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Eine Internationale Bauausstellung (IBA) für die Metropolregion München


    Hintergrund

    Die Metropolregion München macht sich gemeinsam auf den Weg in die Zukunft, in der die Mobilitätsbedürfnisse in Einklang mit einer (klima-)gerechten Siedlungs- und Freiraumentwicklung gebracht werden. Eine Entwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und soziale Teilhabe sowie ökonomische Entfaltungsmöglichkeiten in jeder Gemeinde bietet.

    Ab 2022 lädt die Internationale Bauausstellung (IBA) Kommunen und Akteure der Metropolregion ein, in einem zehnjährigen Zukunftsprozess zu zeigen, wie das Mobilitätsgeschehen in der Region mit den Werkzeugen der Stadt- und Raumentwicklung positiv beeinflusst werden kann. Mithilfe konkreter Bauten, Konzepte und Programme will die IBA ein international wahrnehmbares Beispiel dafür geben, wie eine wachsende Stadtregion das Zusammenleben, Arbeiten und Unterwegssein neu denken und zugleich lebenswert und in Bewegung bleiben kann. Die IBA wird zeigen, wie gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für die unterschiedlichen Herausforde­rungen der Kommunen in der Region gefunden werden können.

    Das Format der IBA hat mit seiner über hundertjährigen Tradition vielfach bewiesen, dass es der ideale Rahmen ist, um Zukunftsfragen der Raum- und Stadtentwicklung zu beantworten. In der Metropolregion München rückt erstmals das Thema Mobilität in den Mittelpunkt einer IBA. Damit stellt sich die IBA in der Metropolregion München einer der zentralen Heraus­forderungen des 21. Jahrhunderts: der Frage, wie dynamische und vernetzte Stadtregionen so gestaltet werden können, dass sie lokal lebenswert bleiben und gleichzeitig ihre globale Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung wahrnehmen können.

    Warum eine IBA für die Metropolregion München?

    Eine IBA macht Herausforderungen zu Chancen.

    Die Metropolregion München wächst: 2035 werden rund 6,5 Millionen Menschen dort leben. Auch in Zukunft müssen Lebensqualität und Wirtschaftskraft mit Wachstum Hand in Hand gehen. Die IBA hilft, die regionale Identität in die Zukunft zu tragen sowie Mobilität breit zu denken. Sie ist Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung und Gestaltung von Siedlungs- und Freiräumen.

    Eine IBA bearbeitet das Schlüsselthema Mobilität auf neuen Wegen.
    Für die Zukunft der lokal lebenswerten und global angebundenen Metropolregion ist die Mobilität im Sinne eines Zugangs für alle wesentlich. Ein Schub der Innovation, Veränderung und Gestaltung kann von konkreten Projekten ausgehen. Mit der IBA soll das Thema Mobilität auf allen Handlungsebenen betrachtet, angefangen vom individuellen Mobilitätsverhalten über quartiersbezogene Mobili­tätskonzepte bis hin zum regionalen Mobilitätsma­nagement.

    Eine IBA arbeitet gemeinsam statt allein.
    Das Thema Mobilität kann nur vernetzt und über die kommunalen Grenzen hinweg gedacht und verbes­sert werden. Dabei soll die interkommunal organi­sierte IBA neue Trägerschaften an den Start bringen und somit bessere und effektivere Zusammenarbeit befördern.

    Eine IBA ist Anspruch und Ansporn.
    Nach zehn Jahren sollen spürbare Fortschritte und Erfolge im Sinne einer neuen regionalen Mobilitäts­kultur erreicht sein. Das Motto "vor Ort bleiben und doch verbunden sein” prägt das Lebensgefühl zu­künftiger Generationen in der Metropolregion.

    Wie funktioniert das Format IBA?

    Eine IBA motiviert zu Exzellenz und Innovationen.
    Die Akteure einer Stadt oder Region arbeiten zu­sammen, um eine drängende Zukunftsfrage ex­emplarisch zu bearbeiten. Über einen Durchfüh­rungszeitraum von zehn Jahren werden international herausragende Projekte entwickelt, umgesetzt, gebaut und schließlich ausgestellt – und damit für alle sichtbar und greifbar gemacht.

    Eine IBA arbeitet kooperativ an konkreten Projekten.
    Mit einer IBA wird eine Organisation auf Zeit geschaf­fen, die von den Kommunen – in Kooperation mit Land und Bund – gemeinsam getragen und gesteuert wird. In konkreten Projekten arbeiten diese mit Part­ner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivil­gesellschaft zusammen. Damit schafft eine IBA neue und stärkt bestehende Allianzen und Netzwerke.

    Eine IBA verändert Rahmenbedingungen und Regeln auf Zeit.
    Sie erleichtert den Zugang zu finanziellen Mitteln und unterstützt die Projektpartner*innen mit Wissen, Vernetzung und Kommunikation. Sie etabliert eine Marke, von der alle profitieren. Sie steht für heraus­ragende Kommunikation, für Marketing genauso wie für Beteiligung.

    Eine IBA bietet Spielraum und ist Selbstverpflichtung.
    Als Sonderinstrument der Stadt- und Regionalent­wicklung ist eine IBA kein geschütztes Format. Eine IBA wird von starken Akteuren vor Ort ausgerufen und passgenau entwickelt. Das Format bietet Freiheiten, den eigenen Prozess der Innovation und des offenen Lernens zu gestalten. Der Dialog mit vergangenenen oder zeitgleich stattfindenden IBAs sowie mit Freistaat und Bund hilft, von den Erfahrungen zu lernen und die Projekte aus der Region auf eine internationale Bühne zu setzen.

    Was bringt die IBA der Metropolregion München?

    Die IBA bringt Investitionen.
    Über die IBA-Projekte hinausgehende Impulse stärken die lokale Wirtschaft an vielen Orten der Metropolregion. Die IBA verstärkt die regionale Zusammenarbeit und Projektentwicklung und wirkt damit weit über den Zeitraum von zehn Jahren hinaus. Damit ist sie ein Motor für weiterführende Investitio­nen und polyzentrale Entwicklungen.

    Die IBA bringt Innovationen.
    Von der ersten bis zur letzten Meile, vom Zentrum bis zum ländlichen Raum, vom Berufs- und Freizeitver­kehr bis zur Logistik werden neue Mobilitätslösun­gen entwickelt. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Siedlungs- und Infrastrukturen, politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen sowie dem indi­viduellen Verhalten von Menschen im privaten und beruflichen Umfeld. Partner*innen aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung stärken die Innovations­kraft der IBA.

    Die IBA bringt Internationalität.
    Die Projekte werden zu Leuchttürmen der Metropol­region mit internationaler Ausstrahlung entwickelt. Sie sind exemplarische, wegweisende Beiträge für eine zukünftige Mobilitätskultur – mit Vorbildcharak­ter über die Region hinaus. Lokale und internationale Fachleute aus Forschung, Stadt- und Verkehrs­planung, Architektur und Landschaftsarchitektur, Informatik und vielem mehr, lernen und zeigen, wie die Zukunftsaufgaben gelöst werden können.

    Die IBA bringt interkommunale Zusammenarbeit.
    Die langfristigen Aufgaben fest im Blick unterstützt die IBA nachhaltige regionale Wertschöpfung, sozia­le Teilhabe und Zusammenleben, Klimaanpassung und Ressourcenschutz. Die Zukunft der Mobilität in der Metropolregion kann nur gemeinsam gestaltet werden. Die Kommunen, Menschen und Unter­nehmen bringen Ideen ein und formen so die neue Mobilitätskultur.

    Die IBA bringt Image.
    Mit neuen Beteiligungsformaten und intensiver Kommunikation spricht sie ein breites Publikum an, weckt Begeisterung und macht die Erfolge weithin sichtbar. Die IBA Metropolregion München entwi­ckelt sich zu einer Marke, von der viele Projekte in der Region profitieren.

    Die IBA bringt Initialzündungen für Projekte.
    Sie entfacht Aufbruchstimmung und Lust an der Zusammenarbeit entlang konkreter Projekte. Die IBA nimmt Zukunftstrends aktiv auf – ob neue Techno­logien, Digitalisierung, gesellschaftliche Verän­derungen oder neue Organisationsformen – und entwickelt dafür innovative, modellhafte Lösungen auf allen Maßstabsebenen. Die IBA stößt an, gibt Impulse und beschleunigt. Bestehende Projektideen werden unterstützt und neue Projekte initiiert.

    Das Besondere der IBA Metropolregion München

    Die Vorläufer der Internationalen Bauausstellungen in Darmstadt und Stuttgart haben vor rund 100 Jahren als Architekturausstellungen begonnen. In der Metropolregion München wird IBA als Innovations­format weitergedacht: interkommunal und regional, über einzelne Gebäude hinausgehend, Mobilität als Querschnittsaufgabe gestaltend: räumlich, sozial, ökologisch, technologisch und ökonomisch.

    Die IBA Metropolregion München wird rein kommunal getragen. Sie ist ein Zeichen für den Gestaltungswillen und die Gestaltungskraft in der Metropolregion. Gleichzeitig wird die IBA von star­ken Partner*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Forschung und Entwicklung mitgestaltet. Die IBA ist die erste in Bayern und die erste IBA zum Thema Mobilität.

    Das Thema Mobilität räumlich weit zu denken be­deutet, die Metropolregion München polyzentrisch zu entwickeln. Urbane und ländlich geprägte Räume treten in einen Dialog auf Augenhöhe, um vielfältige Entwicklungs- und Teilhabechancen zu gestalten. Die IBA nutzt die Chancen des Wachs­tums, um neue räumliche Schwerpunkte und neue Formen der regionalen Arbeitsteilung zu entwickeln.

    Das könnten IBA-Projekte sein

    Der Grundgedanke heißt Mobilität weit denken und vernetzt gestalten: sozial, räumlich, gestalterisch, ökologisch, ökonomisch, technisch, organisatorisch, kulturell. Mit Projekten auf den drei sich ergänzen­den Ebenen ich, wir, zusammen soll es gelingen, dass der Wandel der regionalen Mobilitätskultur spürbare Effekte für die Menschen und Unterneh­men entfaltet – von der Verhaltensebene (ich) über quartiersbezogene Konzepte (wir) bis hin zum regio­nalen Mobilitätsmanagement (zusammen).

    Der Dreiklang liefert einen ganzheitlichen Ansatz, den es braucht, um einen Wandel der Mobilität nachhaltig voranzubringen. Zudem ermöglichen die drei Ebenen eine flexible und agile Arbeitsweise. Die Ideen und Ziele, Ressourcen und Möglichkeiten ganz unterschiedlicher Partner*innen in der Metropolregion können so einfließen.

    Ich: Aktivitäten für eine neue Mobilitätskultur
    Über Kommunikation, Kultur und Festivals wird inno­vative Mobilität an den vielen Orten der Metropolre­gion erlebbar und sichtbar gemacht. In Reallaboren experimentieren Personen und Gruppen mit indivi­dueller Mobilität, Forscher*- und Entwickler*innen realisieren Teststrecken für neue Mobilitätslösungen.

    Wir: Bauliche Projekte, um lokale Talente in der Metropolregion zu stärken
    Orte, Quartiere und Gemeinden entwickeln ihr spezi­fisches Profil aus Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur, Freizeit und mehr weiter. Damit unterstützen die Projekte eine Region der kurzen Wege. Öffentliche Freiräume und Landschaftsräume werden zu Visi­tenkarten der Metropolregion entwickelt.

    Zusammen: Programme und Strategien für eine zukunftsfähige Metropolregion
    Die IBA entwickelt neue Netzwerke und Allianzen, Kooperationsformen und Vorgehensweisen rund um das Schlüsselthema Mobilität, um Lebensqualität und Wirtschaftskraft der Metropolregion perspek­tivisch zu sichern und zu stärken. Regionale Groß­projekte werden gezielt angestoßen, unterstützt und fortentwickelt, ob Bausteine für vernetzte Mobilität, Schnellradwege, neue ÖV-Trassen oder auch ver­bindende Landschaftsräume. All das mündet in einem neuen räumlichen Bild für die Metropolregion München.

    So schafft die IBA Leuchtturmprojekte

    Die IBA gibt Anreize für Projekte und steigert ihre jeweiligen Qualitäten. Die IBA-Geschäftsstelle leistet eine aktive fachliche und kommunikative Projekt­begleitung, unterstützt bei der Einbindung von Expert*innen und der zielführenden Kommunikation mit den Zielgruppen. Die IBA schafft als internatio­nale Marke Aufmerksamkeit für vielfältige Projekte in allen Teilen der Metropolregion.

    Der Ausnahmezustand der IBA hilft Prozesse zu be­schleunigen und bestehende Regeln für innovative Projekte zu verändern. Die IBA schafft Zugang zu finanziellen Mitteln, die unterstützt durch die Marke IBA und die Exzellenz der Projekte akquiriert werden können. Jedes Projekt trägt zur Diskussion und zum gemeinsamen Lernprozess bei.

    Internationale Bauausstellungen haben den An­spruch, herausragende („exzellente“) Projekte zu entwickeln. Die Exzellenzkriterien werden von den regionalen Akteur*innen definiert, um die IBA Pro­jekte zu bestimmen und weiterzuentwickeln. Die Kriterien messen den Beitrag der Projekte zu einer neuen Mobilitätskultur in der Metropolregion, zu Zu­gang und Teilhabe vielfältiger Bevölkerungsgruppen, zu Klima- und Ressourcenschutz, regionaler Wert­schöpfung, Baukultur und Gestaltung sowie Pro­zessqualität und Kommunikation.

    Die IBA ist ein offener Innovations- und Lernprozess. Die Exzellenzkriterien geben eine Richtschnur für die Entwicklung vor und werden im IBA-Zeitraum verfeinert und justiert. Damit ist die IBA in der Lage, in ihrem Verlauf neue Themen und Anforderungen aufzunehmen.

    So wird die IBA arbeitsfähig

    Mit der IBA wird eine zeitlich begrenzte Gesellschaft gegründet, die den Rahmen schafft und im Kern von den Kommunen und Landkreisen als IBA-Gesell­schafter*innen getragen wird. Die IBA-Gesellschaft bildet mit Geschäftsführung und Intendanz die operative Zentrale der IBA. IBA-Vorstand und -Auf­sichtsrat übernehmen die Kontrollfunktion gegen­über der Geschäftsführung.

    Das interdisziplinäre Team einer IBA-Geschäftsstelle umfasst üblicherweise Projektleiter*innen sowie Kommunikationsexpert*innen. Das Team treibt die IBA-Projekte voran, berät und unterstützt die Kom­munen und Projektträger*innen vor Ort hinsichtlich Ziel­setzung, Qualitätskriterien und Fördermöglichkeiten, vernetzt die Akteur*innen in der Region und entwi­ckelt und realisiert die übergreifende Kommunikati­ons- und Beteiligungsstrategie. Die IBA-Geschäfts­stelle verfügt neben den Personal- und Raumkosten über ein auskömmliches Jahresbudget für Projekt­begleitung und Kommunikation.

    Arbeitsfähig wird die IBA erst durch die Gesellschaft und die Teams vor Ort. Mit dem Anspruch einer regionalen IBA braucht es auch die aktive Mitwirkung der Akteur*innen in der Region, um den Kern der IBA – die Projekte – zum Leben zu erwecken. Das bedeu­tet zusätzliche personelle Ressourcen in den teil­nehmenden Kommunen, den Landkreisen und beim Freistaat. Hier müssen sich Projektleiter*innen aus der Verwaltung vor Ort um die IBA-Projekte küm­mern, ohne zwingend alleinige „IBA-Beauftragte”zu sein.

    Großes Potenzial besteht in der IBA Metropolre­gion München darin, Partner*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Hochschulen, Forschung und Entwicklung für die Trägerschaft und Finanzierung von Projekten zu gewinnen. Die IBA Geschäftsstelle akquiriert und vermittelt zudem Fördermöglichkei­ten für die Projekte. Eine enge Zusammenarbeit mit Programmen des Freistaats und des Bundes wird angestrebt. IBA-Projekte sollten auf allen Ebenen priorisiert werden.

    Die IBA-Gesellschaft steht in enger Kooperation mit den regionalen Institutionen. 10 Jahre IBA sind eine Chance, um Kooperationen auszubauen und neue, auf konkrete Lösungen orientierte Arbeitsprozesse zu entwickeln. Diese Impulse sollen nach Ablauf der IBA in den regionalen Arbeitsprozessen und Strukturen fortgesetzt werden.

    Nächste Schritte

    Ausgangspunkt war die Initiative der Landeshaupt­stadt München gemeinsam mit der Region, eine IBA durchzuführen. 2019 wurde auf Basis einer Machbar­keitsstudie im Stadtrat beschlossen “die begonnene Initiative zur Vorbereitung einer IBA in der Metro­polregion München voranzutreiben“. Daraufhin hat die Initiative im Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) den engagierten Partner und die geeignete Plattform für die Vorbereitung der IBA gefunden. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe (AG IBA) beim EMM e.V. ins Leben gerufen, welche die Grün­dung einer IBA-Gesellschaft konkret vorbereiten soll. Die Inhalte dieses Positionspapiers wurden von einer regional und interdisziplinär besetzten Projektgrup­pe erarbeitet.

    Im Dialog mit relevanten regionalen Akteur*innen wird aufbauend auf diesem Positionspapier ein IBA-Memorandum verfasst. Dieses beschreibt, warum, wie, mit wem, wann und unter welchen konkreten Rahmenbedingungen eine IBA in der Metropolregion München durchgeführt wird. Anschließend wird die Teilnahme an der IBA auf Basis des Memorandums durch die kommunalen Gremien verabschiedet.

    Die Arbeit am Memorandum geht mit drei Punkten einher, die voneinander abhängig sind:

    • Es sollen neue Partner*innen aus Politik, Wirt­schaft, Zivilgesellschaft und Forschung gewonnen werden, die Teil der IBA werden wollen.
    • Mögliche Projekte und der gemeinsame Qualitäts­anspruch an diese in Form von Exzellenzkritierien sind weiter auszuarbeiten.
    • Es muss eine eigenständige, handlungsfähige Organisation gegründet und finanziert werden, welche die bestehenden Strukturen ergänzt, den IBA-Prozess koordiniert und die IBA-Projekte vor­antreibt. Unterschiedliche Beteiligungs- und Orga­nisationsmodelle werden noch genauer definiert.

    Sie sind herzlich ein­geladen, dabei zu unterstützen, Fragen mit uns zu diskutieren und Teil der IBA Räume der Mobilität in der Metropolregion München zu werden!

    Aktuelles

    Digitales Treffen der AG IBA am 25. November 2020

    Zirka 150 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft informierten sich am 25. November 2020 bei der ersten digitalen AG Internationale Bauausstellung (IBA) über den aktuellen Stand der Vorbereitungen einer IBA „Räume der Mobilität“. Für diese gaben in ihren Vorträgen auch die beiden Referenten Prof. Dr. Stefanie Bremer und Uli Hellweg, Geschäftsführer a.D. der IBA Hamburg, wertvolle Hinweise und Anregungen. Danach standen der Austausch und die Diskussion zu einer IBA in der Metropolregion und deren Potentiale im Mittelpunkt.

    Vorträge der Veranstaltung (25.11.2020)

    Bericht zum Status Quo der IBA Video abspielen

    Bericht zum Status Quo der IBA

    Referent: Arne Lorz, Hauptabteilungsleiter Referat für Stadtplanung und Bauordnung München
    Mobilität regional denken Video abspielen

    Mobilität regional denken

    Referentin: Prof. Dr. Stefanie Bremer, Universität Kassel
    Das Instrument IBA Video abspielen

    Das Instrument IBA

    Referent: Uli Hellweg, Geschäftsführer a.D. der IBA Hamburg

    IBA-Positionspapier

    Seit Anfang 2020 hat eine regional und interdisziplinär besetzte Projektgruppe intensiv an der Vorbereitung einer Internationalen Bauausstellung (IBA) in der Metropolregion München gearbeitet und wichtige Vorarbeit für eine AG IBA geleistet. Dabei wurden die IBA im aktuellen Kontext diskutiert, die thematische Ausrichtung "Räume der Mobilität" weiterentwickelt und der Mehrwert der IBA herausgearbeitet für die Überzeugung weiterer Akteure.

    Ergebnis dieses Prozesses ist ein Positionspapier. In diesem erfahren Sie mehr über folgende Fragen: Warum eine IBA für die Metropolregion München? Was bringt sie der Region? Wie wird eine IBA arbeitsfähig? Wie sehen die nächsten Schritte aus?

    Im Rahmen eines Kamingesprächs am 15. September 2020 wurde das Positionspapier von der Initiatorengruppe, unter anderem durch Landrat Christoph Göbel, Landrat Josef Niedermaier, Oberbürgermeister Max Gotz und Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, verabschiedet.

    Aktuelle und vergangene IBA

    In Deutschland, der Schweiz, Österreich und in den Niederlanden.

    • Prä IBA GR - Eine IBA in der Großregion um Saarbrücken
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA27 StadtRegion Stuttgart
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA 2020 Basel – Gemeinsam über Grenzen wachsen
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA STADTLAND Thüringen
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA Heidelberg – Wissen-schafft-Stadt
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA Parkstadt Limburg | 2013 bis 2020
      Weitere Informationen finden Sie hier.
    • IBA_Wien – Neues soziales Wohnen | 2013 bis 2020

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Stadtplanung und Bauordnung
    Bereich Regionales

    Blumenstraße 31
    80331 München