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Artenschutz und Souvenirs


Schmuckstück aus Elfenbein  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Schmuck aus Elfenbein

Vorsicht bei Mitbringsel aus exotischen Ländern

Wer in exotische Länder reist und als Mitbringsel Korallenschmuck, Elfenbeinschnitzereien oder Taschen aus Schlangenleder kauft, erlebt am Zoll oftmals eine unangenehme Überraschung. Denn nicht selten verstößt das Mitbringsel gegen den Artenschutz. Neben der Beschlagnahme drohen noch saftige Strafen.

Der Besitz und Handel sowie die Ein- und Ausfuhr von geschützten Tier- und Pflanzenarten unterliegen in der Europäischen Union strengen Beschränkungen und Verboten. Diese Verbote betreffen nicht nur lebende Tiere und Pflanzen, sondern auch die aus ihnen gewonnene Erzeugnisse.

Zur Vermeidung von unangenehmen Überraschungen am Zoll bittet die Untere Naturschutzbehörde der Stadt München alle Reisenden, auf den Kauf exotischer Souvenirs geschützter Tier- und Pflanzenarten zu verzichten und auf ortsübliche Textilien, Keramiken, Metall-, Glas und Steinarbeiten auszuweichen. Dadurch wird ein aktiver und wichtiger Beitrag zum Artenschutz geleistet.

Denn täglich sterben weltweit rund 150 Tier- und Pflanzarten aus. Sie gehen für immer verloren oder hinterlassen Lücken im Naturkreislauf, die wiederum andere Tier- und Pflanzenarten gefährden. Wenn geschützte Arten der Natur entnommen und erfolgreich als Souvenirs vermarktet werden, beschleunigt das die Angebots- und Nachfragespirale. Neben der Zerstörung des Lebensraums stellt der Handel die größte Gefährdung für diese bedrohten Tier- und Pflanzarten dar.

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Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 5 Naturschutz

Blumenstraße 28b
80331 München

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