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Baumkirchen Mitte: Büro- und Wohngebäude


Realisierungswettbewerb

1. Preis: UNStudio, Amsterdam mit ORelse Landschaftsarchitekten, Breukelen (Niederlande)

Ausloberin: CA Immo Deutschland GmbH mit PATRIZIA Projektentwicklung GmbH

Details

Lage

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks 4 in Berg am Laim. Östlich des Gebiets verläuft die Baumkirchner Straße. Im Norden schließt die Bahnlinie München-Rosenheim an.

Anlass und Ziel des Wettbewerbs

Das seit 1992 aufgelassene Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks 4 soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dieser Bereich soll durch die Schaffung des Quartiers „Baumkirchen Mitte“ mit einer lebendigen Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit eine neue Identität erhalten.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum S‑Bahn-Halt Berg am Laim soll hier – im östlichen Teil des Baufeldes – ein modernes Büro- und Wohngebäude entstehen. Dieses Gebäude soll als markanter Hochpunkt von zirka 60 Metern Höhe mit einer Geschossfläche von 18.500 Quadratmetern realisiert werden und als Zugang und Wahrzeichen für das neue Quartier stehen. Es soll sich möglichst in vielerlei Hinsicht von seiner Nachbarschaft abheben und als singuläres Ereignis wahrgenommen werden. Für die Wohnnutzung sollen 30 Prozent und für die Büronutzung 70 Prozent der Geschossfläche zur Verfügung stehen. Als Mieter für die Büroflächen kommen Firmen aller Art in Frage, deren Flächenbedarf von einer kleinen Einheit bis hin zum gesamten Gebäude reichen kann. Die Flächen sind großzügig, repräsentativ, aber auch effizient zu gestalten. Eine offene Gebäudestruktur soll ein Maximum an Flexibilität bei der Gestaltung der Bürolandschaften nach den Wünschen der künftigen Mieter ermöglichen. Das Wohnen an diesem Standort wird ein städtisches Wohnen sein und soll dementsprechend gestaltet werden. Maßgebend für die Qualität der Wohnungen ist ein effektiver und gestalterisch anspruchsvoll in den Entwurf integrierter Lärmschutz. Die Versorgung mit privaten Freiflächen ist durch Dachgärten nachzuweisen. Zusätzlich sind Freisitze in Form von Balkonen und Loggien vorzusehen. Angesichts der begrenzten Fläche sind die Grün- und Freiflächen besonders sorgfältig und hochwertig zu gestalten.

Würdigung des Preisgerichts (Auszug)

„Der Baukörper mit seinem Hochpunkt ist klar strukturiert. Der Übergang zwischen den beiden Nutzungsarten wird durch eine klare „Einkerbung“ definiert. Die Idee der Bänderung der Fassade, wie sie im Gestaltungsleitfaden beschrieben wird, wird gut umgesetzt. Die Zugangssituation im Erdgeschoss mit ihrer Zonierung und ihren Nutzungen ist überzeugend gelöst. Die Dachgärten sind sehr gut durchgearbeitet. Kontrovers diskutiert wird die Vertikalbetonung der Ecken des Hochhauses. Die Vielfalt von formalen Ideen wird kritisch bewertet. Die Tiefgarage ist nicht überzeugend geplant“.

Preisgerichtssitzung

22. Oktober 2013

Koordination

Böhm Glaab Sandler Mittertrainer

Ansichten des Siegerentwurfs

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Südfassade, Visualisierung

Blick von Südost, Visualisierung Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Blick von Südost, Visualisierung

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Blick von Südwest, Visualisierung

Kontakt

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Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München

Fax:
089 233-24215