zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Hochhäuser in München


Hochhäuser Frankfurter Ring Ensembles  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Typen und Nutzung

Was ist ein Hochhaus?

Laut baurechtlicher Definition fallen unter den Begriff Hochhäuser alle Gebäude, deren Fußboden im obersten Geschoss mehr als 22 Meter über der natürlichen Geländeoberkante liegen. Das sind in München über 1.800 Gebäude. Allgemein versteht man aber unter einem Hochhaus ein Gebäude, das im Gegensatz zur umliegenden Bebauung wesentlich höher ist und sich von seiner Umgebung deutlich abhebt, das Profil überragt. Sogenannte Skyscraper gibt es keine in München; deren Höhe beginnt erst bei rund 200 Meter.

Typen und Nutzung

Typen und Erscheinungsformen von Hochhäusern sind vielfältig. Bauformen entwickeln sich entsprechend veränderter Nutzungsanforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft und immer neuen technischen Möglichkeiten ständig weiter und sind damit auch Spiegel der Zeit. Deshalb sehen Hochhäuser heute nicht nur anders aus, sie sind auch wesentlich wirtschaftlicher und für den Menschen maßstabsgerechter als vor 30 Jahren.

Der Wohnturm "Park Plaza" auf der Theresienhöhe zeigt die Vorzüge eines modernen Wohnhochhauses: Eine gute Belichtung, ein schöner Ausblick, eine ansprechende, individuelle Architektur, ein gestalteter Außenbereich und ein lebendiges Wohnumfeld.

Ebenso hat sich die Qualität und der Standard der Bürohochhäuser verbessert. In den neuen Gebäuden wird zum Beispiel natürlich belüftet, die Grundrisse sind effizient organisiert, es wird auf einen geringen Energieverbrauch bei der Errichtung und der Betreibung geachtet sowie auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. In München präsentieren sich Firmen wie die Münchener Rück, das Fraunhofer Institut, Mercedes Benz und in Zukunft auch der ADAC in ihren neuen Hochhäusern.

Auch sich wandelnde Architekturauffassungen haben Einfluss auf die Gestalt von Hochhäusern. Während in den 70er und 80er Jahren noch Scheibenhochhäuser mit bis zu 150 Meter Länge wie das Arabellahaus gebaut wurden und komplizierte Sonderformen wie das Hypo-Hochhaus entstanden, überwiegen heute schlichte Türme mit einfachen Grundformen. Diese optimierte Art zu Bauen ist wesentlich ökologischer und ökonomischer, und die schlanken Gebäude wirken nicht wie eine geschlossene Wand im Stadtbild.

Ensemble oder Einzelstandort

Mehrere Hochhäuser in einer Gruppe bezeichnet man als Ensemble. Einzelne Gebäude treten in der Gesamterscheinung der Gruppe in den Hintergrund. Ein Ensemble entsteht, entsprechend der baulichen Entwicklung der Stadt, oft über einen längeren Zeitraum. So kann es sein, dass ein Gebäude erst mal alleine bestehen muss.

Bei einem Ensemble sind die Bereiche zwischen den einzelnen Gebäuden besonders sorgfältig zu planen, damit attraktive und nutzbare Aufenthaltsräume und Freiflächen entstehen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 4 Räumliche Entwicklungsplanung, Flächennutzungsplanung

Blumenstraße 31
80331 München