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Zukunftsschau 2040+


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Integrationsmaschine Stadt? Veranstaltung am 17. Januar

Werden große Städte auch in Zukunft noch in der Lage sein, ihre Funktion als
"Integrationsmaschinen" zu erfüllen? Um diese Frage geht es am Mittwoch, 17. Januar, bei der dritten Diskussionsrunde in der Werkstattreihe "Zukunft Stadt: München 2040+". Beginn im Jüdischen Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16, ist um 19 Uhr. Diskutieren Sie mit!

„Stadt im Gleichgewicht“ ist das Leitbild der Stadtentwicklungskonzeption Perspektive München. Doch wachsende soziale Ungleichheit, Armut und eine zunehmende, internationale Vielfalt verändern die soziale Struktur von Städten. Wie wirken sich diese Entwicklungen auf den zukünftigen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft aus? Welche unterschiedlichen Lebenswelten existieren in München? Gibt es noch Orte, an denen verschiedene Gruppen zusammenkommen? Und wie können Traditionen angesichts hoher Bevölkerungsfluktuation fortbestehen? Diese und weitere Fragen stehen bei der Veranstaltung im Mittelpunkt.

Referentin

  • Prof. Dr. Sybille Münch (Professorin für Theory of Public Policy, Leuphana Universität Lüneburg)

Moderation

  • Prof. Dr. Michael Reder (Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit dem Schwerpunkt Völkerverständigung, Hochschule für Philosophie München)

Anmeldung

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter zukunft@muenchen.de oder Telefon 089 233-23694!

Die Werkstattreihe

Wie kann München auch im Jahr 2040 eine lebenswerte Stadt für alle bleiben? Die Landeshauptstadt München setzt sich in der Werkstattreihe „Zukunft Stadt: München 2040+“ mit Fragen der zukünftigen Entwicklung der Stadt auseinander. Grundlage ist die Studie „Zukunftsschau München 2040+“, die das Fraunhofer Institut (IAO) in Stuttgart im Auftrag der LHM erstellt hat.

Bisher fanden statt

  • Digital City: Wer macht Stadt im 21. Jahrhundert? (7. Dezember 2017)
  • City in Motion: Wie verändern autonome Fahrzeuge die Mobilität in der Stadt? (6. November 2017)
  • Auftaktveranstaltung der Werkstattreihe (27. Juli 2017)

Szenarien zur Stadtentwicklung

Mit Zukunftsfragen der Stadtentwicklung setzt sich die „Zukunftsschau München 2040+“ auseinander: Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart hat im Auftrag der Landeshauptstadt München drei Entwicklungsszenarien erstellt.

Diese beschreibt München im Jahr 2040 mit drei unterschiedlichen Fokussen: „München – sauber reguliert“, „München – hart kalkuliert“ und „München – charmant unsortiert“.

Das Szenario 1 „München – sauber reguliert“ beschreibt eine Stadt, die sich konsequent an ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit orientiert und dabei eine aktive Rolle bei der Gestaltung sozialer und gesundheitsförderlicher Lebenswelten einnimmt.

Das Szenario 2 „München – hart kalkuliert“ beschreibt eine Stadt, in der die sozialen Unterschiede und Armut als Folge einer von Digitalisierung und immer stärkeren Durchsetzung freier Marktkräfte geprägten Wirtschaft stark zunehmen.

Das Szenario 3 „München – charmant unsortiert“ beschreibt München im Jahr 2040 als eine von Widersprüchen geprägte Stadt. Hier existieren gut integrierte Nachbarschaften neben problematischen Quartieren. Außerdem gibt es vielfältige, bunt gemischte, teilweise stark durch Einwandernde geprägte Quartiere, die auch Raum für individuelle Gestaltungsfreiheit und Kreativität bieten, wodurch ein ganz spezieller neuer Münchner „Charme“ entsteht.

Keines der Szenarien wird exakt so eintreffen. Die Szenarien und die ihnen zugrundeliegenden Trends und Entwicklungen sollen die Stadt aber dabei unterstützen, auf Entwicklungen rechtzeitig und angemessen reagieren zu können. Politik, Planerinnen und Planer werden sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen und 2017 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe die Szenarien der Öffentlichkeit vorstellen sowie in Strategien und Lösungswege diskutieren. In sogenannten Reallaboren und Experimentierräumen können vor Ort in konkreten räumlichen Zusammenhängen Erfahrungen gesammelt und eine zukunftsfähige Politik in den verschiedenen Themenfeldern vorangetrieben werden. Dabei kann an bereits existierende Projekte, wie beispielsweise „Smarter Together“ oder „City2Share“, angeknüpft werden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Soziale Grundsatzfragen, Infrastruktur und PERSPEKTIVE MÜNCHEN

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-26683