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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Demografiebericht München, Teil 2


Auf den Isartreppen sitzende Menschen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2017 bis 2040 für die Stadtbezirke

Die Bevölkerungsentwicklung wird in den einzelnen Münchner Stadtbezirken bis 2040 sehr unterschiedlich ausfallen. Während am Stadtrand wegen starker Neubautätigkeiten deutliche Zuwächse zu erwarten sind, wird es in der Innenstadt eher geringe Wachstumsraten oder sogar leichte Rückgänge geben.

Der Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied, in dem mit Freiham ein neuer Stadtteil entsteht, wird bis 2040 das stärkste Wachstum aller Bezirke aufweisen. Hier ist mit einem Einwohnerzuwachs von über 90 Prozent zu rechnen. Die Einwohnerzahl wird sich um über 40.000 Personen erhöhen. Des weiteren gehören die Stadtbezirke Feldmoching-Hasenbergl mit über 50 Prozent sowie Moosach, Trudering-Riem, Schwabing-Freimann und Bogenhausen jeweils mit einer Bevölkerungszunahme von 30 bis 35 Prozent zu den stark wachsenden Gebieten in München.

Eher stabile Einwohnerzahlen und geringe Wachstumsraten oder auch leichte Rückgänge sind dagegen für die Innenstadtbezirke Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Schwabing West, Maxvorstadt, Sendling, Schwanthalerhöhe und Altstadt-Lehel sowie am Stadtrand für Hadern und Untergiesing-Harlaching zu erwarten.

Es sind vor allem die zentralen Lagen und Gebiete nahe der Universitäten, die durch die Zuwanderung junger Erwachsener von außerhalb Münchens Wanderungsgewinne erzielen. Gleichzeitig haben diese Bezirke durch Wegzüge innerhalb des Stadtgebiets aber auch die höchsten Verluste zu verzeichnen. Diese Wanderungsdynamik trägt dazu bei, dass per Saldo in den Innenstadtgebieten insgesamt häufig geringere Wanderungsgewinne verbleiben als am Stadtrand. In den Stadtrandbezirken dagegen übertrifft die Zahl der Zuzüge aus dem Stadtgebiet meist jene von außerhalb Münchens. Überdies können derzeit und voraussichtlich auch in Zukunft alle Bezirke von einem natürlichen Bevölkerungswachstum durch mehr Geburten als Sterbefälle profitieren.

Hintergrund der Studie

Die Studie eine Vorausberechnung unter bestimmten Annahmen dar und zeigt die derzeit wahrscheinlichste demografische Entwicklung für die einzelnen Stadtbezirke.

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung erarbeitet kleinräumige Bevölkerungsprognosen als Grundlage für Planungen im Infrastrukturbereich. Die Prognosen werden dabei unter anderem für die Versorgung mit Grundschulen, Kindergärten und Kinderkrippen oder den öffentlichen Personennahverkehr herangezogen. Die Basiszahlen der Prognose umfassen dabei alle Wohnberechtigten (Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz), die im Melderegister enthalten sind.

Die kleinräumige Bevölkerungsprognose baut auf den Ergebnissen der Planungsprognose im „Demografiebericht München – Teil 1“ auf.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Bevölkerung, Wohnungsmarkt, Stadtökonomie

Blumenstraße 31
80331 München