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Pressemitteilungen: Januar 2020


Gespräch zur Stadtbaukultur mit Architekt Eike Becker

(30.1.20) Das nächste Gespräch zur Stadtbaukultur findet am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr, im Rahmen der Jahresausstellung „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ in der Rathausgalerie statt. Stadtbaurätin Professorin Dr. (l) Elisabeth Merk trifft auf den Berliner Architekten Eike Becker.

Bei seinen Planungen hat Beckersoziale Verantwortung und Nachhaltigkeit im Blick. Der gebürtige Niedersachse möchte seine Wohn- und Bürokomplexe an dringende Zukunftsthemen, wie Klimawandel, Digitalisierung und demografischen Wandel, anpassen und dabei die Bedürfnisse der Umgebung berücksichtigen. Der Eintritt zu dem Gespräch ist frei. Nach seinem Architekturstudium in Aachen, Paris und Stuttgart hospitierte Eike Becker in London bei den renommierten Büros der Architekten Norman Forster und Richard Rogers. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Berlin zur pulsierenden Metropole. Zwei vormals durch die Mauer getrennte Stadtteile mussten wieder zusammenwachsen. Auch den jungen Architekten Becker zog es nach Berlin, wo er 1991 mit weiteren Architekten ein Büro eröffnete. 1999 gründete er mit einem Partner das Büro Eike Becker_Architekten.

Stadtbaukultur umfasst viele Facetten – den gebauten Raum und das urbane Leben genauso wie die politische Dimension von Stadt. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten die Münchner Gespräche zur Stadtbaukultur jenseits des fachlichen Alltags Themen, die für Münchens Entwicklung wichtig sind. Stadtbaurätin Professorin Dr. (l) Elisabeth Merk lädt deshalb regelmäßig Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Berufen und Meinungen ein, mit ihr über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Preisverleihung zum 46. Fassadenwettbewerb

(28.1.20) Am Donnerstag, 30. Januar, überreicht Bürgermeister Manuel Pretzl im Großen Sitzungssaal des Rathauses 15 Fassadenpreise und 11 Lobende Erwähnungen an die privaten und öffentlich-rechtlichen Preisträgerinnen und Preisträger im Fassadenwettbewerb 2019.

Gegenstand des Wettbewerbs waren in den Jahren 2017 und 2018 durchgeführte beziehungsweise fertiggestellte Renovierungen von Stuckfassaden der Gründerzeit und des Jugendstils, Renovierungen von Fassaden anderer Bauepochen (bis einschließlich 1950er Jahre), Renovierungen von Fassaden denkmalgeschützter Bauten nach 1960 sowie Fassadenmalereien.

Der städtische Fassadenwettbewerb wurde 1970 erstmals ausgeschrieben und fand diesmal bereits zum 46. Mal statt. Bewerbungen für den kommenden Münchner Fassadenwettbewerb 2021 können bis 31. Januar 2021 in der Unteren Denkmalschutzbehörde, Lokalbaukommission, im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 19, 80331 München, eingereicht werden.

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Münchner Nordosten: Entscheidung zum Ideenwettbewerb

(27.1.20) Der Ideenwettbewerb zum Münchner Nordosten ist am Freitag, 24. Januar, entschieden worden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die städtebauliche Entwicklung erreicht.

Die Arbeitsgemeinschaft der Büros rheinflügel severin, Düsseldorf, mit bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh bdla konnte das hochkarätig besetzte Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Markus Allmann überzeugen.

Das rund 600 Hektar große Stadterweiterungsgebiet Münchner Nordosten hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag für die Weiterentwicklung des Münchner Stadtgebiets zu leisten. Die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger zeigen jeweils Visionen für die Nutzungsdichten von 10.000, 20.000 oder 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Hierbei schafft es der Siegerentwurf glaubhaft, einen Blick auf die zukunftsgerechte Stadtentwicklung zu werfen, indem neue Nachbarschaften zwischen den Bestandssiedlungen und den neuen Stadtbausteinen entstehen, Grün- und Freiflächen erhalten und weiterentwickelt sowie ein zukunftsgerichtetes Mobilitätsnetz angeboten werden. Hier können je nach Nutzungsdichte einmal 3.600 bis zu 10.600 neue Wohnungen entstehen, die eine Entlastung für den anhaltend hohen Wohnraumbedarf darstellen.

Auf mindestens der Hälfte der Flächen soll jedoch auch dauerhaft Raum für bestehende Nutzungen, wie Landwirtschaft und Pferdesport sowie für den Erhalt der wertvollen Landschaftselemente, freigehalten werden.

Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk: ,,Ich freue mich sehr über die Bandbreite der eingereichten Ideen und das Wettbewerbsergebnis Mit dem ersten Preis bekommen wir eine neue städtebauliche Qualität im Münchner Nordosten. Es wird eine eigenständige stadträumliche Idee für den Stadtrand vorgestellt, die über grüne Verbindungsstrukturen zu den bestehenden Gebieten vermittelt. Dadurch ergibt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit den historischen Dorfkernen und eine gute Verknüpfung mit dem Bestand, der so von der neuen Erschließung durch Trambahn und U-Bahn sowie den Infrastrukturen profitieren kann. Ein für alle attraktives urbanes Zentrum, direkt an einem neuen See gelegen, bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten an. Durch die kompakte Bauform können viele bestehende Freiflächen erhalten werden. Aus meiner Sicht ist der erste Preisträger sehr gut geeignet, um in die weitere gesamtstädtische Diskussion über den Münchner Nordosten einzusteigen.“

Das Preisgericht würdigte den Entwurf als eine Arbeit, die hinsichtlich eines klaren Konzeptes basierend auf einem starken Freiraumgerüst mit prägenden Grünzügen, welches Neubaugebiete vom Bestand separiert, überzeugt und hierdurch eine klare Haltung zum Ort aufbaut. Im Vergleich zu anderen Arbeiten weist diese Arbeit durchgängigere und großzügigere Freiraumbänder in Ost-West-Richtung auf.

Im April 2019 wurde der zweistufige städtebauliche und landschaftsplanerische Ideenwettbewerb ausgelobt, der am 24. Januar unter Mitwirkung von elf stimmberechtigten Fachpreisrichtern sowie zehn stimmberechtigten Sachpreisrichtern aus dem Münchner Stadtrat und den Bezirksausschüssen 13 Bogenhausen und 15 Trudering-Riem entschieden wurde.

Professor Markus Allmann, Preisgerichtsvorsitzender: „Die Landeshauptstadt München hat mit dem Ideenwettbewerb für den Münchner Nordosten eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe gestellt. München soll sich an diesem Ort zukunftsfähig, sozial und umweltgerecht weiterentwickeln.

Für die teilnehmenden Planungsbüros galt es, Lösungen zu finden, die eine Balance zwischen Stadt und Landschaft herstellen. Es war Aufgabe, mit konzeptionellen Leitideen Bilder für neue Stadt- und Landschaftsbausteine zu zeichnen. Bestehende Freiräume, Nutzungen und Strukturen sollten dabei berücksichtigt und mit den historischen Ortskernen respektvoll umgegangen werden. Die vielschichtige Aufgabe traf auf große Resonanz bei den Planerinnen und Planern und sie wurde mit großem Aufwand erfolgreich und leidenschaftlich umgesetzt. Die im Wettbewerb entwickelten Ideen und der erste Preisträger sind eine sehr gute Grundlage für die Diskussion um die künftige Entwicklung des Münchner Nordostens und geben einen Ausblick auf den weiteren Planungsprozess.“

Mit dem 2. Preis prämierte das Preisgericht den Beitrag von CITYFÖRSTER architecture+urbanism, Hannover, mit freiwurf landschaftsarchitekturen, Hannover, mit urbanegestalt PartGmbB, Köln.

Der 3. Preis ging an performative architektur, Stuttgart, mit UTA Architekten und Stadtplaner GmbH, Stuttgart, mit Grüne Welle Landschaftsarchitektur, Grünkraut.

Alle Arbeiten aus beiden Wettbewerbsstufen werden vom 4. bis 16. Februar in einer Ausstellung im Isarforum am Deutschen Museum, Ludwigsbrücke, Museumsinsel 1, präsentiert. Die Ausstellung ist täglich von 14 bis 19 Uhr, an den Samstagen und Sonntagen bereits ab 12 Uhr geöffnet.

Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 3. Februar, von 18 bis 21 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen, sich die Arbeiten direkt von den Preisträgerinnen und Preisträgern präsentieren zu lassen. Zusätzlich werden am Donnerstag, 6. Februar, 17 Uhr, Sonntag, 9. Februar, 15 Uhr, und Donnerstag, 13. Februar, 17 Uhr, kurze Führungen von Mitarbeitenden des Referats für Stadtplanung und Bauordnung angeboten.

Um den frühzeitig begonnenen Dialog mit den Grundstückseigentümern fortzusetzen und zu vertiefen, sind diese so wichtigen Partner für die Umsetzung der Planungen im Münchner Nordosten bereits vorab zu einer gesonderten Veranstaltung geladen. Im Herbst 2020 ist dann vor Ort ein öffentlicher Dialog zum Wettbewerbsergebnis vorgesehen.

SAP Garden: Neubau einer Multifunktionshalle im Olympiapark

(24.1.20) Die Red Bull Stadion München GmbH hat im Spätherbst 2019 den Bauantrag für die Baugenehmigung des SAP Gardens im Münchner Olympiapark eingereicht. Der Name SAP Garden steht für die neue Arena als zukünftige Spielstätte für die Eishockey-Heimspiele des EHC Red Bull München (RBM) und die Begegnungen der Basketballmannschaft des FC Bayern München.

Darüber hinaus wird sie insbesondere auch der Landeshauptstadt München für Breitensport (Öffentlichkeit, Schulen, Vereine, Leistungssport) zur Verfügung stehen.

Bereits während des derzeit laufenden komplexen Baugenehmigungsverfahrens konnte am 13. Januar 2020 mit den vorbereitenden Aushubarbeiten auf dem Grundstück des ehemaligen Radsportstadions im Münchner Olympiapark begonnen werden. Bis Ende Februar werden provisorische Baustraßen mit Gehwegen und einem Fußgängerübergang errichtet, wofür begleitende Baumfällarbeiten notwendig werden. Hierfür liegt eine Teilbaugenehmigung vor. Ab Mitte April führen die Baumaßnahmen zu einer temporären Umleitung der Buslinie 144 über die südliche Parkharfe. Der Olympiapark ist als Ensemble seit 1998 in der Denkmalliste der Landeshauptstadt München als architektonisches, landschaftsplanerisches und gestalterisches Gesamtkunstwerk eingetragen. In Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, der Lokalbaukommission und der ökologischen Baubegleitung wurden die notwendigen Baumfällungen auf ein Minimum reduziert. Im Zuge der Fertigstellung des Bauvorhabens werden die provisorischen Straßen zurückgebaut, die Freiflächen wiederhergestellt und entsprechende Baumersatzpflanzungen nach den Vorgaben des Parkpflegewerks umgesetzt.

Ausstellung #mitmünchnern: Jugendliche gestalten Zukunft

(23.1.20) Im Zuge der Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung „#mitmünchnern– Jetzt ist Zukunft“ haben drei ausgewählte Münchner Schulklassen der 9. und 10. Jahrgangsstufe am Montag, 27. Januar, von 8.30 bis 17 Uhr im Münchner Rathaus die Möglichkeit, in der „Jugend Werkstatt Zukunft“ wichtige Zukunftsfragen zu diskutieren.

Die Werkstatt beginnt mit einer kurzen Einführung in die Ausstellung. Anschließend geht es in der Ratstrinkstube mit dem „Stadtspiel“ los. Mittelpunkt ist eine zwei mal zwei Meter große Modellbau-Platte, über der eine Kamera montiert ist. Diese zeichnet alle Veränderungen auf, die auf der Platte vor sich gehen. Die Platte ist das „Spielbrett“ für das Stadtspiel, das sich rund um die Zukunftsfragen Mobilität, Digitalisierung und Freiräume dreht. Die Jugendlichen bauen und planen, reagieren auf Unvorhergesehenes und suchen gemeinsam nach Lösungen. Medienpädagogisch unterstützt können sie anschließend ihren gefilmten Planungsprozess nachbearbeiten: Sprechblasen und andere Trickfilmelemente kommentieren die Dynamiken und Konflikte, die im Stadtspiel aufgekommen sind.

Die Ergebnisse der Schulklassen werden am Dienstag, 28. Januar, vorgestellt. Die „Jugend Werkstatt Zukunft“ steht dann in einem offenen Programm ab 14 Uhr allen weiteren interessierten Jugendlichen offen und lädt zum Mitspielen ein. Um 15 Uhr beginnt in der Ratstrinkstube die öffentliche Präsentation der Kurzfilme aus dem Schulklassenprogramm. Die Jugendlichen haben die Gelegenheit, mit Expertinnen und Experten aus der Verwaltung ins Gespräch zu kommen und ihre Ideen für Münchens Zukunft kundzutun.

Anfang Februar werden die Kurzfilme der Schulklassen in der Ausstellung in der Rathausgalerie gezeigt.

Achtung Redaktionen: Medienvertreter können sich für beide Tage anmelden per E-Mail an plantreff@muenchen.de.

Jahresausstellung #mitmünchnern bietet kostenlose Führungen

(16.1.20) Am Freitag, 17. Januar, von 17 bis 18 Uhr findet die erste von sechs öffentlichen, kostenfreien Führungen durch die Ausstellung „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ statt. Treffpunkt ist am Eingang zur Rathausgalerie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die weiteren Termine sind ebenfalls freitags am 24. Januar, 31. Januar, 7. Februar, 14. Februar und 21. Februar.

Digitalisierung, Mobilität, Klimawandel, sozialer Zusammenhalt – unter dem Titel „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ zeigt die Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung Strategien, Planungen und Projekte in München für die kommenden Jahrzehnte. „Jetzt ist Zukunft“ bedeutet, vorausschauend zu planen und heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das gelingt nur gemeinsam mit allen Akteuren und einer starken Beteiligung der Bürgerschaft, also vielen Menschen, die „mitmünchnern“.

Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 5. März, täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Begleitend finden kostenlose Abendveranstaltungen, interne Führungen sowie Stadtspaziergänge zu ausgewählten Projekten statt. Der Eintritt sowie alle Veranstaltungen sind kostenlos.
 

Holzwohnungsbau wird weiter gefördert

(15.1.20) Die Holzbauweise gewinnt aufgrund ihrer spezifischen Fähigkeiten im mehrgeschossigen, urbanen Bauen immer mehr an Bedeutung. Holz ist ein klimaverträglicher sowie nachhaltiger Baustoff. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat beschlossen, den Bau von neuen, zeitgemäßen Holzbauprojekten zu fördern.

Die Stadtverwaltung wird in diesem Jahr ein weiteres Zuschussprogramm für die Bauweise mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen entwickeln, das auch weiterhin die Mehraufwendungen für den mehrgeschossigen Geschosswohnungsbau unterstützt. Das Zuschussprogramm wird sich für Einzelprojekte im Stadtgebiet sowie für Siedlungen im größeren städtebaulichen Kontext eignen.

Nach dem Vorbild der größten zusammenhängenden Holzbausiedlung Deutschlands mit rund 570 Wohnungen im südlichen Bereich des Prinz-Eugen-Parks in Bogenhausen sollen als weitere Standorte für eine Holzbausiedlung der zweite Realisierungsabschnitt in Freiham Nord, das Kreativ- quartier und die Bayernkaserne sowie geeignete Teilflächen im Baugebiet südwestlich der Henschelstraße in Aubing-Lochhausen weiter verfolgt werden.

Bei der Vergabe städtischer Grundstücke sollen 50 Prozent der Gebäude in Holzbauweise angestrebt werden. Innerhalb des Prinz Eugen Parks wurden bereits Projekte der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG München von Rapp Architekten und der Baugemeinschaft Team³ GBR von Architekturwerkstatt Vallentin GmbH mit Johannes Kaufmann Architekten erfolgreich realisiert.

Neues Booklet stellt den Stadtteil Neuperlach vor

(13.1.20) Den Stadtteil Neuperlach auf eigene Faust mit dem Rad erkunden – das neue Booklet des Referats für Stadtplanung und Bauordnung macht‘s möglich. Auf 40 Seiten werden 24 Stationen vorgestellt, die den noch sehr jungen und spannenden Stadtteil so besonders machen.

Die kleine Broschüre im Handtaschenformat liegt kostenlos in der Rathausgalerie und im PlanTreff, Blumenstraße 31, zum Mitnehmen aus. Die „Entlastungsstadt Perlach“ geht auf ein Strukturkonzept zurück. Da in München der Wohnraum schon in den 1960er Jahren knapp war, entstand von 1967 bis 1982 nach dem Leitbild „Urbanität durch Dichte“ eine Trabantenstadt auf der grünen Wiese. Seit einigen Jahren befindet sich die ge- rade bei ihrer Bewohnerschaft beliebte Großwohnsiedlung durch Neubau- und Siedlungsprojekte im Wandel. Diese werden in dem Booklet ebenso vorgestellt wie den Stadtteil prägende Bauten, Grünräume, interkulturelle Projekte und Sportanlagen.

Die Tour hat eine Gesamtlänge von 20 Kilometern und lässt sich gut in Etappen meistern. Sie beginnt am Ostpark und endet am Skatepark „Im Gefilde“. Die Stationen orientieren sich an den Quartierszentren, die für jeden Bauabschnitt vorgesehen waren.

Die Rathausgalerie am Marienplatz 8 ist zur Ausstellung „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, das PlanTreff-Foyer in der Blumenstraße 31 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Preis für Stadtbildpflege 2020 – Jetzt teilnehmen

(10.1.20) Die Landeshauptstadt München führt alle vier Jahre den Wettbewerb „Bauen und Sanieren in historischer Umgebung“ durch. Ziel des Wettbewerbs ist, zeitgenössische Architektur in Ensemblebereichen und im Zusammenhang mit Baudenkmälern zu würdigen und zu fördern.

Berücksichtigt werden auch Maßnahmen an „besonders erhaltenswerten Bauten der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre sowie das Kriterium der „vorbildlichen energetischen Sanierung, ebenfalls in Ensemblebereichen oder in der Nähe von Baudenkmälern“.

Wettbewerbsaufgabe

  • Neubauten in Ensemblebereichen und in der Nähe von Baudenkmälern,
  • wesentliche Anbauten und Erweiterungen von Baudenkmälern sowie Umnutzungen und Umbauten von Baudenkmälern,
  • wesentliche Anbauten und Erweiterungen, Umnutzungen und Umbauten besonders erhaltenswerter Bauten der 1950er, -60er und -70er Jahre,
  • vorbildliche energieeffiziente Sanierungen in Ensemblebereichen und in der Nähe von Baudenkmälern.

Preisträger

Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten erhalten gemeinsam und zu gleichen Teilen den Preis für Stadtbildpflege im Wettbewerb „Bauen und Sanieren in historischer Umgebung“.

Zahl und Höhe der Preise

  • Im Wettbewerb können bis zu fünf Preise in Höhe von je 2.600 Euro verliehen werden.
  • Mit dem Preis erhalten Bauherren und Architekten eine Urkunde.
  • Zusätzlich kann die Auszeichnung der „Lobenden Erwähnung“ ausgesprochen werden.

Preisgericht

Die Verleihung der Preise entscheidet der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats der Landeshauptstadt München nach Anhörung einer ehrenamtlichen Gutachterkommission, die sich gemäß Stadtratsbeschluss von 2012 zusammensetzt.

Teilnahmebedingungen

  • Die Bewerbung muss gemeinsam von Bauherren und Architekten unterzeichnet sein.
  • Bauherren- und Architektengemeinschaften sollen mit ihrer Bewerbung eine Vertretung benennen, die berechtigt ist, den Preis entgegenzunehmen.
  • Verbände, Vereinigungen und Institutionen (wie zum Beispiel Architektenkammer und -verbände, Hausbesitzerverein, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Religionsgemeinschaften und ähnliche) sowie die Mitglieder der Gutachterkommission können für den Wettbewerb ebenfalls geeignete Objekte vorschlagen, vorausgesetzt, Bauherren und Architekten des jeweiligen Baus sind einverstanden.
  • Die Fertigstellung der Maßnahme muss in den letzten sechs Jahren innerhalb der Stadtgrenzen erfolgt sein.

Geforderte Bewerbungsunterlagen

  • Straße und Hausnummer des Gebäudes,
  • Namen und Anschrift Bauherren und Architekten,
  • Fertigstellungstermin des Gebäudes beziehungsweise der Maßnahme,
  • Lageplan des Objekts, M 1:1.000, gegebenenfalls mit Kennzeichnung der in der Nähe liegenden Denkmäler beziehungsweise Ensembles,
  • zur Beurteilung notwendige Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1:200, gegebenenfalls Fassadendetails M 1:10,
  • mindestens fünf aussagekräftige Fotos (13 x 18 cm), zur Auseinandersetzung des Wettbewerbsgegenstandes,
  • Beschreibung der gestalterischen und technischen Lösung; bei energetischen Sanierungen sind die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie die Verwendung von erneuerbaren Energien darzustellen (maximal ein DIN-A4-Blatt),
  • gegebenenfalls weitere Fotos, digital als pdf- und jpg-Dateien auf CD-ROM,
  • Präsentation des gesamten Beitrages auf einem gerollten Bogen im Querformat 100 x 70 cm.

Nutzungsrechte

Mit der Bewerbung werden die Rechte an der nichtkommerziellen Nutzung der eingereichten Unterlagen auf die Landeshauptstadt München übertragen. Bewerbungen können bis Freitag, 21. Februar, beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Hauptabteilung IV Lokalbaukommission, Abteilung 6 – Denkmalschutz und Stadtgestalt, Zimmer 103, Blumenstraße 19 (Postanschrift Blumenstraße 28 b), 80331 München, eingereicht werden.

Stadtratshearing „Autofreie Altstadt“ auch als Livestream

(7.1.20) Am Mittwoch, 8. Januar, von 9 bis 13 Uhr, findet ein Stadtratshearing zum Thema „Autofreie Altstadt“ im Rathaus, Großer Sitzungssaal, statt. as Hearing wird jetzt auch als Livestream im Internet angeboten unter muenchen.de/stadtrat-live.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten anderer Städte und aus unterschiedlichen Fachrichtungen diskutiert der Stadtrat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dieter Reiter Strategien, wie in Innenstädten der Autoverkehr zugunsten von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden reduziert werden kann, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Die Münchner Altstadt ist sehr belebt und beliebt. Hier treffen vielfältige Ansprüche, wie Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Kultur und Tourismus, aufeinander. Diese müssen bei den Planungen ebenso berücksichtigt werden wie die Erfordernisse des Wirtschaftsverkehrs. Ziel ist es, den Stadtkern zu einem großräumigen Begegnungsort zu machen, in dem Fußgängerinnen und Fußgänger das Straßenbild prägen und eine hohe Aufenthaltsqualität genießen. Wie das funktionieren kann, stellen in dem Stadtratshearing unter anderem Andrea Faast von der Wirtschaftskammer Wien und Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister der Stadt Freising, vor. Gemeinsam soll insbesondere diskutiert werden, welche Maßnahmen sich auch für München eignen.

Mit dem Grundsatzbeschluss „Autofreie Altstadt“ vom 26. Juni 2019 hat sich die Landeshauptstadt München zu dem Ziel bekannt, den Autoverkehr zu minimieren und dafür umweltfreundliche Verkehrsformen zu fördern. Langfristig sollen die Maßnahmen einen Beitrag zur Verkehrswende leisten.

Jahresausstellung 2020: #mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft

(3.1.2020) Digitalisierung, Mobilität, Klimawandel, sozialer Zusammenhalt − unter dem Titel „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ zeigt die Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung Strategien, Planungen und Projekte für die kommenden Jahrzehnte.

Die Ausstellung ist von Freitag, 10. Januar, bis Donnerstag, 5. März, in der Rathausgalerie am Marienplatz 8 täglich von 11 bis 19 Uhr zu sehen. Begleitend zur Ausstellung finden Diskussionsveranstaltungen, Führungen und Stadtspaziergänge statt. Der Eintritt und das Programm sind kostenlos.

Eine Stadt weiterzuentwickeln heißt, sie fit für die nächsten Generationen zu machen. Ein wesentlicher Motor für die Veränderung der Stadt ist die digitale Transformation. Sie muss verantwortungsbewusst gestaltet werden. Zudem wird München bunter und vielfältiger. Sozialer Zusammenhalt funktioniert nur dann, wenn die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche aller bei der Entwicklung unserer Stadt berücksichtigt werden. Die Frage der Mobilität ist dabei ein Schlüsselthema. München richtet sein Hauptaugenmerk auf den Fuß- und Radverkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel und den Umweltschutz. Ziel ist es, bis 2035 klimaneutral zu sein.

„Jetzt ist Zukunft“ bedeutet, vorausschauend zu planen, die richtigen Entscheidungen jetzt zu treffen. Was ist das Richtige? Hier sind nicht alle einer Meinung – auch das muss Stadtentwicklung berücksichtigen. Der Abwägungsprozess für die Zukunft unserer Stadt ist nicht leicht und an vielen Stellen auch unbequem. Die Integration aller Akteure und die starke Beteiligung der Bürgerschaft sind notwendig, um das Beste für unsere Stadt und ihre Menschen zu erreichen. Wir alle tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und sind für unsere gebauten Lebensräume mitverantwortlich. 

Stadtratshearing „Autofreie Altstadt“ am 8. Januar

(2.1.2020) Stadtbaurätin Elisabeth Merk lädt am Mittwoch, 8. Januar, von 9 bis 13 Uhr zu einem Stadtratshearing mit dem Thema „Autofreie Altstadt“ im Rathaus, Großer Sitzungssaal, ein.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten anderer Städte und aus unterschiedlichen Fachrichtungen diskutiert der Stadtrat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dieter Reiter Strategien, wie in Innenstädten der Autoverkehr zugunsten von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden reduziert werden kann, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Die Münchner Altstadt ist sehr belebt und beliebt. Hier treffen vielfältige Ansprüche, wie Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Kultur und Tourismus, aufeinander. Diese müssen bei den Planungen ebenso berücksichtigt werden wie die Erfordernisse des Wirtschaftsverkehrs. Ziel ist es, den Stadtkern zu einem großräumigen Begegnungsort zu machen, in dem Fußgängerinnen und Fußgänger das Straßenbild prägen und eine hohe Aufenthaltsqualität genießen. Wie das funktionieren kann, stellen in dem Stadtratshearing unter anderem Andrea Faast von der Wirtschaftskammer Wien und Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister der Stadt Freising, vor. Gemeinsam soll insbesondere diskutiert werden, welche Maßnahmen sich auch für München eignen.

Mit dem Grundsatzbeschluss „Autofreie Altstadt“ vom 26. Juni 2019 hat sich die Landeshauptstadt München zu dem Ziel bekannt, den Autoverkehr zu minimieren und dafür umweltfreundliche Verkehrsformen zu fördern. Langfristig sollen die Maßnahmen einen Beitrag zur Verkehrswende leisten.

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