und Beschlusswesen

Blumenstraße 19
80331 München

Kontakt:
Volkmar Kleimann