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Moderner Bürostandort an der Deisenhofener Straße


Luftbild mit Markierung des Areals der Versicherungskammer Bayern an der Deisenhofener Straße.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Areal der VKB an der Deisenhofener Straße

Projekt

Der Giesinger Bürostandort der Versicherungskammer Bayern (VKB) an der Deisenhofer Straße wird modernisiert und erweitert. Hierfür soll der vorhandene Bürokomplex aus den 1970er Jahren abgebrochen werden und einem Neubau mit zeitgemäßen „neue Bürowelten“ weichen. Die VKB plant, den etwa 40.000 Quadratmeter großen Neubau komplett auf dem vorhandenen Grundstück unterzubringen. Wichtig ist, dass sich der Bürostandort trotz der zu erwartenden Dichte gut in das bauliche Umfeld fügt.

Auf dem Planungsgebiet sind attraktive öffentliche Grün- und Freiflächen vorgesehen, die von Beschäftigten und Anwohner*innen für Erholung und Aufenthalt genutzt werden können. Es wird geprüft, ob dort Dachterrassen für die Beschäftigten möglich sind. Die öffentlichen Fußwege, die das Gebiet queren, sollen erhalten werden, ebenso der prägende Baumbestand. Weitere, neu gepflanzte Bäume sollen für zusätzliches Grün sorgen.

Nachhaltigkeit und Mobilität

Die Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards ist ein wichtiges Ziel der Planung. Beispielsweise ist der Einsatz von ressourcenschonenden und ökologischen Baumaterialien vorgesehen. Stadtklima sowie Natur- und Artenschutz sollen in besonderer Weise berücksichtigt und gestärkt und die Möglichkeiten für intensive Dach- und Fassadenbegrünung untersucht werden.

Die Nutzung der Tiefgarage als Anwohnergarage wird geprüft. Ein Mobilitätskonzept soll dazu beitragen, den motorisierten Verkehr zu reduzieren.

Verfahrensstand

Ein wichtiger Planungsschritt für das Projekt war der Aufstellungsbeschluss für den hierzu erforderlichen Bebauungsplan, den der Stadtrat im Juli 2021 gefasst hat.

Um eine hohe Qualität der Gestaltung und der Nachhaltigkeit zu erreichen, führt die VKB in Abstimmung mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung ein Workshopverfahren durch. Hierzu werden drei interdisziplinäre Planungsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten eingeladen. Die im Aufstellungsbeschluss formulierten Ziele für die Planung fließen in die Aufgabenstellung für das Workshopverfahren ein. Die Ergebnisse werden dem Münchner Stadtrat vorgestellt. Stimmt der Stadtrat den Planungen zu, kann das Bebauungsplanverfahren auf dieser Grundlage fortgeführt werden.

Im Zuge des weiteren Verfahrens werden Bürger*innen, Behörden, Bezirksausschuss und Stadtrat dann erneut beteiligt.

Chronologie

28.07.2021 Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2169