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FAQ Naturschutz und Bauen


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Naturschutz und Bauen

Kann ich meinen Plan auch im Maßstab 1:200 einreichen?

Pläne im Zusammenhang mit einem Baugenehmigungsverfahren sind grundsätzlich im Maßstab 1:100 einzureichen. Nur im Ausnahmefall kann der jeweilige Sachbearbeiter der Unteren Naturschutzbehörde einem größeren Maßstab zustimmen, wenn zum Beispiel eine Maßnahme auf einem sehr großen Grundstück erfolgen soll. Sind dabei aber einzelne Bäume betroffen, sind mindestens für diese Bereiche Planausschnitte im Maßstab 1:100 vorzulegen.

Wo kann ich meinen Abnahmeantrag stellen?

Die Abnahme der Freiflächen oder der Baumschutzauflagen vor Baubeginn ist ausschließlich beim zuständigen Team der Unteren Bauaufsichtsbehörde zu beantragen, da dieses auch die Baugenehmigung erlässt und eine eventuelle Sicherheitsleistung verwaltet. Die Untere Bauaufsichtsbehörde leitet den Abnahmeantrag dann an die Untere Naturschutzbehörde weiter.

Wer kann mir Auskunft zu einem Kinderspielplatz geben?

Informationen über Ausstattung, Größe und Notwendigkeit von Kinderspielplätzen sind in § 5 der Freiflächengestaltungssatzung der Landeshauptstadt München sowie in Art. 7 Bayerischer Bauordnung enthalten.

Was muss ich in einem Freistellungsverfahren im Bezug auf meine Bäume beachten?

In einem Freistellungsverfahren (Bauen exakt nach den Festsetzungen eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans, zum Teil mit Grünordnungsplan) müssen Sie darauf achten, dass die Fällung der geschützten Gehölze direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde zu beantragen ist.
Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern müssen auf der Grundlage der anerkannten Regeln der Technik (ZTV Baum [zu erwerben bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.], RAS-LP 4 [zu erwerben beim FGSV-Verlag], DIN 18920 [zu erwerben beim Beuth Verlag]) eigenverantwortlich erstellt und für die Dauer der Bauzeit erhalten werden. Dies gilt auch für geschützte Gehölze auf Nachbargrundstücken.

Ich möchte ein Gebäude beseitigen. Gibt es da Auflagen zum Baumschutz, die beachtet werden müssen?

Auch hier gilt es, die Baumschutzverordnung einzuhalten. Wenn in diesem Zusammenhang Bäume gefährdet sind und zur Fällung beantragt werden müssen, ist ein Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde zu stellen.
Maßnahmen zum Schutz von erhaltenswerten Bäumen und Sträuchern, die durch die Abbruchtätigkeit gefährdet sein können, müssen auf der Grundlage der anerkannten Regeln der Technik (ZTV Baum [zu erwerben bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.], RAS-LP 4 [zu erwerben beim FGSV-Verlag], DIN 18920 [zu erwerben beim Beuth Verlag]) eigenverantwortlich erstellt werden.

Baumkronenumfang  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Was versteht man unter Kronentraufe?

Unter der Kronentraufe versteht man die senkrechte Verlängerung der Baumkronen-Außenseiten zum Erdboden hin, wenn man die natürliche Wuchsform des Baumes zugrunde legt. In der Regel entspricht die Kronentraufe dem Wurzelbereich

Wann sind die Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Bäume zu erstellen und wie lange sind diese zu erhalten?

Sämtliche Maßnahmen, die die Untere Naturschutzbehörde als Auflage erlässt, sind v o r Baubeginn zu erstellen, d.h. immer vor Aushub der Baugrube bzw. Beseitigung des Oberbodens. In besonderen Fällen fordert die Untere Bauaufsichtsbehörde die Erstellung der Schutzmaßnahmen als aufschiebende Bedingung der Baugenehmigung. Der Bauherr muss eine Abnahme dieser Schutzauflagen dann vor Baubeginn beantragen, damit er mit dem Bauen beginnen kann.
Die Schutzmaßnahmen sind bis zum Abschluss der Baumaßnahmen zu erhalten und erst mit Beginn der Erstellung der Außenanlagen nach Bedarf zu beseitigen.

Wann wird eine Sicherheitsleistung für die Freiflächengestaltung in der Baugenehmigung zur Auflage gemacht?

Für sämtliche Bauvorhaben, für die ein Freiflächengestaltungsplan erforderlich ist, kann die Untere Bauaufsichtsbehörde eine Sicherheitsleistung festlegen. Diese soll gewährleisten, dass die Freiflächen nach Abschluss der Bautätigkeit ordnungsgemäß erstellt werden. Die Sicherheitsleistung ist vom Bauherrn vor Baubeginn zu entrichten.

Eine Sicherheitsleistung wird nicht gefordert, wenn das Grundstück größer als 2000 qm ist oder mehr als 15 Wohneinheiten errichtet werden.

Die maximale Höhe der Sicherheitsleistung beträgt 30.000,- €.

Die Auszahlung wird nach erfolgter naturschutzfachlicher Abnahme durch die Untere Bauaufsichtsbehörde veranlasst.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 5 Naturschutz

Blumenstraße 28b
80331 München

Fax:
089 233-25869
Postanschrift:

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