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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen


Wohnen auf ehemaligen Militärflächen

Der Flächenbedarf für Wohnungen und Büros nimmt in der Region München stetig zu. Deshalb muss der Flächenverbrauch weiterhin konsequent reduziert und unbebaute, unversiegelte Gebiete geschützt werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den ehemaligen Militärflächen zu.

Militärische Konversionsflächen waren schon immer ein Motor für die Stadtentwicklung. Ausgedehnte Kasernen und Exerzierplätze, wie zum Beispiel das Marsfeld, wurden zu neuen Stadtquartieren. Das Oberwiesenfeld wandelte sich zum Olympiapark, auf dem Gelände der Türkenkaserne entstand die Pinakothek der Moderne. Mit dem Ende des Kalten Krieges und den Reformen der Bundeswehr wurden nach und nach zahlreiche Kasernenstandorte aufgegeben. Bereits 1992 hat der Stadtrat für die frei werdenden Kasernen- und Truppenübungsplätze die Einleitung Städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch beschlossen und vorbereitende Untersuchungen veranlasst.

Zu den Kasernenflächen kamen zunächst noch zahlreiche Konversionsflächen der Bahn hinzu, wie zum Beispiel die zentralen Bahnflächen zwischen Pasing und Hauptbahnhof. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird seine Erfahrungen künftig auch auf nicht militärische Flächen anwenden, zum Beispiel im Münchner Nordosten.

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