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Gesucht: Personen für Fallstudie zu Verdrängungsprozessen


Mieter*innen gesucht!

Sie waren in den letzten Jahren von Verdrängung betroffen oder haben sich davon tangiert gefühlt? Die Stadt München sucht für eine Studie noch Personen aus den Stadtteilen Milbertshofen, Altschwabing, Schwabing-West, Giesing Ost / Ramersdorf und der Großwohnsiedlung Neuperlach, die für ein Interview bereitstehen würden.

Hintergrund

Um- und Wegzüge sind ganz normale Phänomene, die in München jährlich etwa 15 Prozent der Bevölkerung betreffen. Problematisch werden sie aber dann, wenn sie unfreiwillig auf Grund von Verdrängung erfolgen – sei es durch eine Mieterhöhung, Modernisierungen, einen Eigentümerwechsel oder eine Eigenbedarfskündigung. Denn eine neue Wohnung zu finden, ist schwer. Längst sind nicht mehr nur einkommensschwache, sondern auch Haushalte mit mittleren Einkommen von Verdrängung betroffen.

Darum geht es in der Studie

Doch welche Gesichter hat Verdrängung in München und wo findet sie statt? Welche Folgen für den Stadtteil zieht Verdrängung nach sich und welche Strategien, Instrumente und Einflussmöglichkeiten hat die Stadtverwaltung, um sie zu abzumildern oder gar zu verhindern? Das möchte das Geographische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin im Auftrag der Stadt München herausfinden.

Das passiert mit den Ergebnissen

Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen für die kommunale Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik abgeleitet und bestehende Instrumente weiterentwickelt werden.

So können Sie mitmachen

Die Studie wird bis Frühjahr 2021 erstellt und setzt sich aus einer Presseanalyse, Experteninterviews und rund 50 leitfadengestützten, qualitativen Interviews mit Betroffenen zusammen. Von Verdrängung betroffene oder tangierte Personen können sich unter Telefon 030 2093-6867 oder per E-Mail an verdraengung-muenchen.geo@hu-berlin.de melden, um alles Weitere zu erfahren. Die Interviews finden momentan telefonisch oder per Video-Call statt, dauern 30 bis 45 Minuten und werden anonym ausgewertet. Interviewte erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Bevölkerung, Wohnungsmarkt, Stadtökonomie

Blumenstraße 31
80331 München