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Regionalmanagement München Südwest


Gründungsversammlung des Vereins Regionalmanagement München Südwest  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Die Mitglieder bei der Gründungsversammlung (2015)

Ein interkommunaler Verein für das Würmtal

Wie soll sich der Raum München-Südwest entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Gemeinden Gauting, Krailling, Planegg, Gräfelfing und Neuried gemeinsam mit den Städten Starnberg, Germering und der Landeshauptstadt München.

Der interkommunale Verein "Regionalmanagement München Südwest e.V." erarbeitet dazu unterschiedliche Konzepte und Projekte, die sich aus dem "Raumordnerischen Entwicklungskonzept München Südwest" (ROEK) ableiten.

Derzeit werden Projekte zu folgenden Themen bearbeitet:

  1. Innenentwicklung und Grünvernetzung
  2. S- und Regionalbahnhöfe
  3. Themennetzwerk Mobilität
  4. Grüne Routen München Südwest

Die Region des Würmtals im Gesamten und über die kommunalen Grenzen hinweg steht im Vordergrund der Vereinsarbeit. Die zukunftsorientierte Entwicklung für die Bereiche Siedlung, Freiraum und Verkehr sind wichtige Themen, die es gemeinsam voranzubringen gilt. Damit die Lebensqualität der zukünftigen Generationen gesichert ist.

Der Verein wurde 2015 gegründet. Vorsitzende ist die Gautinger Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger. Katharina Reichel ist seit 2016 die Regionalmanagerin. Sie hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit voranzutreiben, Projekte zu koordinieren und umzusetzen sowie die verschiedenen Akteure zu vernetzen.

Ausschnitt der Region München Südwest  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Ausschnitt der Region München Südwest

Das Raumordnerische Entwicklungskonzept München Südwest

Immer mehr Menschen ziehen nach München und in die Region. Sie alle wollen hier wohnen, arbeiten, sich fortbewegen und erholen. Um Wege zu finden, wie mit dem Bevölkerungswachstum im Münchner Südwesten umgegangen werden kann, hat die Stadt München zusammen mit sieben Kommunen im Würmtal eine gemeinsame räumliche Entwicklungsstrategie erarbeitet.

Die Ergebnisse wurden am 8. Oktober 2014 im Stadtrat bekannt gegeben.

Im Rahmen des "Raumordnerischen Entwicklungskonzeptes München Südwest" (ROEK) wurden die Themen Verkehr, Wohnen, Arbeiten und Freiraum über kommunale Grenzen hinweg untersucht und eine gemeinsame Zukunftsvorstellung daraus erstellt: In dem 170 Seiten starken Abschlussbericht wird dargestellt, wie sich das Würmtal künftig weiterentwickeln könnte und welche gemeinsam erarbeiteten Ziele, Szenarien und Maßnahmen dabei eine Rolle spielen.

Vom Status Quo über Szenarien bis zu Zukunftsvorstellungen

Das Entwicklungskonzept ist 2013 in mehreren Workshops mit den beteiligten Städten und Gemeinden sowie einem interdisziplinären Expertenteam erarbeitet worden. Zuerst wurde der Status Quo der Städte und Gemeinden erhoben. Neben den Bezirksausschüssen Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, Hadern, Pasing-Obermenzing und Aubing-Lochhausen-Langwied waren die Städte Germering und Starnberg sowie die Gemeinden Gauting, Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg beteiligt.

Vier verschiedene Zukunftsszenarien

In den Workshops wurde mit vier verschiedenen Szenarien gearbeitet. Diese sollten als Grundlage dienen, um davon Handlungsempfehlungen beziehungsweise Zukunftsvorstellungen abzuleiten.

  1. Stagnation (Nullszenario)
    Es ist mit einer stabilen Siedlungsstruktur zu rechnen.
  2. Innenentwicklung
    Eine moderate Weiterentwicklung der Fläche und ein Anstieg der Bevölkerung um zehn Prozent ist zu erwarten.
  3. Würmtalstadt
    Die Siedlungsflächen werden sich um 20 Prozent ausdehnen. Dadurch müssen Freiräume und Stadträume neu gestaltet werden. Die Infrastruktur muss sowohl für den öffentlichen als auch den motorisierten Verkehr ausgebaut werden.
  4. "Regionale München"
    Neue Flächen werden als Siedlungsfläche erschlossen. Es entsteht ein Zuwachs von zehn Prozent.

Die Ergebnisse des Workshops wurden präsentiert. Dabei fand das Szenario 2 eine klare Zustimmung. Diese zeigte die Entwicklungstendenzen auf, mit denen das Regionalmanagement München Südwest nun arbeitet.

Die Gesamtkosten wurden vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zu 50 Prozent gefördert und von den acht beteiligten Kommunen zu gleichen Teilen finanziert.

Das Instrument der Raumordnung

Durch die Raumordnung werden größere Gebiete, wie beispielsweise Regionen, gesichert und weiterentwickelt, damit diese auch in Zukunft sinnvoll genutzt werden können. Das Raumordnerische Entwicklungskonzept soll die Kommunen des Würmtals dabei unterstützen, ihre räumliche Entwicklung stärker als bisher auf der Grundlage von gemeinsam erarbeiteten Zielen, Szenarien und Maßnahmen zu lenken.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Bereich Regionales

Blumenstraße 31
80331 München