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Münchner Bürgerinnen- und Bürgerbefragung


Hände blättern Fragebogen durch  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: Landeshauptstadt München
© Landeshauptstadt München

Die Ergebnisse der Befragung 2016

Zum fünften Mal hat die Stadt München die Bürgerinnen und Bürger zu ihrer sozialen Lage, Wohn- und Lebenssituation sowie ihrer Einstellung zu wichtigen Themen der Stadtentwicklung befragt. Am 24. Mai 2017 sind die Ergebnisse im Stadtrat bekannt gegeben worden. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • München ist nach wie vor eine Großstadt mit hoher Le­bensqualität, mit der sich die überwiegende Mehrheit der Befragten verbunden fühlt.
  • Die Zufriedenheit mit den Angeboten der Stadt ist in den meisten Bereichen sehr hoch, sowohl auf die Gesamtstadt bezogen als auch in der unmittelbaren Wohnumge­bung.
  • Das Zusammenleben von Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund, Auslän­derinnen und Ausländern funktioniert weitgehend reibungslos.
  • Die Münchnerinnen und Münch­ner fühlen sich überwiegend sicher in ihrer Stadt (mit Ausnahme nachts in den Parks).
  • Rund die Hälfte engagiert sich ehrenamtlich und trägt so zum Zusammenhalt der Stadtge­sellschaft bei.
  • In allen vier Befragungen, die seit dem Jahr 2000 durchgeführt wur­den, zählte Wohnen zu den problematischsten Themen: Aufgrund der anhal­tend steigenden Mietpreise und des mangelnden Angebots an günstigem Wohnraum nimmt die Unzufrieden­heit der Befragten mit dem Wohnungsangebot noch zu.
  • Das spie­gelt sich auch darin wider, dass zwei Drittel der Befragten mehr städtische Gelder für den Bau von Sozialwohnungen ein­gesetzt wissen möchten.
  • Ein weiterer „Dauerbrenner“ ist das Thema Betreuungsangebote für Kinder unter sechs Jahren. Nur ein Drittel der Befragten mit Kindern im entsprechenden Alter ist mit dem Angebot der Stadt in diesem Bereich zufrieden, fast 40 Prozent sind damit nicht zufrieden.
  • Auch der Verkehr be­schäftigt die Münchnerinnen und Münchner. Bei einer offenen Frage nach den größten Proble­men in München wird zu 27 Prozent der öffentliche Personennahverkehr und zu 25 Prozent Verkehr benannt.
  • Drei Viertel der Be­fragten sehen zudem einen Verbesserungsbedarf bei Verkehrslärm und Luftverschmut­zung.

Die schriftliche Befragung wurde im Herbst 2016 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Info GmbH durchgeführt. Befragt wurden Münchnerinnen und Müncher mit Hauptwohnsitz ab 18 Jahren, die vom Statistischen Amt der Landeshauptstadt Mün­chen aus dem Einwohnermelderegister der Stadt zufällig ausgewählt wurden. Die Bruttostichprobe umfasste 19.400 Personen.  5.945 Personen beteiligten sich an der Befragung, was einer hohen Aus­schöpfungsquote von 31 Prozent entspricht. Ein Viertel der Befragten füllte den Frage­bogen online aus, der Rest be­vorzugte die schriftliche Variante. Die Teilnahme war freiwillig und anonym.

Menschen in der Fußgängerzone  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Ergebnisse 2005 und 2010

Die Stadt führt in regelmäßigen Abständen Befragungen der Bürgerinnen und Bürger durch, um deren Einschätzungen und Meinungen zu den verschiedensten Feldern der Stadtentwicklung und kommunalen Daseinsvorsorge zu erfahren. Die Ergebnisse haben die Arbeit der Stadtverwaltung bereichert und schon bei vielen Entscheidungsprozessen Berücksichtigung gefunden.

Vor 2016 fanden 1992, 2000, 2005 und 2010 Befragungen statt. Die Bürgerinnen- und Bürgerbefragungen der Jahre 2005 und 2010 bildeten und bilden auch eine grundlegende Basis für die Münchner Armutsberichterstattung. Thematische Schwerpunkte waren die Analyse und Bewertung der sozialen Lage und Lebenssituation der Wohnbevölkerung. Außerdem wurden die Einstellungen und Bewertungen der Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen kommunalen Themen und zur Zufriedenheit mit ihren Lebensverhältnissen in der Wohnumgebung sowie in der Gesamtstadt erhoben.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Soziale Grundsatzfragen, Infrastruktur und PERSPEKTIVE MÜNCHEN

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-26683