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Münchner Schulwettbewerb zur Stadtentwicklung


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Mitdenken - mitreden - mitplanen

Mitdenken - mitreden - mitplanen. Unter diesem Motto steht der Münchner Schulwettbewerb zur Stadtentwicklung, den das Referat für Stadtplanung und Bauordnung gemeinsam mit dem Referat für Bildung und Sport auch 2015/16 wieder ausgelobt hat.

Am 21. Juli haben Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk und Stadtschulrätin Beatrix Zurek bei einer Feierstunde die Preise überreicht. Danach wurden die Beiträge von 22. Juli bis 16. September bei einer Ausstellung im PlanTreff präsentiert. Im Anschluss geht die Ausstellung auf Wanderschaft.

Der Wettbewerb

Wie soll sich unsere Stadt weiterentwickeln? Wie kann München morgen den Wünschen von Jugendlichen genügen? Mit dem Schulwettbewerb zur Stadtentwicklung will die Stadt bei Jugendlichen ein besseres Verständnis für die vielfältigen Bedingungen und Zusammenhänge von Architektur und Stadtentwicklungsplanung wecken.

Auch Stadtplanerinnen und Stadtplaner interessieren sich für diese Ideen und Visionen, um daraus besondere Impulse für Planungen zu bekommen.

Seit 1998 zeigen Schülerinnen und Schüler jährlich mit kreativen und originellen Arbeiten, wie sie sich ihr Lebensumfeld wünschen. Die Beiträge der Jugendlichen aus verschiedenen Schularten werden prämiert und mehrere Wochen öffentlich ausgestellt. Der Wettbewerb startet immer zu Beginn eines Schuljahrs.

Pädagogischer Nutzen

Die gebaute Umwelt spiegelt Gesellschaft und Kultur, aber auch wirtschaftliche, politische und ökologische Zusammenhänge wider. Architektur-, Stadtplanungs- und Stadtentwicklungsthemen eignen sich daher bestens für interdisziplinären Unterricht und zum Erwerb wichtiger Schlüsselqualifikationen: Die Wahrnehmung der Jugendlichen wird geschult, Grundkenntnisse vermittelt und selbständiges Arbeiten trainiert. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wissenschaftlich zu arbeiten, Eigeninitiative zu entwickeln, aber auch im Team etwas zu schaffen.

Themenfelder

Als Aufgabenfelder eignen sich die Bereiche Freizeit, Verkehr, Wohnen, Wohnumfeld, Arbeiten und Versorgung. In den letzten Jahren befassten sich Schülerinnen und Schüler mit ihrem unmittelbaren Schulumfeld, reichten Anregungen zu konkreten Großprojekten ein und hinterfragten kritisch regionale Planungen. In Moosach zum Beispiel erstellten Jugendliche einen Stadtführer, um das Image ihres Stadtteils zu verbessern. Eine Klasse untersuchte den Zentralen Omnibusbahnhof auf seine Behindertentauglichkeit, Orientierung und das Gastronomieangebot. Wiederum andere Jugendliche entwarfen Buswartehäuschen für die Museumslinie.

Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss

Teilnehmen können Schulklassen, Arbeitsgruppen und einzelne Jugendliche. Sie können ihre Beiträge entweder in schriftlicher Form (Texte mit Bildern und/oder Grafiken), als dreidimensionale Modelle oder multimedial (Filme, Hörstücke o.a.) einreichen. Einsendeschluss 2016 war der 10. Juni.

Jury

Eine Jury aus Lehrkräften, Stadtplanerinnen und Stadtplanern sowie Jugendlichen bewertet die Beiträge nach den Kriterien Originalität, Umsetzung und Präsentation der Ergebnisse.

Preise

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde und Geldpreise aus einem Budget von derzeit 3.000 Euro. Die Preise werden bei der Vernissage zur Ausstellung verliehen.

Wanderausstellung

Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Wanderausstellung erstellt. Die Plakate (Roll-Ups), Modelle und Dokumentationen können als Ganzes oder einzeln sortiert nach Themen, Schularten oder Stadtbezirken kostenlos ausgeliehen werden.

Planer am Tisch  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Unterstützung für Lehrkräfte und Jugendliche

Das Team des PlanTreffs organisiert, koordiniert und gestaltet die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Stadtentwicklung. Regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen informieren zu aktuellen Themen. Themenanregungen und Methodenideen für Schulprojekte erhalten Pädagoginnen und Pädagogen auch bei der Arbeitsgemeinschaft Architektur und Stadtentwicklung.

Die AG ist ein gemeinsames Projekt des PlanTreffs, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sowie des Pädagogischen Instituts, Referat für Bildung und Sport. Unter dem Motto "Projektarbeit praxisnah und unkompliziert" bieten Ulla Feinweber, Miriam Mahlberg und Edeltraud Mierau-Bähr Unterstützung. Zielgruppe sind Lehrkräfte aller Schularten und Fächer sowie deren Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus liegen im PlanTreff an der Blumenstraße 31 Informationsmaterialien und Praxisbeispiele für den Unterricht aus.

Hier geht es zu den Kursen des Pädagogischen Instituts zum Thema "Architektur und Stadtentwicklung: Projektarbeit im Unterricht praxisnah und unkompliziert".

Die Dokumentationen sind zum Teil auch gedruckt im PlanTreff erhältlich. Darüber hinaus gibt dort es einen Film zum Einstieg in ein Projekt zur Stadtentwicklung und von Jugendlichen gestaltete Postkarten zu Wettbewerbsbeiträgen zum Mitnehmen.

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Zentrale Informationsstelle für Öffentlichkeitsangelegenheiten (PlanTreff)

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-27151