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Wohnen auf dem Knorr-Bremse-Areal


Im Vordergrund der Simulation befindet sich eine Ballspielwiese, im Hintergrund das neue Hochhaus auf dem Areal der Knorr-Bremse nördlich des Olympiaparks. Am linken Bildrand ist das bereits bestehende Hotel-Hochhaus zu sehen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
An der Ecke Moosacher Straße/Am Oberwiesenfeld dient ein Hochhaus als Blickfang.
© Opes Immobilien GmbH / Müller Reimann Architekten

Das Projekt

Im Bereich des FIZ Future Masterplans sollen auf zirka 4 Hektar gewerbliche Flächen neu strukturiert werden. Es soll ein hochwertiger, belebter, automobilaffiner Büro- und Gewerbestandort, ergänzt um einen Nahversorger, Gastronomie, Dienstleistungen und einem Hotel, entstehen.

Das denkmalgeschützte Gebäude der Knorr-Bremse-Hauptverwaltung soll in einen Park eingebettet und als identitätsstiftendes Bauwerk freigestellt werden. Südwestlich davon, an der Einmündung der Straße Am Oberwiesenfeld wird eine Hochhaus mit einer Höhe von 60 Metern und einem mittig gelegenen Quartiersplatz entstehen. Die Hufelandstraße wird Richtung Süden verschwenkt und verbessert damit die Verkehrssituation im Münchner Norden.. Die Firma OPES Immobilien, die bereits die bestehenden Häuser im Westen des Geländes gebaut hat, hat für das gesamte sogenannte „Südareal“ einen Masterplan erstellt.

Zwei Realisierungswettbewerbe

Auf der Grundlage des Masterplans wurden mittlerweile Realisierungswettbewerbe für den Bereich des Hochpunktes sowie für den Wohnungsbau durchgeführt. Beim Hochhaus soll der Entwurf des zweiten Preises (Müller Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin), für der Wohnungsbereich ebenfalls der Entwurf des zweiten Preises (ingenhoven architects gmbh, Düsseldorf mit WKM Landschaftsarchitekten, Düsseldorf) umgesetzt werden.

Die Frage, wie viele Meter das Hochhaus in den Himmel ragen darf, wird erst mit der weiteren Überarbeitung geklärt, bei der es um die Auswirkungen fürs Stadtbild geht. Dabei wird auch das Ergebnis einer Untersuchung des südlich der Moosacher Straße liegenden Olympia-Geländes für die Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe zu berücksichtigen sein.

Der Bereich zwischen Moosacher Straße und dem DB-Nordring westlich der Lerchenauer Straße und insbesondere der Standort der Knorr-Bremse wird schon seit einigen Jahren grundlegend umgestaltet. Westlich der Straße Am Oberwiesenfeld sind eine Berufsschule, mehrere Bürogebäude sowie Hotels entstanden (Bebauungsplan Nr. 1947). Dazu kommen Wohnhäuser mit diversen kleinen Geschäften zur Nahversorgung und soziale Einrichtungen (Hofwohnen, Bebauungsplan Nr. 2073).

Östlich der Straße Am Oberwiesenfeld konzentrieren sich im „Nordareal“ die Werksgebäude der Firma Knorr-Bremse im Technology Center Knorr-Bremse. Im östlichen Teil des „Südareals“ hat sich die BMW AG mit einer Ausstellungs- und Werkstattnutzung für historische Fahrzeuge der eigenen Marke (BMW Group Classic) angesiedelt und diese Flächen erworben.

Verfahrensstand

Für den Planungsbereich wurde am 24. Juli 2019 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 2142 gefasst. Derzeit werden die planerischen Grundlagen abgestimmt, um die ersten Verfahrensschritte wie frühzeitige Beteiligung der Behörden und frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit vorbereiten zu können.

Chronologie

06/2020: Preisgericht Wettbewerb Wohnbereich
07/2019: Aufstellungsbeschluss des Stadtrats für den Bebauungsplan Nr. 2142
04/2018: Preisgericht Wettbewerb Hochhaus
07/2016: Vorlage Masterplan in der Stadtgestaltungskommission

Näheres zum Wettbewerb

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung - Planungsgruppe Bezirk West (Stadtbezirk 22)

Blumenstraße 28b
80331 München