Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

CITES Vertragsstaatenkonferenz zum Artenschutz


Das Nashorn steht unter Naturschutz  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM

Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um die letzte CITES-Konferenz

Mit der Umsetzung der letzten CITES-Vertragsstaatenkonferenz (CITES-COP), die in der Regel alle drei Jahre tagt, wurde eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten neu gelistet beziehungsweise deren Schutzstatus verändert.

Dies hat direkte Auswirkungen auf die für einen Verkauf erforderlichen Dokumente. Tiere oder Pflanzen, welche (neu) in den Anhang A der EG-Verordnung 338/97 aufgenommen wurden, dürfen nur vermarktet werden, wenn eine EG-Bescheinigung vorliegt.

Die Änderungen z.B. Aufnahme in den Anhang A der EG-Verordnung 338/97 und damit Höchstschutz sollte ernst genommen werden, da die Folgen von Zuwiderhandlungen eine Strafverfolgung oder Geldbußen nach sich ziehen können.

Wo kann ich die Änderungen des Schutzstatus von Tieren und Pflanzen nachlesen?

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) informiert auf seiner Homepage über die betroffenen Tier- und Pflanzenarten und die Änderungen des Schutzstatus.

Wo finde ich im Internet den Schutzstatus einer konkreten Art?

Das Bundesamt für Naturschutz stellt seit Januar 2001 mit dem Wissenschaftlichen Informationssystem zum Internationalen Artenschutz (WISIA-online) eine Datenbank der besonders und streng geschützten Tier- und Pflanzenarten bereit. Hier können die wesentlichen Daten über die Nomenklatur und den Schutzstatus von Tieren und Pflanzen recherchiert werden.

CITES-Vertragsstaatenkonferenz - Hintergrund

CITES steht für "Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora" (deutsch: Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen). Es ist eine internationale Konvention, die auch unter dem Namen Washingtoner Artenschutzübereinkommen bekannt ist. CITES wurde 1973 ins Leben gerufen und ist seit 1975 in Kraft getreten. Sie dient dem Schutz der vor dem Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Es werden internationale Handelsverbote erlassen und strikte Zollvorschriften erstellt. Deutschland gehört zu den Erstunterzeichnern dieser Konvention.  EU-weit war es sogar das erste Land.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 5 Naturschutz

Blumenstraße 28b
80331 München

Fax:
089 233-25869
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 5 Naturschutz
Blumenstr. 28b
80331 München

Öffnungszeiten:

Eingeschränkter Publikumsverkehr, die Servicetelefone sind besetzt.