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Correo-Quartier: Ein modernes Büro-Ensemble für München


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Luftbild Correo-Quartier (Visualisierung)
© Herzog & de Meuron

Planungsverfahren

Im Herzen von München, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, wird aus dem ehemaligen Postbank-Gebäudes das neue Correo-Quartier. Die Eigentümer haben gemeinsam mit der Landeshauptstadt München ein Planungsverfahren entwickelt.

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats, des Bezirksausschusses, des Referats für Stadtplanung und Bauordnung sowie Architektinnen und Architekten bewerteten die Entwürfe von drei renommierten Architekturbüros. Am Ende überzeugte der Entwurf des Schweizerischen Architekturbüros Herzog & de Meuron.

Lage

Zwischen der Bayer-, Paul-Heyse- und Schwanthalerstraße.

Nutzung

Die Nutzung des Correo-Quartiers wird nach der Umbaumaßnahme unverändert Handel, Büro und Gastronomie umfassen.

Ausloberin

Credit Suisse Asset Management im Namen der Fonds­gesellschaft Correo Munich Real Estate S.à.r.l.

Anlass und Ziel des Planungsverfahrens

Das Projekt thematisiert den Umgang mit dem Vorhandenen: Der Bestand des alten Postbank-Gebäudes wird auf seine Grundstruktur zurückgeführt und das Blockinnere freigelegt. Durch präzise Ergänzungen werden die Gebäudeflügel neu geordnet und erweitert. Dadurch entstehen großzügige und flexibel unterteilbare Flächen mit viel Tageslicht. Insgesamt können 83 Prozent der Rohbausubstanz erhalten bleiben. Der bislang fast monofunktionale Block wird stadtverträglich verdichtet und verwandelt sich in ein lebendiges und vielfältiges Quartier, mit einem großen, öffentlich zugänglichen Innenhof.

Würdigung der Jury (Auszug)

„Das Quartier besticht durch seinen ganzheitlichen, wissenschaftlichen Ansatz, mit dem auch die Themen Energie und Nachhaltigkeit beleuchtet werden. Es formuliert einladende Gesten in das umgebende Quartier. Die Fassaden sind feingliedrig komponiert und von großer Leichtigkeit und wirken in ihrer Tiefe offen und modern. Ein absolut zeitgemäßer Auftritt, der sich auf spannende und subtile Weise in das Quartier einschreibt. Die Arbeit schafft darüber hinaus den größten Hofraum aller eingereichten Arbeiten.“

Koordination

bgsm Architekten Stadtplaner, München