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Das Energienutzungsplan-System
© TUM

Das Münchner Energienutzungsplan-System

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung entwickelt gemeinsam mit der ENIANO GmbH und der Technischen Universität München das Münchner Energienutzungsplan-System, ein bisher in Deutschland einzigartiges Planungsinstrument, um die Energiewende über die Instrumente der räumlichen Planung einzuleiten.

Das vom Stadtrat vorgegebene langfristige energie- und klimaschutzpolitische Ziel ist eine klimaschonende, weitgehend erneuerbare Energieversorgung für die Landeshauptstadt München, die gleichzeitig zu einer Stabilisierung der Heizkosten für die Münchner Haushalte führt.

Das Münchner Energienutzungsplan-System wird den jetzigen und den zukünftigen Energiebedarf der Stadt unter Einbeziehung des Gebäudebestandes systematisch abbilden. Qualitative Gebäudedaten werden mit einem neuartigen 3D-Modell aus hochauflösenden Luftbildern für das gesamte Stadtgebiet verknüpft. Durch die räumliche Verortung von Wärmebedarfen und Versorgungsoptionen lassen sich energetische Optimierungspotenziale innerhalb der Stadt identifizieren und gezielt Maßnahmen zur Energieeinsparung ableiten. Hierbei ist die Münchner Fernwärmestrategie ein wichtiger Baustein.

Das Energienutzungsplan-System ist eine datenbankgestützte Grundlage für weitere Planungsschritte. Denkbare Anwendungen liegen zum Beispiel in der Erarbeitung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (ISEK), vorbereitenden Untersuchungen der Stadtsanierung (VU) und bei Integrierten Quartierskonzepten sowie für das Sanierungsmanagement im Sinne einer integrierten Energieplanung.

Zusätzlich werden den Bürgerinnen und Bürgern Informationen über das GeoPortal München aus dem Themenbereich Energie zur Verfügung gestellt.

Umweltdaten

Derzeit werden Umweltdaten in den internen Datenbanksystemen der Landeshauptstadt München an verschiedenen Stellen vorgehalten. Aktuell wird eine Bestandsaufnahme zu den städtischen Umweltdaten durchgeführt, um eine strukturierte Übersicht über Art und Qualität der Daten zu erlangen.

Zur Eingrenzung des Begriffs Umweltdaten wurde die Übersicht der zentralen Umwelt-Indikatoren des deutschen Umweltbundesamtes verwendet. Folgende Datenbanken der Stadt München wurden systematisch durchsucht:

  • ZIMAS und Indikatorenatlas
    Der Indikatorenatlas stellt für das Jahr berechnete Indikatoren zu ausgewählten Themen in räumlich differenzierter Kartendarstellung zur Verfügung. Die ZIMAS-Datenbank, also Zentrales Informationsmanagement- und Analysesystem, berechnet diese Indikatoren automatisiert. Mit der Software InstantAtlas werden die Indikatoren dann anschaulich in Form von Tabellen, Diagrammen und Karten dargestellt.
     
  • Geodatenpool / GeoPortal München
    Dank innovativer Messverfahren liefert der Geodatenpool die Grundlagen für wichtige planerische Entscheidungen und trägt zu einer differenzierten Darstellung des Münchner Raumes bei. Pläne, Karten und Luftbilder werden erstellt.

Das Ziel dieser Bestrebungen ist die Zusammenführung der Daten in ein stadtweites öffentlich zugängliches Fachportal Energie und Klima im GeoPortal München. Dieses soll künftig neben städtischen Umweltdaten auch relevante Daten externer Quellen enthalten und als Grundlage für internationale Stadtforschung und Stadtentwicklung dienen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Arbeitsfeld Klima / Energie

Blumenstraße 31
80331 München