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iCampus Rhenania im Werksviertel


Realisierungswettbewerb Bauwerksplanung

Das Technologieunternehmen Rohde & Schwarz hat seinen Firmensitz im Werksviertel und besitzt einen wesentlichen Teilbereich des Areals. In den nächsten Jahren entsteht dort mit dem iCampus ein attraktiver Gewerbestandort am Münchner Ostbahnhof.

Mit der Entscheidung zum Realisierungswettbewerb für das Ensemble „iCampus Rhenania“ an der Friedenstraße geht dafür ein weiterer, architektonisch qualitätsvoller Baustein Richtung Umsetzung.

Der neue Bürokomplex „iCampus Rhenania“ an der Friedenstraße ist als Kerngebiet MK1 im Bebauungsplan Nr. 2061 ausgewiesen. In dem Gebiet befindet sich das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Rhenania aus den 1920er Jahren, das denkmalgeschützt ist.

Ein besonderes Augenmerk lag darin, dieses historische Gebäude im neuklassizistischen Stil in das neue Ensemble zu integrieren und zeitgemäß zu sanieren. Hierfür wurde eine Nutzung mit öffentlichem Charakter, zum Beispiel Gastronomie und/oder eine kulturelle Einrichtung, anvisiert.

Lage
14. Stadtbezirk Berg am Laim im Umgriff des Werksviertels

Nutzung
Büroneubau, Sanierung des denkmalgeschützten Bestandgebäudes

Größe
zirka 18.100 Quadratmeter Geschossfläche

1. Preis

Henn Architekten, München

Weitere Preise

  • 2. Preis: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (Prof. Jan Kleihues, Johannes Kressner)
  • 3. Preis: Henning Larsen, München/Landau, Kindelbacher, München (Werner Frosch, Viggo Harmst, Gerhard Landauer, Ludwig Kindelbacher)

Ausloberin

R & S Immobilienmanagement GmbH in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München und dem Landesamt für Denkmalpflege

Planungswettbewerb 2017

Die R & S Immobilienmanagement GmbH hat in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München und dem Landesamt für Denkmalpflege im November 2017 den nicht offenen Planungswettbewerb im kooperativen Verfahren ausgelobt. Am Wettbewerb nahmen insgesamt sieben Architekturbüros teil.

Würdigung des Preisgerichts (Auszug)

„Das Preisgericht würdigt den Entwurf insbesondere für die sehr sensible Einbettung des Ensembles in den städtebaulichen Kontext.

In der Maßstäblichkeit wird ein selbstverständlicher Übergang von der kleinteiligen Bebauung entlang der Friedenstraße in die weitere Bebauung des iCampus und den Charakter des Werksviertels insgesamt erreicht, was durch die gekonnte Höhenstaffelung unterstützt wird.

Der offene Durchgang zum iCampus ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes, der den gelungenen Innenhof gut in die Außenanlagen des gesamten Campus' integriert.

Die Transparenz der Fassaden, die den Einblick in das Geschehen im Innern erlaubt, verspricht ein lebendiges Bild, das dem Charakter des Werksviertels gut entspricht und die individuelle Außenerscheinung der einzelnen Mieter unterstützt.

Die unterschiedlichen Teilungsrhythmen der Fassaden wirken jedoch etwas willkürlich, die Unterschiedlichkeit könnte stärker auf die unterschiedlichen Baukörper bezogen sein und sich nicht innerhalb eines Baukörpers wiederfinden.

Die Gliederung in ein 2,7-Meter-Raster sollte ermöglicht werden, insbesondere für eine flexible Grundrissstruktur.

Der Eingriff in das städtebaulich gut integrierte Denkmal beschränkt sich auf minimale Maßnahmen und bedarf einer Konkretisierung im Detail.

Insgesamt bildet der Entwurf einen hervorragenden Beitrag zum Wettbewerb, der insbesondere aufgrund seiner städtebaulichen Qualität und Angemessenheit in der Gesamtatmosphäre ausgezeichnet wird.“

Empfehlung des Preisgerichts

„Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Verfasser des mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurfs mit der weiteren Bearbeitung gemäß Auslobung zu beauftragen. Bei der Weiterentwicklung des Projekts sind die in der schriftlichen Beurteilung des Preisgerichts näher erläuterten Themen zu berücksichtigen.

Ferner empfiehlt das Preisgericht, die Ergebnisse der Flächen- und Volumenermittlung der Vorprüfung und die im Rahmen der Vorprüfung durch Sachverständige niedergelegten Aussagen zu beachten.“

Preisgerichtssitzung

27. Februar 2018

Koordination

[phase eins]
Hossbach Lehmhaus, Berlin

Pläne und Visualisierungen des Siegerentwurfs

Lageplan Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Lageplan

Blick von der Friedenstraße Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Blick von der Friedenstraße

Modellfoto Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Modellfoto

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung - Planungsgruppe Bezirk Ost (Stadtbezirk 14 und 15)

Blumenstraße 28b
80331 München