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München als Smart City


Smart Slam 2017: Jetzt bewerben!

Du studierst oder bist gerade fertig geworden? Du beschäftigst Dich mit dem Thema Smart City? Perfekt! Wir wollen Dich bei unserem Smart Slam, während der MCBW 2017, auf die Bühne bitten.

Schick uns Deine Bewerbung bis 1. Oktober 2016 alleine oder im Team an plantreff@muenchen.de, mit dem Thema und einem kurzen Summary zu Deinem Slam. Das Thema Smart City umfasst unterschiedlichste Themenbereiche. Die Perspektiven, aus denen man diesen Begriff sehen und verstehen kann, sind ebenso vielseitig wie die Schwerpunkte, die man setzen kann. Für unseren Smart Slam wünschen wir uns eine große Bandbreite verschiedener Sichtweisen, Herangehensweisen und Vortragsweisen. Einzige Regeln: maximal 6 Minuten Zeit, maximal 6 Präsentationsfolien ohne Text, Gegenstände zur Veranschaulichung sind erlaubt. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Stadtteillabor  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Stadtteillabor in Neuaubing-Westkreuz eröffnet

Bürgermeister Josef Schmid hat am 2. Juni das erste Stadtteillabor Münchens in Neuaubing-Westkreuz eröffnet.

Das Labor ist ein wichtiger Baustein des europäischen Projekts "Smarter Together", in dem Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Experten und Partnern aus Industrie und Forschung konkrete Lösungen für die Herausforderungen des urbanen Lebens entwickeln. München hat gemeinsam mit den Partnerstädten Wien und Lyon den Zuschlag für das EU-Förderprogramm "Smarter Together" erhalten - die Stadtteile Neuaubing-Westkreuz sowie Freiham sollen in ganz Europa eine Vorreiterrolle einnehmen.

Schriftzug Smart München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

München als Smart City

Für die Landeshauptstadt München ist Smart City ein großes Thema: Die Stadtverwaltung hat den Weg dorthin eingeschlagen und stellt sich den Herausforderungen der Zukunft: Derzeit ist eine thematische Leitlinie „Smart City München“ als Teil des Stadtentwicklungskonzeptes Perspektive München in Arbeit. Ein erster großer Baustein ist das EU-Projekt „Smarter Together“.

Der Begriff „Smart City“ wird oft mit zukunftsfähiger Stadtentwicklung gleichgesetzt. Doch eine eindeutige Definition gibt es nicht. Eine „Smart City“ beinhaltet vielfältige Komponenten - sie verbindet Stadtplanung mit Technologie, Forschung, Sozialem und Wirtschaft. Häufig wird von den drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) ausgegangen, die wiederum um eine technologische Kompontente ergänzt werden. Immer öfter definieren aber Städte den Begriff "Smart City"  jeweils ganz individuell und maßgeschneidert für sich selbst als Stadt. Eine große Herausforderung ist die Vermittlung der Thematik und der Begrifflichkeiten in der Bevölkerung. Gleichzeitig ist eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Stadtgesellschaft ein Themenfeld der „Smart City“.

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EU-Projekt "Smarter Together"

München wird Smart City: Im September 2015 hat die Europäische Union der bayerischen Landeshauptstadt zusammen mit Lyon und Wien sowie Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Forschung den Zuschlag für das Projekt "Smarter Together" erteilt. Damit verbunden sind 6,85 Millionen Euro Fördermittel, die in innovative, nachhaltige Maßnahmen in Neuaubing-Westkreuz und Freiham fließen sollen.

Das EU-Projekt "Smarter Together - gemeinsam smarter" ...

  • betrachtet das Thema "Smart City" aus der Perspektive der Städte und stellt die Lebensqualität der Menschen in den Mittelpunkt.
  • wird neue Technologien erproben und nachhaltige Lösungen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung, für Mobilität und Klimaschutz aufzeigen, die von anderen Städten und Quartieren übernommen werden können. Die „Leuchtturm-Städte“ Lyon, Wien und München übernehmen dabei eine Vorreiterrolle. Den drei Städten ist gemeinsam, dass sie schnell wachsen und beim Thema erneuerbare Energien gute Voraussetzungen mitbringen, auf denen man aufbauen kann.
  • geht über fünf Jahre: Von 2016 bis 2018 sollen die Maßnahmen realisiert werden, danach steht die Monitoring- und Evaluierungsphase an.
  • umfasst Fördermittel von insgesamt 24,7 Millionen Euro. Die Stadt München und ihre Gesellschaften SWM, MVG und MGS erhalten etwa 4 Millionen, der gesamte Münchner Verbund 6,85 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenmittel und Gelder aus Wirtschaft und Forschung, so dass insgesamt rund 20 Millionen Euro nach Neuaubing-Westkreuz und Freiham fließen.
  • fördert den Austausch mit anderen Städten, Insbesondere mit den drei "Follower-Städten" Santiago de Compostela, Sofia und Venedig. Die Nicht-EU-Städte Kiew und Yokohama sind Beobachter.
  • fördert Projekte, die europäische Klimaziele noch übertreffen. Das sind Projekte, die mehr als 20 Prozent Treibhausgase einsparen, die die Energieeffizienz um mehr als 20 Prozent steigern und mehr als 20 Prozent Anteil an erneuerbaren Energien aufweisen.

München als Leuchtturm-Stadt

  • Die Münchner Projekte werden im Stadterneuerungsgebiet Neuaubing-Westkreuz und im benachbarten Neubaugebiet Freiham im Münchner Westen umgesetzt.
  • Das Gebiet Neuaubing-Westkreuz ist 350 Hektar groß. 30.000 Menschen mit sehr unterschiedlichem sozioökonomischen Hintergrund leben dort, es gibt viele Bestandsgebäude aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren.
  • In Freiham entsteht auf 350 Hektar ein neuer Stadtteil, in dem bis zu 20.000 Menschen leben und 7.500 arbeiten werden.
  • Die geplanten Maßnahmen lassen sich in fünf Gruppen einteilen:
  1. Stadtteil-Labore für die Beteiligung von Bürgerinnen, Bürgern und Nutzergruppen von Anfang an (geht weit über die bisherigen Formen von Bürgerbeteiligung hinaus - künftige Nutzerinnen und Nutzer entwickeln Lösungen gemeinsam mit den Unternehmen und örtlichen Umsetzern)
  2. Aufbau von Niedrigenergiequartieren auf Basis erneuerbarer Fernwärme (Geothermie und Niedrigtemperatur-Fernwärme) sowie erneuerbarer Energieversorgung
  3. Ganzheitliche Sanierung von Wohnungsbestand in öffentlichem und privatem Besitz (energetische Sanierung von 42.000 Quadratmetern Wohnfläche mit hohen Standards, Vor-Ort-Beratung) und Absicherung bestehender Mietniveaus
  4. Ausbau integrierter Infrastrukturen in Form von Smart-Data-Management-Plattformen und Smart-Service-Angeboten (z.B. intelligente Laternenmasten, Verteilerstationen für Güter, Dienstleistungen und quartiersbezogene Sharing-Economy-Ansätze, Apps, ...)
  5. Lösungen für nachhaltige Mobilität im Quartier (Carsharing-Systeme, Fracht-Pedelecs, Mobilitätsstationen mit Infosäulen, ...)
  • Die vorgeschlagenen Maßnahmenpakete basieren auf einer Ökonomie des Teilens ("Sharing Economy"), der gemeinschaftlichen Nutzung von Diensten und Gütern, der Wiederverwertung von Ressourcen, innovativen Geschäftsmodellen, der Anwenderfreundlichkeit von Dienstleistungen und dem zielgerichteten, gesellschaftsverträglichen Einsatz moderner Technik.
  • Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit städtischen Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, führenden europäischen Industrie- und Forschungspartnern sowie hochspezialisierten kleinen und mittleren Unternehmen realisiert, wie zum Beispiel Siemens oder der Fraunhofer-Gesellschaft.
  • Das Projektmanagement liegt beim Referat für Arbeit und Wirtschaft und bei der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS).

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 2 Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN

Blumenstraße 31
80331 München