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Ehemaliges Osram-Gelände


Blick in den zentralen Grünraum nach Westen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Ortner und Ortner / Topotek 1

Das Projekt

Auf dem ehemaligen Firmengelände des Lichtherstellers Osram im Münchner Süden soll auf 3,3 Hektar Fläche ein attraktives und nachhaltiges Wohnquartier entstehen. Als Grundlage für die Planungen ist der städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb, der im Oktober 2015 entschieden wurde.

Seit 1965 war die Hellabrunner Straße 1 in Untergiesing Sitz der Osram-Hauptverwaltung. 2012 hat das Unternehmen seinen Standort in die Parkstadt Schwabing verlagert. Dadurch eröffnete sich die Möglichkeit einer neuen Nutzung. Mit der Umwandlung kann der enormen Nachfrage nach Wohnungen in München Rechnung getragen werden.

420 Wohnungen für 850 Menschen

Auf dem Gelände sollen zirka 420 Wohnungen für etwa 850 Menschen entstehen. Darüber hinaus sind öffentliche und private Grün- und Freiflächen, soziale Einrichtungen, verträgliche gewerbliche Nutzungen wie Praxen oder Kanzleien und Kindertagesstätten geplant. Um dem Zuzug von Familien Rechnung zu tragen, soll die Grundschule am Agilolfingerplatz erweitert werden.

Das Quartier soll direkt an die Isarauen angebunden werden und ist bereits jetzt gut an den Öffentlichen Nahverkehr, Straßen, Fuß- und Radwege angeschlossen. Die Planung soll nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit erfolgen, auf die Schadstoff- und Lärmbelastung aus dem Verkehr des Mittleren Rings reagieren und prägend für den Stadtzugang aus den Isarauen sein.

Wettbewerb

Ende 2014 hat Osram das Grundstück an die ABG-Unternehmensgruppe in Kooperation mit der Büschl Unternehmensgruppe veräußert. Die neuen Eigentümerinnen haben 2015 in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb ausgelobt.

Dabei sollte sich jedes teilnehmende Büro mit zwei Varianten auseinandersetzen: einmal mit und einmal ohne Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Osram-Gebäudes. In beiden Varianten überzeugte das Büro Ortner & Ortner Baukunst, Berlin, in Zusammenarbeit mit Topotek 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten, Berlin. Nach vertiefter Überarbeitung und intensiver Auseinandersetzung mit den beiden Varianten fiel die Entscheidung auf den Entwurf mit Abriss des ehemaligen Osram-Gebäudes.

Planungsstand

Das Bebauungsplanverfahren soll nun auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses fortgeführt werden. Nachdem die Voraussetzungen hierfür vorliegen, soll die Planung als Bebauungsplanverfahren der Innenentwicklung gemäß § 13 a BauGB im beschleunigten Verfahren erfolgen.

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München