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Regionalmanagement München Südwest


Gründungsversammlung des Vereins Regionalmanagement München Südwest  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Würmtal-Kommunen gründen Verein

Am 30. Juli 2015 haben acht Städte und Gemeinden des Würmtals den Verein "Regionalmanagement München Südwest" gegründet. Zur Vorsitzenden wurde die Gautinger Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger gewählt.

Mit der Vereinsgründung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der konkreten Maßnahmen getan, die im Rahmen des Raumordnerischen Entwicklungskonzepts München Südwest erarbeitet und bei der Regionalen Wohnungsbaukonferenz im März 2015 vorgestellt worden waren.

Wie soll sich der Raum München-Südwest entwickeln? Mit dieser Frage haben sich die Städte Starnberg und Germering sowie die Gemeinden Gauting, Krailling, Planegg, Gräfelfing und Neuried zusammen mit der Landeshauptstadt München beschäftigt und unterschiedliche Ideen erarbeitet – von der Aufwertung der S-Bahn-Stationen über den Ausbau von Radwegen bis hin zu gemeindeübergreifenden Konzepten für Innenentwicklung und Erholungsflächen.

Außerdem hatten die Stadt- und Gemeinderäte der acht Kommunen beschlossen, einen interkommunalen Verein zu gründen. Dieser wird eine Stelle einrichten, um die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge umzusetzen. Wenn es nach dem Willen der Vereinsmitglieder geht und die Förderung durch den Freistaat Bayern bewilligt wird, soll das Regionalmanagement Anfang 2016 mit der Arbeit beginnen.

Die Gautinger Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger wurde bei der Gründungsversammlung in Gauting zur Vorsitzenden des Vereins gewählt; sie hatte das Kooperationsprojekt bei der Regionalen Wohnungsbaukonferenz im März 2015 in München vorgestellt. Ihre Vertreterinnen und Vertreter im Vorstand sind die Kraillinger Bürgermeisterin Christine Borst und Bürgermeister Harald Zipfel aus Neuried.

Ausschnitt der Region München Südwest  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Raumordnerisches Entwicklungskonzept München Südwest

Immer mehr Menschen ziehen nach München und in die Region. Sie alle wollen hier wohnen, arbeiten, sich fortbewegen und erholen. Um Wege zu finden, wie mit dem Bevölkerungswachstum im Münchner Südwesten umgegangen werden kann, hat die Stadt München zusammen mit sieben Kommunen im Würmtal eine gemeinsame räumliche Entwicklungsstrategie erarbeitet.

Die Ergebnisse wurden am 8. Oktober 2014 im Stadtrat bekannt gegeben.

Im Rahmen des "Raumordnerischen Entwicklungskonzeptes München Südwest" (ROEK) wurden die Themen Verkehr, Wohnen, Arbeiten und Freiraum über kommunale Grenzen hinweg untersucht und eine gemeinsame Zukunftsvorstellung daraus erstellt: In dem 170 Seiten starken Abschlussbericht wird dargestellt, wie sich das Würmtal künftig weiterentwickeln könnte und welche gemeinsam erarbeiteten Ziele, Szenarien und Maßnahmen dabei eine Rolle spielen.

Das Entwicklungskonzept ist 2013 in mehreren Workshops mit den beteiligten Städten und Gemeinden sowie einem interdisziplinären Expertenteam erarbeitet worden. Neben den Bezirksausschüssen Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, Hadern, Pasing-Obermenzing und Aubing-Lochhausen-Langwied waren die Städte Germering und Starnberg sowie die Gemeinden Gauting, Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg beteiligt. Die Gesamtkosten wurden vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zu 50 Prozent gefördert und von den acht beteiligten Kommunen zu gleichen Teilen finanziert.

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