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Wie verhält es sich mit illegal eingeführten Tieren?


Schildkröten  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Tiere sind keine Urlaubssouvenirs

So manches Andenken wird aus Ferienländern im Süden mitgebracht, auch zahlreiche lebende Tiere. Sie werden von Touristen entweder in der freien Natur gefunden und mitgenommen oder aufgrund des niedrigen Kaufpreises oder auch aus Mitleid von Händlern erworben.

Es handelt sich bei letzterem meist um Tiere, die direkt aus der freien Wildbahn entnommen wurden, um an Touristen verkauft zu werden. Verbreitet ist dabei der illegale Handel mit Reptilien, vor allem mit Landschildkröten. Diese Tierart, aber auch viele andere Tierarten, stehen nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen beziehungsweise der Verordnung der Europäischen Union 338/97 unter strengem Schutz.

Durch das Mitbringen dieser teils sogar vom Aussterben bedrohten Tiere werden die natürlichen Bestände gefährdet. Häufig werden die Tiere außerdem völlig unsachgemäß transportiert und überleben die Reise nicht. Entdeckt der Zoll am Flughafen ein solches Tier bei Ihnen, wird er es beschlagnahmen und gegen Sie ein Bußgeldverfahren einleiten.

Oft erkennt man erst in Deutschland, welche Verantwortung man durch den Erwerb eines solchen Tieres übernommen hat. Die natürlichen Lebensbedingungen für das Tier sind hier nicht gegeben und müssen aufwändig und meist auch kostenintensiv nachgebildet werden. Auch stellt sich oftmals erst heraus, welche genaue Art erworben wurde und wie diese artgerecht gehalten werden müsste. Viele Tiere sind bereits beim Erwerb krank oder von Parasiten befallen und müssten außerdem noch aufwändig tierärztlich behandelt werden.

Verantwortungslose Menschen versuchen dann oft, die nun lästigen Andenken wieder los zu werden.

Aus diesen Gründen und um einen aktiven Beitrag zum Erhalt der weltweiten Artenvielfalt zu leisten:

Bringen Sie bitte keine Tiere als Souvenir aus dem Urlaub mit!

Der Erwerb geschützter Tiere stellt außerdem eine Ordnungswidrigkeit beziehungsweise unter bestimmten Voraussetzungen sogar eine Straftat dar und wird von den Naturschutzbehörden, von Polizei und Zoll entsprechend aufgegriffen und geahndet.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 5 Naturschutz

Blumenstraße 28b
80331 München

Fax:
089 233-25869
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