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"Grünes Klassenzimmer" im Aubinger Moos


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© Ohnes & Schwahn

Eiszeitrelikte werden erkundet

Die Schulkinder der Klasse 4c der Grundschule an der Gotzmannstraße (Aubing) werden am Mittwoch, 24. Mai, im Rahmen der Reihe „Grünes Klassenzimmer“ eine kleine Expedition ins Aubinger Moos unternehmen.

Erkundet werden die letzten „Eiszeitrelikte“. Hierbei handelt es sich um kälteunempfindliche Tiere und Pflanzen, die nach dem Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit die kargen Böden besiedelten und auf feuchtkalten Moorstandorten im Aubinger Moos bis heute überlebt haben.

Matthias Schwahn und Siegfried Pschibul-Markgraf vom Umsetzungsteam für das BayernNetz Natur-Projekt “Aubinger Moos” werden die Exkursion leiten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Das Bild zeigt den violett blühenden Alpenhelm als einen typischen Vertreter der Eiszeitrelikte. Es kann hier heruntergeladen werden (JPG, 2801 KB). Bildquelle: Ohnes & Schwahn

Die Aktion "Grünes Klassenzimmer"

Die Aktion „Grünes Klassenzimmer“ findet im Rahmen des Bayern-Netz-Natur-Projektes „Aubinger Moos“ statt, das 2001 ins Leben gerufen wurde. Damit können Maßnahmen des Naturschutzes und der Umweltbildung gezielt gefördert werden. Die Trägerschaft hat die Landeshauptstadt München übernommen, die fachliche Betreuung erfolgt durch die Untere Naturschutzbehörde im Referat für Stadtplanung und Bauordnung.

Männchen der Zahntrost-Sägehornbiene  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Rückblick: Ausflug am 30.Juli 2015

Einen Einblick in das Leben der Zahntrost-Sägehornbiene haben die 22 Kinder der Klasse 4b der Grundschule am Ravensburger Ring am Westkreuz bekommen. Am 30. Juli 2015 unternahmen sie einen Ausflug zum Böhmerweiher im Aubinger Moos.

Zuvor hatten die Kinder im Unterricht bereits einiges über diese seltene Bienenart und ihren kaum beachteten Lebensraum erfahren. Bei der Exkursion stand Matthias Schwahn, der mit Siegfried Pschibul-Markgraf zum Umsetzungsteam für das BayernNetzNatur-Projekt „Aubinger Moos“ gehört, für Fragen zur Verfügung.

Das Bild zeigt ein Männchen der Zahntrost-Sägehornbiene (Foto: Matthias Schwahn / Ohnes & Schwahn).

Feldgrille  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Rückblick: Ausflug am 11. Juni 2015

Die Schulkinder der Klasse 3g der Grundschule am Schubinweg in Lochhausen haben zusammen mit ihrer Klassenlehrerin am 11. Juni 2015 einen Ausflug ins Aubinger Moos unternommen. Dort lernten sie den Lebensraum der Feldgrille kennen.

In den vergangenen Jahren wurden auf den Moorwiesen erstmals wieder Feldgrillen beobachtet. Die Heuschrecken-Art ist bayernweit gefährdet und stadtweit sehr selten - umso erfreulicher sind die neuen Funde nordwestlich von Langwied. Auch wenn die scheuen Insekten sich nicht gut beobachten lassen, so ist doch ihr Gesang typisch für laue Frühsommernächte.
Am 10. Juni haben die Schulkinder von einem Landschaftsökologen eine gründliche Einführung in die Lebensweise der Heuschrecke erhalten. Danach konnten sie ihr Wissen bei der Exkursion am 11. Juni unter Beweis stellen und den Tieren im freien Feld durch ihr Gehör nachspüren. Start der Exkursion war um 10.30 Uhr an der Schule am Schubinweg in Lochhausen. Von dort aus ging es zu Fuß ins Aubinger Moos nordwestlich von Langwied. Matthias Schwahn, der mit Siegfried Pschibul-Markgraf zum Umsetzungsteam für das Bayern-Netz-Natur-Projekt „Aubinger Moos“ gehört, organisierte die Exkursion der Münchner Schulkinder und stand für Fragen vor Ort zur Verfügung.

Sumpfschrecken - Münchens seltenste Heuschreckenart  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Rückblick: Ausflug am 17. Oktober 2014

Die Klasse 4a der Grundschule am Ravensburger Ring (Westkreuz) hat zusammen mit ihrer Klassenlehrerin am 17. Oktober 2014 einen Ausflug zu Münchens seltenster Heuschreckenart, der Sumpfschrecke, unternommen.

Die Kinder wanderten zu den Mooswiesen im Aubinger Moos, um den letzten Münchner Lebensraum der in Bayern stark gefährdeten Art vor Ort kennen zu lernen. Die Sumpfschrecke ist ein typischer Bewohner feuchter, wenig genutzter Wiesen und durch die großflächige Zerstörung der Niedermoore im letzten Jahrhundert sehr selten geworden. Umso wichtiger sind der Schutz und die Pflege der noch vorhandenen Lebensräume, um die Artenvielfalt auch im Großraum München zu erhalten.

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Referat für Stadtplanung und Bauordnung
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