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Arnulfpark


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Wohnen am Arnulfpark (Foto: Stadt München)

Das Projekt

Der Arnulfpark ist das erste Teilgebiet der Zentralen Bahnflächen, das inzwischen weitgehend realisiert ist. Auf 27 Hektar Fläche ist ein Stadtquartier für rund 2000 Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. In modernen Bürohäusern entlang der Bahntrasse werden einmal etwa 7600 Menschen arbeiten.

Das Areal des früheren Containerbahnhofs liegt zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke und ist einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt. Im Süden grenzt es an die Gleise, im Norden an die viel befahrene Arnulfstraße. Das städtebauliche Konzept stammt von der Arbeitsgemeinschaft Dubokovic-Kienzler, Kamphausen und von Mörner, die für diesen Teilbereich 1999 den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb gewonnen hat. Für die einzelnen Baufelder lobten die Investoren kleinere Realisierungswettbewerbe aus. Die Wohnungen sind komplett, die Arbeitsplätze etwa zu 90 Prozent realisiert. Der Bebauungsplan 1873 ist seit 2003 rechtsverbindlich.

Grüne Mitte

Die grüne Mitte des Quartiers bildet der linear angelegte, vier Hektar große Arnulfpark mit Spielflächen für Kinder- und Jugendliche. Er wurde vom Münchner Büro realgrün Landschaftsarchitekten geplant und 2005 der Öffentlichkeit übergeben. Die beiden Enden des Parks markieren der Klaus-Mann- und der Rainer-Werner-Fassbinder-Platz mit dem historischen Heizkraftwerk, das unter dem Namen "Freiheiz" heute kulturell genutzt wird.

Wohnen am Park

Nördlich des Parks, von der Arnulfstraße abgewandt, befinden sich Wohnungen. Durch Zeilenbebauung öffnet sich das Quartier zum Park hin, die privaten Freiflächen gehen unmittelbar in diesen über. So wird familiengerechtes Wohnen inmitten der Stadt gewährleistet. In dem Quartier befinden sich eine Grundschule, drei Kindertagesstätten und zwei Kinderkrippen.

Büros und Geschäftshäuser

In den Kerngebieten an der Donnersberger- und Hackerbrücke wurden Gebäude errichtet, die durch Hotels, Büros und Einzelhandel genutzt werden. Sie sind optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und dienen gleichzeitig als Lärmschutz für die Wohnbebauung. An der Donnersbergerbrücke setzt das 65 Meter hohe Mercedes-Hochhaus einen städtebaulichen Akzent. Die blockartige Bebauung der Kerngebiete wird entlang der Arnulfstraße fortgesetzt. Dort befinden sich überwiegend Büros. Ebenso in der Stadtkante entlang der Bahntrasse, wo eine bandartige Bebauung das Wohngebiet und den Park vor Lärm schützt.

Verkehr

Östlich des Arnulfparks wurde an der Hackerbrücke der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) errichtet. Eine Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer führt am Südrand des Parks zu den S-Bahnhöfen. Parallel zur Donnersbergerbrücke ist ein Steg für Fußgänger und Radfahrer als Verbindung zu den südlich der Bahn gelegenen Stadtvierteln geplant.

Landsberger Straße

Auf der anderen Seite der Bahngleise ist vis à vis des Arnulfparks Wohnraum für fast 1000 Menschen entstanden. Die rund 1.500 geplanten Arbeitsplätze sind dort zu etwa 90 Prozent realisiert.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 4 Räumliche Entwicklungsplanung, Flächennutzungsplanung

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-26410