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Entstehungsgeschichte


Potenzial für die künftige Siedlungsentwicklung

Der Münchner Nordosten birgt nach dem in Freiham geplanten neuen Stadtteil das größte verbliebene Potenzial für die künftige Siedlungsentwicklung in München: Östlich der Flughafenlinie S8 befinden sich auf knapp 600 Hektar große zusammenhängende Flächen, auf denen in den nächsten Jahrzehnten mehrere Stadtteile entstehen könnten.

Stand der Dinge und nächste Schritte

Die Planungen für den Münchner Nordosten gehen in eine nächste Phase – der Münchner Stadtrat hat die Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs beschlossen. Mehr Informationen zum aktuellen Stand und zum weiteren Vorgehen finden Sie hier sowie in der Beschlussvorlage für die Vollversammlung am 13. Dezember 2017.

Was genau eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten bedeuten würde, lesen Sie hier.

Siedlungsentwicklung im Münchner Nordosten

Das dünn besiedelte, ländlich geprägte Untersuchungsgebiet liegt in den Stadtbezirken Bogenhausen und Trudering-Riem. Es wird im Westen von der Trasse der S8 (zwischen Daglfing und Johanneskirchen), im Nordosten von der Stadtgrenze und dem Lebermoosweg (ehemalige Gütergleis-Trasse) und im Süden von der Riemer Straße begrenzt. Neue Wohnungen und Arbeitsplätze könnten dort entstehen. Der Bau neuer Wohnungen ist dringend nötig, da die Bevölkerung Münchens nach aktuellen Prognosen bis 2030 um knapp 15 Prozent auf 1,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen wird.

Landschaftsentwicklung im Münchner Nordosten

Das Planungsgebiet liegt im Übergangsbereich zwischen der Münchner Schotterebene und dem Erdinger Moos. Charakteristisch ist der weite Blick in die Landschaft über Moore, Felder und Wiesen. Dieser sollte im Fall einer Siedlungs- und Freiraumentwicklung erhalten werden. So könnte ein eigenständiger Landschaftspark als Erholungsraum entstehen, der über die bestehenden und neuen Siedlungen hinaus auch im Umland Wertschätzung findet; die kulturlandschaftlichen Nutzungen würden einbezogen. Darüber hinaus sollten die überregionalen Grünverbindungen verknüpft, weiterentwickelt und mit attraktiven Radwegerouten verbunden werden. Weitere wichtige Ziele sind der Erhalt, die qualifizierte Weiterentwicklung und die Vernetzung der Biotopstrukturen mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna.

Dialog mit den Nachbargemeinden

Aufgrund seiner Größe, seiner Lage am Stadtrand und seiner überörtlich guten Erreichbarkeit (insbesondere vom Flughafen München und der Messe München) hat das Vorhaben eine „regionale Dimension“. Daher werden die regionalen Einflussfaktoren einerseits und die zu erwartenden Auswirkungen des Projekts auf seine Umgebung andererseits von Anfang an in den Planungsprozess einbezogen. Hierzu wurde und wird ein kontinuierlicher Dialog mit den Nachbargemeinden Aschheim, Unterföhring, Feldkirchen und Haar, mit dem Landkreis München sowie im Regionalen Planungsverband geführt. Es haben bereits mehrere Termine in Aschheim, Unterföhring und München stattgefunden, um über den Planungsprozess und die städtischen Ziele zu informieren und die Belange der Nachbarn für die weitere Planung aufzunehmen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München