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Münchner Krautgärten


Neuer Krautgarten in Menzing

Im Stadtbezirk Pasing-Obermenzing wurde ein neuer Krautgarten an der Weinschenkstraße in Menzing ("Im Wismat") eingerichtet. Es ist der 25. Standort in München, wo Bürgerinnen und Bürger gegen eine geringe Pacht ihr eigenes Gemüse anbauen können. Im Vorjahr waren zwei neue Krautgärten in Ramersdorf-Perlach und Aschheim entstanden.

Freie Parzellen nur noch auf Anfrage

Für die laufende Saison 2018 sind keine Parzellen mehr verfügbar. Zufällig frei werdende Parzellen können direkt an den Standorten abgefragt werden. Wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Ansprechpartner in der Liste! Der neue Standort Menzing hat sich schon gut gefüllt. Hier erfahren Sie unter kontakt@krautgartenmenzing.de, ob noch einzelne Parzellen zu haben sind.

Am Standort Freiham geht es erst wieder 2019 mit der Bewirtschaftung weiter. Hier muss dieses Jahr eine Pause eingelegt werden, um den Boden mit einer Gründüngung zu verbessern. Der Krautgarten Hadern musste auf eine Ersatzfläche östlich vom Max-Planck-Institut Martinsried umziehen. 

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© LHM

Das Projekt

Einen eigenen kleinen Gemüsegarten zu haben - davon träumen viele Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner. Mit den Krautgärten bietet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung interessierten Münchnerinnen und Münchnern die Möglichkeit, sich selbst mit erntefrischem Gemüse und Salat zu versorgen.

Krautgärten sind eine sehr ursprüngliche Form des Gärtnerns auf Ackerland und dienen der Selbstversorgung mit günstigem und ökologischem Gemüse. Die Gemeinschaftsaktion von Landwirtschaft und Stadtverwaltung, die 1999 gestartet wurde und sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, hat eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft zum Schutz des Münchner Grüngürtels zum Ziel. Dabei verpachtet ein Landwirt im Stadtgebiet zirka 60 Quadratmeter große und möglichst siedlungsnah gelegene Gartenparzellen an interessierte Bürgerinnen und Bürger für etwa 130 Euro Nutzungsentgelt im Jahr. Einbauten wie Gartenlauben oder Geräteschuppen sind nicht möglich, es gibt weder Stellplätze noch Spielplätze. 

Um eine Parzelle bewerben kann sich jeder, auch wenn er kein Fachmann ist. Denn den Anbau des Gemüses übernehmen zunächst erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner. Die Pächterinnen und Pächter selbst kümmern sich von Anfang Mai bis Mitte November um die Pflege und Ernte. Die Lage der Parzellen am Standort wird verlost und für jede Gartensaison neu vergeben.

Gerade für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis, das Gemüse wachsen zu sehen. Darüber hinaus fördert das Krautgarten-Projekt die Kommunikation und Integration der Beteiligten und bietet Ruhe und Beschaulichkeit inmitten der betriebsamen Stadt.

Egal ob Blumen, spezielle Gemüsesorten oder exotische Kräuter - bis Mitte November dürfen die Münchnerinnen und Münchner auf ihrer Parzelle anbauen, was sie möchten. Der Einsatz von Mineraldünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln ist tabu. Nach Ende der Erntezeit geht das Ackerland zurück an den Eigentümer, der die Vorbereitungen für die nächste Gartensaison trifft.

Die Nachfrage ist groß: 2017 wurden an 24 Standorten 1.470 Parzellen auf insgesamt sechs Hektar Fläche bewirtschaftet. 

Der Münchner Grüngürtel

Der Münchner Grüngürtel umschließt die Stadt auf einer Länge von etwa 70 Kilometern. Er ist erste Anlaufstelle für die Naherholung, wichtig für das städtische Klima, Heimat seltener Tier und Pflanzenarten und Sitz der Landwirtschaft, die über kurze Wege einen Teil der Versorgung der Münchner Bevölkerung übernimmt.

Ansprechpartner

Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu den Münchner Krautgärten:
Hans Ernstberger, Telefon: (089) 233-26146

Ansprechpartner zu den einzelnen Standorten finden Sie hier (PDF, 17 KB).

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München