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Projekte


LaSie konkret: Beispiele aus der Praxis

Diese Projekte werden beim Zukunftskongress zur Langfristigen Siedlungsentwicklung am 8. November 2017 in München vorgestellt:

München: Appenzeller Straße

Die Bayerische Versorgungskammer plant die Realisierung von bezahlbaren sowie sozial gebundenen Wohnungen im Münchner Stadtteil Fürstenried West. Zwischen 1968 und 1972 wurden hier rund 1.500 Wohnungen gebaut. Ab frühestens 2019 sollen circa 600 Wohnungen durch neue Gebäude und Aufstockung bestehender Gebäude ergänzt werden. Der Planungsprozess wird von zahlreichen Partizipationsmöglichkeiten für Anwohnende begleitet. Aktuell präsentiert die Bayerische Versorgungskammer den Siegerentwurf Städtebau in einem temporären Infopavillon vor Ort.

München: Entwicklungsgebiet im Nordosten

Im Münchner Nordosten liegt, östlich unweit der S-Bahnlinie S8 Richtung Flughafen München, eine der letzten großen zusammenhängenden Flächen für die zukünftige Siedlungsentwicklung der wachsenden Stadt. 30.000 Menschen sollen hier Lebensraum finden, 10.000 Arbeitsplätze entstehen. Für die Entwicklung wird ein Gesamtkonzept erarbeitet, in das Fachleute aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung, Immissionsschutz und Projektsteuerung eingebunden sind. Das Ziel der Landeshauptstadt München ist die umfassende und kontinuierlich Teilhabe der Öffentlichkeit und Eigentümerschaft am gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess.

München: Werksviertel

Auf dem ehemaligen Gewerbe- und Industrieareal am Münchner Ostbahnhof entsteht auf rund 40 Hektar ein neues Stadtviertel. Geplant sind rund 1.200 neue Wohnungen für 3.000 Bürgerinnen und Bürger sowie 7.000 neue Arbeitsplätze. Das neue Viertel soll ein Ort zum Wohnen, Arbeiten, für Freizeit und Kultur werden. Als erste Bausteine wurden 2005 das Technologiezentrum I und 2010 die Medienbrücke zur Neudefinition des Quartiers mit richtungsweisender Architektur realisiert. 2016 billigte der Münchner Stadtrat den städtebaulichen Vertrag und den Bebauungsplan.

Hamburg: Weltquartier

Im Herzen des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg, wo eine Nachbarschaft aus über 30 Nationen zu Hause ist, wurde zwischen 2009 und 2015 eine ehemalige Werft-Arbeitersiedlung modernisiert, umgebaut und durch Neubauten ergänzt. Flankiert von einem umfangreichen und innovativen Beteiligungsprozess entstand das Weltquartier, ein Modellprojekt der IBA Hamburg für interkulturelles Wohnen. Insgesamt wurden knapp 770 Wohneinheiten von SAGA GWG nach den Plänen von sieben Architekturbüros um- beziehungsweise neu gebaut sowie 46 Gewerbeeinheiten im zukünftigen Welt-Gewerbehof geschaffen.

Zürich: Glasi Bülach

Auf dem Areal der ehemaligen Glashütte in Bülach Nord, nahe Zürich, entsteht ein neues Quartier: das Glasi- Quartier. Mit rund 400 gemeinnützigen und 200 Eigentumswohnungen sowie 20.000 Quadratmeter Gewerbefläche bietet das "Glasi" Raum zum Wohnen und Arbeiten mit vielfältigen Nutzungsangeboten. Durch ein Ensemble aus 21 Baukörpern entsteht ein urbanes Quartier mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität. Das vielfältige Wohnungsangebot und der städtische Außenraum mit einem hohen Anteil publikumswirksamer Flächen und Freiräume verspricht eine identitätsstiftende Stadterweiterung Bülachs mit direktem Anschluss ans S-Bahn-Netz.

Wien: Seestadt Aspern

Die Seestadt Aspern, im Nordosten Wiens am Asperner See gelegen, ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Bis 2028 sollen ein neues Quartier mit Wohnraum für über 20.000 Menschen und bis zu 20.000 Arbeitsplätze entstehen. In mehreren Etappen soll auf dem Fundament von innovativen Konzepten ein nachhaltiger Stadtteil mit hoher Lebensqualität und dynamischer Wirtschaftskraft realisiert werden. Umfassende und nachhaltige Mobilitäts- und Freiraumkonzepte sollen die Anforderungen an die Stadt des 21. Jahrhunderts gewährleisten. Dieser Stadtteil ist eingebettet in das Zielgebiet U2 Donaustadt, eine Stadterweiterungszone mit zirka 1.100 Hektar Fläche und entsprechendem Erschließungsbedarf und Stadterweiterungspotential.

IBA Basel

Internationale Bauausstellungen zählen seit mehr als 100 Jahren zu den erfolgreichsten Instrumenten der Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland. Die IBA Basel 2020 ist die erste IBA, welche dieses Format über die Grenze trägt und gleichzeitig in Deutschland, Frankreich und der Schweiz stattfindet. Die IBA Basel 2020 ist ein auf zehn Jahre angelegter Prozess der Stadt- und Regionalentwicklung in der trinationalen Metropolitanregion Basel, welcher dynamisch auf die Projektentwicklung wirkt. Gemäß ihrem Motto "Gemeinsam über Grenzen wachsen" fördert die IBA Basel die Umsetzung von hochwertigen Maßnahmen, die einen grenzüberschreitenden Nutzen für die Region entwickeln und zu einer nachhaltigen Steigerung der Lebensqualität sowie der touristischen und wirtschaftlichen Attraktivität beitragen.

Räumliche Entwicklungsstrategie Landkreis Fürstenfeldbruck

Mit der Struktur- und Potenzialanalyse wurden ein räumliches Leitbild und eine Strategie für den Landkreis Fürstenfeldbruck erstellt. Als Ergebnis liegt eine gemeinsam erarbeitete und interkommunal abgestimmte Strategie vor. Der "Strategieplan FFB 2040" stellt einen Rahmen für die künftige Entwicklung der Kommunen dar und geht auf die Themen Siedlungsentwicklung (Wohnen und Arbeiten), Freiraum / Landschaft (Natur, Landwirtschaft, Naherholung) sowie Mobilität (Fuß-, Rad-, motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Personennahverkehr) ein. Sieben Teilstrategien zeigen konkrete Zielsetzungen und Handlungsoptionen auf.

Wegekonzept Regionale Landschaften entwerfen

Die Studie „Landschaftsbezogene Wegekonzeption für den Grüngürtel München“ macht sich mit dem Fokus auf das Landschaftserleben auf die Suche nach Ideen für eine Weiterentwicklung des Fuß- und Radwegesystems rund um München. Wegetypen und Wegeverläufe werden analysiert und Vorschläge für die Optimierung erarbeitet. Zentrales Element der Prozessgestaltung sind gemeinsame Spaziergänge, auf denen die beteiligten Akteure nicht nur über die Wege im Grüngürtel reden, sondern auf ihnen unterwegs sind und sich vor Ort über Potentiale und Herausforderungen austauschen.

Regionale Kooperationen | Regionale Wohnungsbaukonferenz

Das starke Wachstum des Großraums Münchens hat zur Folge, dass sich Städte und Gemeinden immer stärker zu einem gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum vernetzen. Kommunale Planungen greifen diesen Trend auf und setzen zunehmend auf Projekte von überörtlicher Bedeutung. Deshalb ist eine Kooperation mit regionalen Partnern, Ministerien und der Regierung Oberbayerns unabdingbar. Die Regionale Wohnungsbaukonferenz bringt alle Akteure an einen Tisch, um den zukünftigen Herausforderungen mit einer gemeinsamen regionalen Strategie begegnen zu können.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 4 Räumliche Entwicklungsplanung, Flächennutzungsplanung

Blumenstraße 31
80331 München