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Ehemalige Bayernkaserne


Auslegung von 13. August bis 24. September 2018

Für das Planungsgebiet wird die Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) vom 13. August 2018 mit 24. September 2018 durchgeführt.

Es handelt sich um den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 1989, um das Aufhebungsverfahren zum Bebauungsplan Nr. 1505a und Bereiche des Aufstellungsbeschlusses Nr. 1437. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Stadtrat billigt Bebauungsplan zur ehemaligen Bayernkaserne

Der Stadtrat hat den Bebauungsplan zur ehemaligen Bayernkaserne und für das östlich angrenzende Gewerbegebiet an der Heidemannstraße 164 gebilligt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein zur Baurechtsschaffung des künftigen Quartiers im Münchner Norden für bis zu 15.000 Bewohnerinnen und Bewohner.

Aus dem prämierten Wettbewerbsentwurf der Arbeitsgemeinschaft Max Dudler, Hilmer & Sattler und Albrecht und Adelheid Schönborn Gartenarchitektin sowie Mahl Gebhardt Konzepte wurde eine Masterplanung entwickelt und in den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1989 überführt. Am 11. Juli 2018 wurde der Bebauungsplan vom Stadtrat gebilligt. Nächster Schritt ist die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des § 3.2 Baugesetzbuch. Darüber hinaus wurde auch der Änderung des Flächennutzungsplans mit integrierter Landschaftsplanung zugestimmt. Die Auslegung findet vom 13. August bis 24. September statt.

Das 48 Hektar große ehemalige Kasernengelände in Freimann ist seit 2011 im Eigentum der Stadt und entlastet zusammen mit dem östlich angrenzende Gewerbegebiet an der Heidemannstraße mit rund 5.500 neuen Wohnungen den angespannten Wohnungsmarkt.

Neben den Wohnungen sind Kindertagesstätten, zwei Schulstandorte mit einem Gymnasium, zwei Grundschulen, einer Förderschule und einer Musikschule mit den dazugehörenden Sportanlagen, soziale Einrichtungen wie ein Seniorenzentrum, eine Jugendfreizeitstätte und Nachbarschaftstreffs, eine Zweigstelle der Münchner Volkshochschule, ein großer Lebensmittelmarkt und weitere Geschäfte geplant. Hinzu kommen öffentliche und private Freiflächen: ein Stadtpark, zwei großzügige Grünflächen im Norden und Süden, der Grünboulevard in Ost-West-Richtung mit Fuß- und Radwegen, gemeinschaftliche Dachgärten und Innenhöfe. Für die Verlängerung der Trambahnlinie 23 führt eine Trasse durch das Gelände, die so genannte Magistrale. An der Heidemannstraße soll eine Feuerwache entstehen.

Realisierungswettbewerbe sollen die Qualität im Zuge der baulichen Umsetzung für Bauvorhaben in räumlich exponierter Lage des Planungsgebietes sicherstellen. Weiterhin soll eine Beratungsgruppe die Bauvorhaben begleiten. Dabei sollen insbesondere die Themen Architektur, Freiraumgestaltung, Nachhaltigkeit und Ökologie begutachtet werden.

Insgesamt kann ein urbanes Stadtquartier entstehen, das gut mit seiner Umgebung vernetzt ist und attraktive Angebote auch für die Nachbarschaft bietet. Öffentliche und soziokulturelle Nutzungen an geeigneten Stellen tragen zur Urbanität und zur Nutzungsmischung bei.

Wettbewerb 2014

Am 18. Juli 2014 hat die Jury unter dem Vorsitz von Professor Klaus Trojan folgende Rangfolge festgelegt:

  • Rang 1: Max Dudler, Berlin; Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht, München; Adelheid Schönborn Gartenarchitektin, Muhr am See
  • Rang 2: Ammann Albers GmbH StadtWerke, Zürich; Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich (ehemals Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten)
  • Rang 4: Laux Architekten GmbH, München; terra nova landschaftsarchitektur, München
  • Rang 4: Schellenberg + Bäumler Architekten, Dresden; Adler & Olesch Landschaftsarchitekten, Nürnberg
  • Rang 6: COBE Berlin GmbH, Berlin; Manmade Land, Berlin
  • Rang 6: sauerbruch hutton, Berlin; mahl gebhard konzepte, München

Die Ränge 3 und 5 wurden nicht vergeben.

Gestartet war der Wettbewerb mit 38 eingereichten Arbeiten, aus denen das Preisgericht im Juli 2013 zwölf für die vertiefende zweite Phase auswählte. Im Januar 2014 bestimmte das Preisgericht eine Preisgruppe aus sechs gleichrangigen Entwürfen, die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit im Februar und März 2014 bei mehreren Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert wurden. Die sechs Finalistinnen und Finalisten nahmen die Anregungen und Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger mit in die Überarbeitungsphase. Danach wurde am 18. Juli die Rangfolge festgelegt.

Das Projekt

Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann soll von 2018 an ein neues Stadtquartier mit rund 4.000 Wohnungen entstehen. Das etwa 48 Hektar große Areal ist seit Mitte 2011 im Eigentum der Stadt und bietet enorme Chancen für die Münchner Stadtentwicklung und den angespannten Wohnungsmarkt.

Neben den Wohnungen sind auf der militärischen Konversionsfläche mehrere Kindertagesstätten, eine Grundschule sowie ein Schulzentrum mit Grundschule und Gymnasium geplant. Hinzu kommen öffentliche und private Freiflächen sowie eine Feuerwache an der Heidemannstraße. Für die Verlängerung der Trambahnlinie 23 führt eine Trasse durch das Gelände, in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung werden Fuß- und Radwege angelegt.

Städtebaulicher Wettbewerb

Im Februar 2013 stellte der Stadtrat die Weichen für die Auslobung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs. Planungsbüros aus der ganzen Europäischen Union konnten sich um eine Teilnahme an dem Verfahren bewerben. Der Wettbewerb startete mit 38 eingereichten Arbeiten, in der zweiten Bearbeitungsphase vertieften zwölf ausgewählte Teams ihre Entwürfe. Im Januar 2014 hat das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Klaus Trojan eine Preisgruppe von sechs gleichrangigen Entwürfen bestimmt. Diese wurden im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit bei mehreren öffentlichen Veranstaltungen im Februar und März 2014 vorgestellt und diskutiert. Die sechs Finalistinnen und Finalisten nahmen die Anregungen und Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger mit in die Überarbeitungsphase.
Daraufhin bewertete die Jury die überarbeiteten Entwürfe und legte eine Rangfolge fest. Diese war wichtigstes Kriterium für die Auftragsvergabe der weiteren Planungsleistungen.

Beteiligung der Öffentlichkeit

Bürgerinnen und Bürger wurden schon sehr früh, bereits vor Auslobung des Wettbewerbs, in die Planungen eingebunden: Im Februar 2012 fanden Auftakt- und Werkstattgespräche statt, in denen die Grundlagen der Planung diskutiert wurden. Die Veranstaltungen stießen auf reges Interesse, die wesentlichen Anregungen und Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger flossen in die Auslobung ein.
Zum Start des Wettbewerbs fand am 21. März 2013 eine Podiumsdiskussion auf dem Kasernengelände statt. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und konnten sich dort mit Mitgliedern des Preisgerichts, der Bezirksausschüsse und der Stadtverwaltung über die Erwartungen an das Wettbewerbsverfahren austauschen und über den Auslobungstext informieren.
Das umfassende Beteiligungsformat wurde auch nach dem Wettbewerb fortgesetzt:
Die sechs Entwürfe der Preisgruppe waren vom 19. Februar bis 19. März im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit ausgelegt. Die Unterlagen finden Sie oben. Am 22. Februar 2014 konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem ganztägigen Werkstattgespräch mit den Planungsteams der Preisgruppe über die Entwürfe diskutieren und Empfehlungen für die Überarbeitung direkt weitergeben. Auf der Erörterungsveranstaltung am 11. März 2014 wurden weitere Empfehlungen zu den sechs Entwürfen gesammelt. Die Dokumentation der Veranstaltungen, die auch den Planungsteams für die Überarbeitungsphase zur Verfügung steht, finden Sie oben.
Die darüber hinaus schriftlich eingegangenen Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger werden dem Stadtrat mit dem Billigungsbeschluss des Bebauungsplans vorgelegt.

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung möchte Bürgerinnen und Bürger auch im weiteren Verlauf des Planungsverfahrens regelmäßig informieren und beteiligen. Auf dieser Seite werden entsprechende Termine angekündigt.

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