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Laim


Der Laimer Würfel mit dem Kreisel im Vordergrund  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Der Laimer Würfel am S-Bahnhof (Foto: Stadt München)

Das Projekt

Auf der Nordseite der Landsberger Straße sind östlich und westlich der Laimer Unterführung neue Büro- und Gewerbebauten entstanden, in denen einmal etwa 2200 Menschen arbeiten werden. Einen Orientierungspunkt setzt der "Laimer Würfel" am S-Bahn-Haltepunkt.

Durch die Verlagerung des Rangierbahnhofs wurden am S-Bahnhof Laim Flächen für neue Nutzungen frei. Die Stadt München ergriff gemeinsam mit den Grundeigentümern die Chance, die städtebauliche und verkehrliche Situation am "Laimer Kreisel" zu verbessern. Der städtebauliche Entwurf stammt von der Planungsgemeinschaft Zwischenräume mit der Landschaftsarchitektin Barbara Weihs und dem Verkehrsplaner Dieter Gier, die den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb für den Bereich Laim gewonnen haben. Der Entwurf wurde hinsichtlich der Verkehrsführung am Kreisel überarbeitet und dem Bebauungsplan mit Grünordnung 1894 zugrunde gelegt, der seit 2005 rechtsverbindlich ist.

Büro- und Gewerbebauten

Entlang der Landsberger Straße sind mehrere mäanderförmige Bürohäuser entstanden. Mit dem "Laimer Würfel", der im Erdgeschoss auch ein Café beherbergt, wurde am S-Bahn-Haltepunkt Laim ein deutliches städtebauliches Zeichen gesetzt. In die Planung integriert wurde ein Gewerbehof, der dem gewerblichen Mittelstand die Möglichkeit einer Existenzgründung bietet und zu verlagernde Betriebe aufnehmen soll. Die Gebäude bilden ein ruhiges Gegenüber zur bestehenden Bebauung auf der Südseite der Landsberger Straße. Etwa 60 Prozent der Arbeitsplätze wurden bereits realisiert.

Verkehr

Der "Laimer Kreisel" blieb in seiner Leistungsfähigkeit erhalten, das Vorfeld des S-Bahnhofs wurde für Fußgänger aufgewertet und um Bushaltestellen ergänzt. Für Busse, Trambahnen, Fußgänger und Radfahrer ist östlich der bestehenden Unterführung eine zusätzliche Umweltverbundröhre vorgesehen, die die Stadtteile Laim und Nymphenburg noch attraktiver miteinander verbindet. Ihre Realisierung hängt vom Bau der zweiten Stammstrecke ab. Die Tram-Westtangente, die einmal vom Romanplatz zur Aidenbachstraße führen soll, soll durch die Umweltverbundröhre geführt und dort ein zentraler Umsteigepunkt eingerichtet werden.

Grün- und Freiflächen

Auch auf der Südseite der Gleisanlagen ist eine durchgehende Grünverbindung mit einem Fuß- und Radweg geplant. Im Bereich des Kreisels sind attraktive Plätze und Fußgängerbereiche als Auftakt für die Nord-Süd-Verbindung unter den Gleisen entstanden, durch die auch die Freiflächen nördlich der Gleise - der Hirschgarten und der Nymphenburger Park - für die Bewohnerinnen und Bewohner besser erreichbar werden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 4 Räumliche Entwicklungsplanung, Flächennutzungsplanung

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-26410