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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Eine Internationale Bauausstellung (IBA) für die Metropolregion München


    Mobilität im Fokus der IBA für die Metropolregion

    Das Thema Mobilität steht im Mittelpunkt. Damit stellt sich die IBA  einer der zentralen Heraus­forderungen des 21. Jahrhunderts: der Frage, wie dynamische und vernetzte Stadtregionen so gestaltet werden können, dass sie lokal lebenswert bleiben und gleichzeitig ihre globale Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung wahrnehmen können.

    Ziel soll es sein, Mobilität breit zu denken. Sie ist Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung und Gestaltung von Siedlungs- und Freiräumen.

    Die Metropolregion München macht sich gemeinsam auf den Weg in die Zukunft, in der die Mobilitätsbedürfnisse in Einklang mit einer (klima-)gerechten Siedlungs- und Freiraumentwicklung gebracht werden. Eine Entwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und soziale Teilhabe sowie ökonomische Entfaltungsmöglichkeiten in jeder Gemeinde bietet.

    Aktuelles

    Metropolkonferenz im Olympiastadion

    Wie kann eine Internationale Bauausstellung (IBA) der Metropolregion München helfen, in Zukunft gemeinsam besser und anders unterwegs zu sein? Was muss nun getan werden, damit die IBA im Jahr 2022 starten kann? Das war das Thema der Metropolkonferenz des Vereins „Europäische Metropolregion München“. Erstmalig seit Vereinsgründung fand die große alljährliche Konferenz in der Stadt München statt, im symbolträchtigen Olympiastadion. Denn mit der IBA soll wieder – 50 Jahre nach den Olympischen Spielen – ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von Stadt und Metropolregion angestoßen werden. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 24. September 2021.

    Videos von der Metropolkonferenz

    Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk Video abspielen

    Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk

     Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling Video abspielen

    Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling

    Monica Linder-Guarnaccia Video abspielen

    Monica Linder-Guarnaccia

    Memorandum - IBA Metropolregion München

    Anders und besser in der Metropolregion München unterwegs sein. Das will die Internationale Bauausstellung (IBA) „Räume der Mobilität“ ab 2022 in der Metropolregion München erreichen. Und das gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft.

    Der Entwurf des IBA-Memorandums und der aktuelle Status Quo des Organisationsgutachtens wurden vorgestellt. Das Memorandum soll zeigen, wie die IBA aus rechtlicher, finanzieller und organisatorischer Sicht eine handlungsfähige Organisation auf Zeit werden kann, welche die Region zum Thema „Räume der Mobilität“ voranbringt.

    Zum Nachlesen und Download

    Was ist eine IBA?

    Die Internationale Bausstellung (IBA) ist ein Instrument der Stadtplanung und des Städtebaus. In einer definierten Region werden für einen längeren Zeitraum neue Ideen und Projekte in unterschiedlichen Bereichen, wie im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich oder Infrastruktur, umgesetzt, um neue Impulse zu setzen und somit einen Wandel hervorzurufen. 

    Dabei arbeiten Projektpartner*innen vor Ort aus Politik, Verwaltung eng zusammen.

    Eine IBA für die Metropolregion München

    In der Metropolregion München wird IBA als Innovations¬format weitergedacht: interkommunal und regional, über einzelne Gebäude hinausgehend, Mobilität als Querschnittsaufgabe gestaltend: räumlich, sozial, ökologisch, technologisch und ökonomisch.

    So funktioniert die IBA

    Die IBA gibt Anreize für Projekte und steigert ihre jeweiligen Qualitäten. Die IBA-Geschäftsstelle leistet eine aktive fachliche und kommunikative Projekt­begleitung, unterstützt bei der Einbindung von Expert*innen und der zielführenden Kommunikation mit den Zielgruppen. Die IBA schafft als internatio­nale Marke Aufmerksamkeit für vielfältige Projekte in allen Teilen der Metropolregion.

    Der Ausnahmezustand der IBA hilft Prozesse zu be­schleunigen und bestehende Regeln für innovative Projekte zu verändern. Die IBA schafft Zugang zu finanziellen Mitteln, die unterstützt durch die Marke IBA und die Exzellenz der Projekte akquiriert werden können. Jedes Projekt trägt zur Diskussion und zum gemeinsamen Lernprozess bei.

    Internationale Bauausstellungen haben den An­spruch, herausragende („exzellente“) Projekte zu entwickeln. Die Exzellenzkriterien werden von den regionalen Akteur*innen definiert, um die IBA Pro­jekte zu bestimmen und weiterzuentwickeln. Die Kriterien messen den Beitrag der Projekte zu einer neuen Mobilitätskultur in der Metropolregion, zu Zu­gang und Teilhabe vielfältiger Bevölkerungsgruppen, zu Klima- und Ressourcenschutz, regionaler Wert­schöpfung, Baukultur und Gestaltung sowie Pro­zessqualität und Kommunikation.

    Die IBA ist ein offener Innovations- und Lernprozess. Die Exzellenzkriterien geben eine Richtschnur für die Entwicklung vor und werden im IBA-Zeitraum verfeinert und justiert. Damit ist die IBA in der Lage, in ihrem Verlauf neue Themen und Anforderungen aufzunehmen.

    Zehnjähriger Zukunftsprozess

    Ab 2022 lädt die Internationale Bauausstellung (IBA) Kommunen und Akteure der Metropolregion ein, in einem zehnjährigen Zukunftsprozess zu zeigen, wie das Mobilitätsgeschehen in der Region mit den Werkzeugen der Stadt- und Raumentwicklung positiv beeinflusst werden kann. Mithilfe konkreter Bauten, Konzepte und Programme will die IBA ein international wahrnehmbares Beispiel dafür geben, wie eine wachsende Stadtregion das Zusammenleben, Arbeiten und Unterwegssein neu denken und zugleich lebenswert und in Bewegung bleiben kann. Die IBA wird zeigen, wie gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für die unterschiedlichen Herausforde­rungen der Kommunen in der Region gefunden werden können.

    Das Thema Mobilität räumlich weit zu denken be­deutet, die Metropolregion München polyzentrisch zu entwickeln. Urbane und ländlich geprägte Räume treten in einen Dialog auf Augenhöhe, um vielfältige Entwicklungs- und Teilhabechancen zu gestalten. Die IBA nutzt die Chancen des Wachs­tums, um neue räumliche Schwerpunkte und neue Formen der regionalen Arbeitsteilung zu entwickeln.

    Die IBA Metropolregion München wird rein kommunal getragen. Sie ist ein Zeichen für den Gestaltungswillen und die Gestaltungskraft in der Metropolregion. Gleichzeitig wird die IBA von star­ken Partner*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Forschung und Entwicklung mitgestaltet. Die IBA ist die erste in Bayern und die erste IBA zum Thema Mobilität.

    IBA-Gesellschaft

    Mit der IBA wird eine zeitlich begrenzte Gesellschaft gegründet, die den Rahmen schafft und im Kern von den Kommunen und Landkreisen als IBA-Gesell­schafter*innen getragen wird. Die IBA-Gesellschaft bildet mit Geschäftsführung und Intendanz die operative Zentrale der IBA. IBA-Vorstand und -Auf­sichtsrat übernehmen die Kontrollfunktion gegen­über der Geschäftsführung.

    Das interdisziplinäre Team einer IBA-Geschäftsstelle umfasst üblicherweise Projektleiter*innen sowie Kommunikationsexpert*innen. Das Team treibt die IBA-Projekte voran, berät und unterstützt die Kom­munen und Projektträger*innen vor Ort hinsichtlich Ziel­setzung, Qualitätskriterien und Fördermöglichkeiten, vernetzt die Akteur*innen in der Region und entwi­ckelt und realisiert die übergreifende Kommunikati­ons- und Beteiligungsstrategie. Die IBA-Geschäfts­stelle verfügt neben den Personal- und Raumkosten über ein auskömmliches Jahresbudget für Projekt­begleitung und Kommunikation.

    Arbeitsfähig wird die IBA erst durch die Gesellschaft und die Teams vor Ort. Mit dem Anspruch einer regionalen IBA braucht es auch die aktive Mitwirkung der Akteur*innen in der Region, um den Kern der IBA – die Projekte – zum Leben zu erwecken. Das bedeu­tet zusätzliche personelle Ressourcen in den teil­nehmenden Kommunen, den Landkreisen und beim Freistaat. Hier müssen sich Projektleiter*innen aus der Verwaltung vor Ort um die IBA-Projekte küm­mern, ohne zwingend alleinige „IBA-Beauftragte”zu sein.

    Großes Potenzial besteht in der IBA Metropolre­gion München darin, Partner*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Hochschulen, Forschung und Entwicklung für die Trägerschaft und Finanzierung von Projekten zu gewinnen. Die IBA Geschäftsstelle akquiriert und vermittelt zudem Fördermöglichkei­ten für die Projekte. Eine enge Zusammenarbeit mit Programmen des Freistaats und des Bundes wird angestrebt. IBA-Projekte sollten auf allen Ebenen priorisiert werden.

    Die IBA-Gesellschaft steht in enger Kooperation mit den regionalen Institutionen. 10 Jahre IBA sind eine Chance, um Kooperationen auszubauen und neue, auf konkrete Lösungen orientierte Arbeitsprozesse zu entwickeln. Diese Impulse sollen nach Ablauf der IBA in den regionalen Arbeitsprozessen und Strukturen fortgesetzt werden.

    Rückblick

    Zweites digitales Treffen der AG IBA am 25. Mai 2021

    Damit eine IBA in der Metropolregion München möglich wird, braucht es aber das Miteinander als Region. Daher fand am 5. Mai 2021 das zweite digitale Treffen der AG IBA mit zirka 200 Teilnehmer*innen aus der Metropolregion München statt.

    Dokumentationen der beiden digitalen Veranstaltungen

    2. AG IBA-Veranstaltung (5. Mai 2021) (PDF, 5004 KB)

    1. AG IBA-Veranstaltung (25. November 2020) (PDF, 1003 KB)

    Vorträge der Veranstaltung (5. Mai 2021)

    Impulsvortrag: Keine Angst vor Baukultur Video abspielen

    Impulsvortrag: Keine Angst vor Baukultur

    Referent: Roland Gruber, nonconform
    IBA Memorandum Teil 1 Video abspielen

    IBA Memorandum Teil 1

    Wie verstehen und gestalten wir Räume der Mobilität? Referentin: Prof. Dr. Agnes Förster, ...
    Impulsvortrag: IBA als Innovationsmotor! Video abspielen

    Impulsvortrag: IBA als Innovationsmotor!

    Referent: Prof. Dr. Alain Thierstein, TU München

    Videos

    Bericht zum Status Quo der IBA Video abspielen

    Bericht zum Status Quo der IBA

    Referent: Arne Lorz, Hauptabteilungsleiter Referat für Stadtplanung und Bauordnung München
    IBA Memorandum Teil 2 Video abspielen

    IBA Memorandum Teil 2

    Wie funktioniert unsere IBA? Referentin: Prof. Dr. Agnes Förster, STUDIO | STADT | Region
    Status Quo Organisationsgutachten | Video abspielen

    Status Quo Organisationsgutachten |

    Referent: Andreas Dimmling, GSK Stockmann

    Videos zur ersten digitalen IBA Veranstaltung (25.11.2020)

    Mobilität regional denken Video abspielen

    Mobilität regional denken

    Referentin: Prof. Dr. Stefanie Bremer, Universität Kassel
    Das Instrument IBA Video abspielen

    Das Instrument IBA

    Referent: Uli Hellweg, Geschäftsführer a.D. der IBA Hamburg

    IBA-Positionspapier

    Seit Anfang 2020 hat eine regional und interdisziplinär besetzte Projektgruppe intensiv an der Vorbereitung einer Internationalen Bauausstellung (IBA) in der Metropolregion München gearbeitet und wichtige Vorarbeit für eine AG IBA geleistet. Dabei wurden die IBA im aktuellen Kontext diskutiert, die thematische Ausrichtung "Räume der Mobilität" weiterentwickelt und der Mehrwert der IBA herausgearbeitet für die Überzeugung weiterer Akteure.

    Ergebnis dieses Prozesses ist ein Positionspapier. In diesem erfahren Sie mehr über folgende Fragen: Warum eine IBA für die Metropolregion München? Was bringt sie der Region? Wie wird eine IBA arbeitsfähig? Wie sehen die nächsten Schritte aus?

    Im Rahmen eines Kamingesprächs am 15. September 2020 wurde das Positionspapier von der Initiatorengruppe, unter anderem durch Landrat Christoph Göbel, Landrat Josef Niedermaier, Oberbürgermeister Max Gotz und Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, verabschiedet.

    Machbarkeitsstudie

    Ausgangspunkt war die Initiative der Landeshaupt­stadt München gemeinsam mit der Region, eine IBA durchzuführen. 2019 wurde auf Basis einer Machbar­keitsstudie im Stadtrat beschlossen, die begonnene Initiative zur Vorbereitung einer IBA in der Metro­polregion München voranzutreiben. Daraufhin hat die Initiative im Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) den engagierten Partner*innen und die geeignete Plattform für die Vorbereitung der IBA gefunden. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe (AG IBA) beim EMM e.V. ins Leben gerufen, welche die Grün­dung einer IBA-Gesellschaft konkret vorbereiten soll. Die Inhalte dieses Positionspapiers wurden von einer regional und interdisziplinär besetzten Projektgrup­pe erarbeitet.

    Das sind die Ziele

    Im Dialog mit relevanten regionalen Akteur*innen wird aufbauend auf diesem Positionspapier ein IBA-Memorandum verfasst. Dieses beschreibt, warum, wie, mit wem, wann und unter welchen konkreten Rahmenbedingungen eine IBA in der Metropolregion München durchgeführt wird. Anschließend wird die Teilnahme an der IBA auf Basis des Memorandums durch die kommunalen Gremien verabschiedet.

    Die Arbeit am Memorandum geht mit drei Punkten einher, die voneinander abhängig sind:

    1. Es sollen neue Partner*innen aus Politik, Wirt­schaft, Zivilgesellschaft und Forschung gewonnen werden, die Teil der IBA werden wollen.
    2. Mögliche Projekte und der gemeinsame Qualitäts­anspruch an diese in Form von Exzellenzkriterien sind weiter auszuarbeiten.
    3. Es muss eine eigenständige, handlungsfähige Organisation gegründet und finanziert werden, welche die bestehenden Strukturen ergänzt, den IBA-Prozess koordiniert und die IBA-Projekte vor­antreibt. Unterschiedliche Beteiligungs- und Orga­nisationsmodelle werden noch genauer definiert.

    Sie sind herzlich ein­geladen, dabei zu unterstützen, Fragen mit uns zu diskutieren und Teil der IBA Räume der Mobilität in der Metropolregion München zu werden! Schreiben Sie eine E-Mail an plan.regionales@muenchen.de.

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Stadtplanung und Bauordnung
    Bereich Regionales

    Blumenstraße 31
    80331 München