Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Neues Quartier an der Zschokkestraße


Luftbild des Geländes an der Zschokkestraße  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Das Projekt

Wo sich jetzt noch der Busbetriebshof der Stadtwerke befindet, soll ein attraktives Quartier mit zirka 1.050 Wohnungen entstehen. Außerdem sind soziale Infrastruktur, ein Kern- beziehungsweise Mischgebiet mit Geschäften am Knoten Zschokke-/Westendstraße sowie eine zwei Hektar große Grünfläche geplant.

Das 8,7 Hektar große Planungsgebiet liegt südlich der Zschokkestraße zwischen der Westend- und Hans-Thonauer-Straße in Laim. Im Süden wird es begrenzt von der Kleingartenanlage Bahn-Landwirtschaft München-West. Zirka zwei Drittel des Geländes sind im Eigentum der Stadtwerke München, die restlichen Flächen gehören der Landeshauptstadt. Die Eisenbahner-Baugenossenschaft München-Hauptbahnhof ist Eigentümerin eines Grundstücks an der Westendstraße.

Im südlichen Teil des Planungsgebiets befindet sich derzeit noch der Busbetriebshof der Stadtwerke. Er soll aus Kapazitätsgründen nach Moosach an den Georg-Brauchle-Ring verlagert werden, so dass der ursprüngliche Umgriff erweitert werden konnte und der Weg frei wurde für ein größeres, neues Wohngebiet. Durch den Umzug des Busbetriebshofes fällt auch die Lärm- und Verkehrsbelastung weg.

Geplant ist genossenschaftlicher, geförderter und frei finanzierter Mietwohnungsbau, kombiniert mit vielfältiger sozialer Infrastruktur, Kindertageseinrichtungen und einer fünfzügigen Grundschule.

Wettbewerb und Beteiligung der Öffentlichkeit

Bereits 2007 fand ein Wettbewerb für den nördlichen Teil des Areals statt. Da sich die zur Verfügung stehende Fläche nahezu verdoppelt hat und sich die Rahmenbedingungen maßgeblich geändert haben, wurde erneut ein Wettbewerb durchgeführt: Im Mai 2016 haben die Stadtwerke, die Stadt München und die Eisenbahner-Baugenossenschaft einen zweistufigen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb ausgelobt. Am 8. Juni fand dazu eine erste Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit statt. Für die erste Stufe, aus der sechs Arbeiten ausgewählt wurden, tagte am 13. Oktober 2016 das Preisgericht. In einer zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung am 27. Oktober 2016 wurden die ausgewählten Arbeiten vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, Ideen und Wünsche an die Architekten weiterzugeben. Das Preisgericht für die zweite Stufe fand am 23. Februar 2017 statt.

Es wurden zwei erste Preise vergeben an: Laux Architekten, München, mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich sowie Teleinternetcafe, Berlin, mit TH Treibhaus Landschaftsarchitektur, Hamburg. Das Preisgericht empfahl den Auslobern einstimmig, eine konzeptionelle Umsetzbarkeit der Arbeiten zu prüfen und dann einen der ersten Preise mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.

Die nächsten Schritte

Das Ergebnis, ein überarbeiteter Entwurf eines von zwei ersten Preisträgern aus der ersten Stufe des Wettbewerbs, wurde dem Stadtrat am 11. Oktober 2017 in Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung vorgestellt. Dieser Entwurf soll die Grundlage für den Bebauungsplan bilden, der im beschleunigten Verfahren aufgestellt wird.

Chronologie

05/2016: Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb
10/2016: 2. Öffentlichkeitsveranstaltung
10/2016: Preisgericht 1. Stufe
06/2016: 1. Öffentlichkeitsveranstaltung
05/2016: Auslobung des Ideenwettbewerbs
07/2015: Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 2027 zur Erweiterung des Umgriffs
2007: Wettbewerb für den nördlichen Teil des Areals (ehemaliges Straßenbahndepot)

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München