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Otto-Hahn-Ring


Luftbild mit Umgriff des Planungsgebiets Otto-Hahn-Ring  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM

Das Projekt

Das etwa 7,3 Hektar große Planungsgebiet wird im Westen durch die Carl-Wery-Straße, im Süden durch den Otto-Hahn-Ring, im Osten durch die Kindertagesstätte an der Tribulaunstraße und im Norden durch die Wohnhäuser an der Dr.-Walther-von-Miller-Straße begrenzt.

Bisher wurde das Gelände von der Firma Siemens als Mitarbeiterparkplatz genutzt. Das neue Wohngebiet schafft einen städtebaulichen Übergang zwischen der kleinteiligen Wohnbebauung im Norden und der großflächigen Gewerbestruktur im Süden. Unterschiedliche Wohnformen und -typologien für verschiedene Bevölkerungs- und Einkommensgruppen sind vorgesehen.

Das Quartier soll nachhaltig in kompakter und flächenschonender Bauweise mit durchgehend fünfgeschossigen Gebäuden und einzelnen, bis zu achtgeschossigen Hochpunkten errichtet werden. Dabei wird Wert auf qualitätsvolles Wohnen mit attraktiven Grün- und Freiflächen gelegt. An den Straßenseiten im Erdgeschoss zum Otto-Hahn-Ring und zur Carl-Wery-Straße wird wegen der Lärmbelastung auf Wohnungen verzichtet. Stattdessen sind hier beispielsweise Läden, Gastronomie, nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe sowie Gemeinschafts-, Abstell- und Wohnnebenräume vorstellbar. Als städtebaulicher Akzent und als Übergang zu der hohen Bebauung des Siemens-Areals ist am Kreuzungsbereich Ecke Carl-Wery-Straße / Otto-Hahn-Ring ein zwölfgeschossiger Hochpunkt geplant.

Entlang der kleinteiligen Wohnbebauung im Norden verläuft eine Gehölz- und Wallstruktur. Durch die Verzahnung dieser vorhandenen Gehölzstruktur mit der daran anschließenden öffentlichen Grünfläche entsteht ein großzügiger, zusammenhängender Grünraum zwischen dem bestehenden und dem neuen Wohngebiet.

Wettbewerb

Auf Grundlage des Eckdaten- und Aufstellungsbeschlusses wurde ein offener städtebaulicher und landschaftsplanerischer Planungswettbewerb mit freiraumplanerischem Ideenteil ausgelobt, der zwei Phasen umfasste. Die erste Wettbewerbsphase wurde am 4. Februar 2020 entschieden. Dabei wurden zwölf Arbeiten für die zweite Phase (vertiefende Bearbeitung der Konzeptidee, Bearbeitung des Ideenteils) ausgewählt. Über die Ergebnisse wurde am 26. Mai 2020 entschieden. Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Bürgerbeteiligung

Im Vorfeld des Wettbewerbes wurde die Nachbarschaft am 18. Februar 2019 im Rahmen einer Einwohnerversammlung des Bezirksausschusses 16 über die Planung informiert. Am 22. Oktober 2019 fand eine Informationsveranstaltung statt. Die dort eingegangenen Anregungen der Bürger*innen wurden in der Auslobung zum Wettbewerb berücksichtigt. Im Juni 2020 wurden die Wettbewerbsarbeiten in der Muffathalle ausgestellt. Bei einer Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft zum Planungsgebiet am 25. Juni 2020 wurden die Bürger*innen zudem über das Ergebnis des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs informiert.

Chronologie

09-10/2021 Frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 BauGB
06/2020 Informationsveranstaltung zu den Wettbewerbsergebnissen
06/2020 Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse in der Muffathalle
05/2020: Preisgericht im Wettbewerb
10/2019: Informationsveranstaltung
10/2019: Eckdaten- und Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2145
02/2019: Einwohnerversamlung für den 16. Stadtbezirk

Weitere Informationen

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung - Planungsgruppe Bezirk Ost (Stadtbezirk 13 und 16)

Blumenstraße 28b
80331 München

Tel.: