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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Gewerbeflächenentwicklungsprogramm


Das Gewerbegebiet Steinhausen befindet sich seit der Ansiedlung des Süddeutschen Verlags im Umbruch. In der Fortschreibung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms werden auch Ansätze zur Stärkung von Bestandsgebieten entwickelt.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Das Gewerbegebiet Steinhausen

Standortperspektiven für die Wirtschaft

In der Landeshauptstadt München soll es auch in Zukunft ein breites Angebot an Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Prosperität geben. Ziel ist es, München als sicheren Wirtschaftsstandort zu erhalten, insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Deshalb hat die Stadt ihr Gewerbeflächenentwicklungsprogramm fortgeschrieben.

Das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm (GEWI) wurde im Jahr 2000 konzipiert, um der Wirtschaft die nötige Planungssicherheit zu geben. Es definiert bedarfsgerechte Gewerbestandorte für den Erhalt der "Münchner Mischung", also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen großen und kleinen Betrieben aus Produktion, Handwerk, Dienstleistung, Forschung und Entwicklung in den unterschiedlichsten Branchen.

Seit dem Jahr 2000 hat sich das Angebot an Gewerbeflächen in der stark wachsenden Stadt aufgrund vermehrter Zielkonflikte, zunehmenden Umwandlungsdrucks und standortbezogener Unzulänglichkeiten jedoch stark verringert. Diese Entwicklung wurde in der zweiteiligen Fortschreibung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms 2017 und 2018 aufgegriffen:

  • Im ersten Teil wurden Vorschläge zur Neuentwicklung, Bestandssicherung und Umstrukturierung von Gewerbeflächen aufgezeigt, die Prüfung eines Instrumentes zum Gewerbegebietsmanagement anhand eines Pilotprojektes an der Neumarkter Straße vorgeschlagen und Konzepte für flächensparendes Gewerbe thematisiert. Außerdem wurden Perspektiven für interkommunale Gewerbegebiete im Münchner Umland aufgezeigt und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Bezirksausschüsse unter anderem durch ein Hearing beauftragt.
  • Im zweiten Teil wurde das Instrument des Gewerbegebietsmanagements dauerhaft eingeführt. Es wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert und für die wichtigsten Maßnahmengebiete konkrete Ziele festgelegt. Unter anderem wurde das Ziel festgelegt, bis zum Jahr 2030 zusätzlich 35 Hektar neue Fläche insbesondere für das "klassische" (produzierende) Gewerbe zu schaffen. 

Die Fortschreibung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms ist ein Gemeinschaftsprojekt des Referats für Stadtplanung und Bauordnung mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, das für die Wirtschaftsförderung zuständig ist.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 4 Räumliche Entwicklungsplanung, Flächennutzungsplanung

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-26410