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Landschaftsbezogenes Wegekonzept für den Grüngürtel


Wegekonzept Münchner Grüngürtel  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Landeshauptstadt München

Wege machen Landschaft

Sie sollen schnell, bequem und sicher sein: Das sind die Ansprüche an Wege. Aber Wege sind noch viel mehr als nur eine schnelle und effiziente Verbindung von A nach B. Wege sind die Linien, entlang derer Landschaft erlebt wird.

Damit bestimmen die Gestaltung, An- und Einbindung eines Weges im und in den Grüngürtel maßgeblich, als wie attraktiv dieser wahrgenommen wird.

Wie können und müssen Wege angelegt sein, damit der Grüngürtel mit seinen unterschiedlichen Landschaften auch erlebbar wird? Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat im Jahr 2017 eine Studie für ein „Landschaftsbezogenes Wegekonzept“ beauftragt. Darin wurden Ideen und Ansatzpunkte entwickelt, wie über Wege und Wegeräume die unterschiedlichen Stadtrandlandschaften rund um München als Erholungsräume aufgewertet und ausgebaut werden können.

Fachsymposium am Mittwoch, 13. November

Die Ergebnisse der Studie „Landschaftsbezogene Wegekonzeption für den Münchner Grüngürtel“ werden vorgestellt. Im Anschluss werden die Perspektiven für die Landschaftsentwicklung im Münchner Grüngürtel diskutiert.

Mittwoch, 13. November 2019
18.30 bis 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Vorhoelzer Forum der TU München, Arcisstraße 21, 5. Obergeschoss
(Haupteingang, Gang links, Fahrstuhl am Ende des Gangs)

Programm

Vorstellung der Studie „Landschaftsbezogene Wegekonzeption für den Grüngürtel“

  • Börries von Detten, freiwurf landschaftsarchitekturen, und Prof. Dr. Henrik Schultz, landschaft3*

Impulse

  • Dr. Isabel Wieshofer, Leiterin des Referats „Landschaft und öffentlicher Raum“ der Stadt Wien

  • Kjell Schmidt, Geschäftsführer der Regionalpark Rhein Main GmbH

Münchner Wege – Diskussionsrunde mit Kommunen, Vereinen, Verbänden und den vortragenden Fachleuten

  • Christian Kuchlbauer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim

  • Andreas Nemetz, Leiter des Umweltamts der Gemeinde Haar

  • Robert Rossa, Geschäftsführer des Vereins Dachauer Moos

  • Andrea Gebhard, Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung

Zusammenfassung und Ausblick

  • Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk

Moderation: Dr. Ursula Stein, Stadt- und Regionalplanerin

Ausklang bei Wasser, Wein und Fingerfood

Anmeldung

Aufgrund der begrenzten Sitzplätze bitten wir Sie um eine Anmeldung bis 11. November per E-Mail an matthias.lampert@muenchen.de oder telefonisch: 089 233-24219.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass wir bei der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen machen. Diese verwendet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung möglicherweise für die Öffentlichkeitsarbeit im Internet, in Ausstellungen oder Druckerzeugnissen. Ein Vergütungsanspruch besteht nicht. Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten, geben Sie uns bitte einen Hinweis.

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Landschaftsräume im Grüngürtel

Zur Studie

Von der Heidelandschaft im Münchner Norden, mit ihrem Netz barocker Sichtachsen, Alleen und Kanälen rund um die Schlösser Schleißheim und Lustheim, über die Forstlandschaften in Trudering oder Grünwald bis hin zu den Flusslandschaften der Isarauen und des Würmtals – die Vielfalt der Landschaftsräume im Münchner Grüngürtel ist groß.

Sie tragen wesentlich zur hohen Lebensqualität Münchens bei. In der weiter wachsenden Stadt beziehungsweise Region immer mehr Menschen Freiräume brauchen, um Sport zu treiben, zu Gärtnern oder sich zu erholen.

Die Studie "Wege machen Landschaft" ist ein Schlüsselprojekt der langfristigen Freiraumentwicklung 2030. Sie zeigt die Qualitäten und Funktionen des Grüngürtel aufs. Außerdem soll auf Grundlage der Ergebnisse in enger Zusammenarbeit insbesondere mit den Nachbarkommunen das Fuß- und Radwegenetz für eine landschaftsbezogene Erholung verbessert werden.

Entlang der Leitlinien Funktionalität, Abwechslungsreichtum und Orientierung soll das Fuß- und Radwegenetz des Grüngürtels gemeinsam mit den Nachbarkommunen  für eine landschaftsbezogene Erholung verbessert werden.

Zudem stellt die Studie die verschiedenen Landschaftsräume des Grüngürtels mit ihren charakteristischen Wegetypen vor, zum Beispiel Parkwege, Trampelpfade oder Übergänge.

Basierend auf dem bestehenden Wegenetz werden Vorschläge gemacht, wie die Wege mit ihrem Umfeld aufgewertet werden können. Maßnahmen sind beispielsweise Baumbepflanzungen am Wegrand, Sichtbezüge oder die Verbesserung des Zugangs, etwa zu den Bächen. Außerdem enthält die Studie ein konkretes Wegekonzept für den Münchner Norden.

Ausblick

Die Ergebnisse sind nicht nur als Grundlage für zukünftige Wege- und Infrastrukturplanungen des Referats für Stadtplanung und Bauordnung und des Baureferats gedacht, sondern sollen auch die interkommunale Zusammenarbeit in der Landschaftsplanung fortführen und stärken.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München