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Osram-Gelände


Aktuelles

Ergebnis des Wettbewerbs

Die Planungen für das ehemalige Osram-Gelände in Untergiesing haben sich konkretisiert: Der Stadtrat wurde am 27. April 2016 über das Ergebnis des Wettbewerbs informiert.

Das Preisgericht empfahl, den weiteren Planungen den überarbeiteten Beitrag von Ortner & Ortner Baukunst mit Topotek 1 Landschaftsarchitekten (beide Berlin) ohne Erhalt des Osram-Hauses zugrunde zu legen.

Das Bebauungsplanverfahren soll nun auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses fortgeführt werden. Nachdem die Voraussetzungen hierfür vorliegen, soll die Planung als Bebauungsplanverfahren der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB im beschleunigten Verfahren erfolgen.

Einwohnerversammlung und Wettbewerb

Anfang Juni 2015 wurde der städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb für das ehemalige Osram-Gelände in Untergiesing ausgelobt. Im Vorfeld fand am 12. Mai 2015 eine Einwohnerversammlung des örtlichen Bezirksausschusses als frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

Bei der Veranstaltung konnten die Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit Stadtdirektorin Susanne Ritter vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung und weiteren Expertinnen und Experten ihre Wünsche und Vorstellungen formulieren und diskutieren, um diese in den Wettbewerb mit einfließen zu lassen. Im Rahmen des Wettbewerbs soll auch geklärt werden, ob das denkmalgeschützte "Osram-Haus" erhalten und in die Planung integriert werden kann.

Einwohnerversammlung am 12. Mai 2015

Stadtratsbeschluss

Auf dem ehemaligen Verwaltungsgelände der Firma Osram in Untergiesing soll ein neues Wohngebiet entstehen. Am 18. Dezember 2013 hat die Vollversammlung des Stadtrats die Planungsziele, Eckdaten und Rahmenbedingungen beschlossen.

Zum einen hat der Stadtrat beschlossen, für das Gelände einen Bebauungsplan mit Grünordnung (Nummer 2088) aufzustellen sowie den Flächennutzungsplan und den alten Bebauungsplan 10b zu ändern. Zum anderen wurden die Planungsziele und Eckdaten für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb auf den Weg gebracht, der die Grundlage für den Bebauungsplan bilden soll.

Luftbild Osram-Gelände  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Luftbild vom Osram-Gelände
Foto: Stadt München

Das Projekt

Auf dem ehemaligen Firmengelände des Lichtherstellers Osram im Münchner Süden soll auf 3,3 Hektar Fläche ein attraktives und nachhaltiges Wohnquartier entstehen. Als Grundlage für die Planungen wird ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb ausgelobt.

Seit 1965 war die Hellabrunner Straße 1 in Untergiesing Sitz der Osram-Hauptverwaltung. Doch nun hat das Unternehmen seinen Standort in die Parkstadt Schwabing verlagert. Dadurch eröffnet sich für das Areal die Möglichkeit einer neuen Nutzung. Wie eine städtebauliche und landschaftsplanerische Überprüfung aus dem Jahr 2012 ergab, eignet sich die direkt am Mittleren Ring gelegene Fläche trotz Lärm- und Schadstoffbelastung für ein Wohngebiet. Mit der Umwandlung kann der enormen Nachfrage nach Wohnungen in München Rechnung getragen werden.

370 Wohnungen für 850 Menschen

Laut dem Eckdatenbeschluss vom 18. Dezember 2013 sollen auf dem Gelände zirka 370 Wohnungen für etwa 850 Menschen entstehen. Darüber hinaus sind öffentliche und private Grün- und Freiflächen, soziale Einrichtungen, verträgliche gewerbliche Nutzungen wie Praxen oder Kanzleien und Kindertagesstätten geplant. Um dem Zuzug von Familien Rechnung zu tragen, soll die Grundschule am Agilolfingerplatz erweitert werden.

Das Quartier soll direkt an die Isarauen angebunden werden und ist bereits jetzt gut an den Öffentlichen Nahverkehr, Straßen, Fuß- und Radwege angeschlossen. Die Planung soll nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens und Planens erfolgen, auf die Schadstoff- und Lärmbelastung aus dem Verkehr des Mittleren Rings reagieren und prägend für den Stadtzugang aus den Isarauen sein. Ein Lärmschutzkonzept wird entwickelt. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass das neue Wohnquartier kein Mehr an Verkehr mit sich bringt als die frühere Nutzung durch Osram.

Neben drei Bestandsgebäuden, die in jedem Fall abgerissen werden, wird im Rahmen des Wettbewerbs untersucht, wie mit dem denkmalgeschützten Büroturm am Mittleren Ring, dem "Osram-Haus", umgegangen wird. Das 1963 bis 1965 vom Architekten Walter Henn entworfene Verwaltungsgebäude gilt mit seiner Aluminium-Glas-Vorhangfassade, seiner zeittypischen Eingangshalle und den Großraumbüros als herausragendes Gebäude der Nachkriegsmoderne.

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Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

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