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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Baumschutzkampagne


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© LHM

Münchens Bäume sind wichtig!

Mit der Baumschutzkampagne informiert die Untere Naturschutzbehörde im Referat für Stadtplanung und Bauordnung über die große Bedeutung von Bäumen für den städtischen Raum.

Zum Auftakt werden Fahnen zum Thema Baumschutz im Schaufenster des Beratungszentrums der LBK an der Blumenstraße 19 aufgehängt. Im Rahmen der Baumschutzkampagne wird die hohe Bedeutung betont, die Bäume gerade in Bezug auf die globalen Herausforderungen des Klimawandels und des Artenschwundes haben.

Ziel der Kampagne ist es, in allen Vorhaben von privater und öffentlicher Seite die Sensibilität gegenüber Bäumen zu erhöhen. Gerade in Großstädten, in denen die Flächenkonkurrenzen besonderes stark sind, kommt es auf jeden Baum an!

Logo der Grenzbauminitiative  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Grenzbauminitiative

Das Nachbarschaftsrecht sieht vor, dass ein Baum mindestens in zwei Meter Entfernung von der Grundstücksgrenze gepflanzt werden muss.

Nur mit Einverständnis des Nachbarn ist ein engerer Pflanzabstand privatrechtlich möglich. Bei der baurechtlich begründeten Nachver­dichtung verringert sich auch stetig der Raum für Nachpflanzungen. Um einen Anreiz für die Pflanzung von Bäumen auf der Grenze zu schaffen, hat die Untere Naturschutzbehörde die "Grenzbauminitiative" entwickelt: Verpflichten sich zwei Nachbarn, einen Baum auf die Grenze zu pflanzen und diesen dauerhaft zu erhalten, übernimmt die Landeshauptstadt München einen Großteil der Kosten.

Logo der Ersatzbauminitiative  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Ersatzbauminitiative

Bäume tragen erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Wird die Fällung eines geschützten Baumes bei einem Fällgrund gemäß der Baumschutzverordnung genehmigt, kann ein Ersatzbaum verlangt werden. So soll langfristig die Durchgrünung der Stadt mit all ihren positiven Wirkungen für das Stadtklima, den Arten- und Biotopschutz, die Stadtgliederung und Stadtgestaltung erhalten werden. Jeder Ersatzbaum kann erst nach Jahrzehnten die Funktion eines gefällten Baumes wieder übernehmen. Ein Verlust ist ein alter Baum allemal  - umso wichtiger ist die zuverlässige und zeitnahe Pflanzung des Ersatzbaumes. Das wird verstärkt überprüft.

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Aktion "Mein schönster Baum"

Die Untere Naturschutzbehörde lädt alle Münchner*innen ein, ihren „besonderen Baum“ in Text und Bild vorzustellen.

Gesucht sind Bäume, die mit einer persönlichen Geschichte verbunden sind, skurril gewachsene Bäume oder solche, die an einem ungewöhnlichen Standort stehen. Bäume lassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten - aus wissenschaftlichen, ökologischen, philosophischen oder kulturhistorischen. Mit der Aktion möchte die UNB den Blick dafür schärfen, dass Bäume aus vielerlei Gründen von Bedeutung sind – unabhängig von Schutzverordnungen und der damit zwangsläufig verbundenen Pflicht zu objektiv messbaren Kriterien. Mitmachen kann jeder, der einen persönlichen Bezug zu einem Baum in München hat.