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Historischer Ortskern von Ramersdorf


Entwurf für das neue Pfarrheim - Ansicht Ost  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Ansicht Ost (Dominikus Stark Architekten)

Neues Pfarr- und Wallfahrerheim für Maria Ramersdorf

Der Entwurf für das neue Pfarr- und Wallfahrerheim in der Pfarrei Maria Ramersdorf steht fest. Die Kirchenverwaltung hat sich für den Vorschlag des Münchner Büros Dominikus Stark Architekten mit Landschaftsarchitekt Andreas Kicherer entschieden. Er sieht einen zweigeschossigen Bau mit einem doppelten Satteldach vor.

Ein Architektenwettbewerb mit zwölf Teilnehmern hatte zunächst zwei zweitplatzierte Entwürfe ergeben, die anschließend überarbeitet wurden. Die Kirchenverwaltung hatte daraufhin zwischen den Vorschlägen von Dominikus Stark Architekten und dem Münchner Büro m3 architektur+design zu entscheiden.

Der ausgewählte Entwurf von Dominikus Stark Architekten wird mit einer Ziegelfassade und einem Kupferdach gestaltet. Der rechteckige Grundriss öffnet sich an der Längsseite des Gebäudes, die in Richtung Nordosten zur Kirche zeigt, zu einem flachen Dreieck. Hier soll ein Café Platz finden, das sich vor allem an Wallfahrer richtet, die Maria Ramersdorf besuchen. Der Pfarrsaal mit Platz für rund 100 Personen erstreckt sich über beide Stockwerke. Im Erdgeschoss sollen darüber hinaus ein Gastraum für die Wallfahrer, ein Sitzungsraum, ein Vortragraum und eine Küche Platz finden, im Obergeschoss mehrere Gruppenräume sowie ein Musik- und ein Werkraum.

Das neue Pfarr- und Wallfahrerheim ist im von Goergens Miklautz Architekten erstellten Rahmenplan-Entwurf bereits vorgesehen. Die Kirche wird derzeit generalsaniert.

Lageplan - Konzept  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Übersichtsplan: 1. Preis, Goergens Miklautz Architekten

Der historische Ortskern

Im Süden des Sanierungsgebietes liegt der historische Ortskern von Ramersdorf. Dieser ensemblegeschützte Bereich rund um die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf wurde 2011 in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz" aufgenommen.

Durch den Innsbrucker Ring und die Rosenheimer Straße befindet sich der historische Ortskern mit der berühmten Kirche in einer Insellage und ist starken Belastungen ausgesetzt. Die Stadt München hat sich die Aufwertung und Belebung dieses Gebietes zum Ziel gesetzt. 2013 lobte sie einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb aus, dessen Ergebnis in einem Rahmenplan konkretisiert wird. Die Bürgerinnen und Bürger wurden und werden in den Prozess eingebunden.

Ziele und Schwerpunkte

  • Neuorganisation des Verkehrs: Verlagerung der Rosenheimer Straße mit Rückbau auf zwei Fahrspuren pro Richtung, Umbau der Kirchseeoner Straße und verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ortskern
  • Verbesserung der Erreichbarkeit des Ortskerns und Anbindung an die angrenzenden Siedlungen
  • Ergänzung der Randbebauung zum Schutz der Innenbereiche vor Lärm
  • Verbesserung der wohnortnahen Versorgung mit Einzelhandel
  • Schaffung qualitativer Freiflächen für die Ansprüche verschiedener Nutzergruppen
  • Erhalt und Aufwertung des Ensembles Ortskern Ramersdorf
  • Erhalt der Sichtachsen zur Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf
  • Schaffung eines Dorfplatzes
  • Ausbau der historischen Wallfahrtsweges vom „Alten Peter“ nach Ramersdorf

Am 6. Juli 2017 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung statt. Es wurden die Ergebnisse des Preisträgers des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs zur „Neuordnung und Aufwertung des historischen Ortskerns Ramersdorf“ präsentiert: Georgens + Miklautz Architekten und Stadtplaner mit Claudia Ruf und Svea Erdmann Landschaftsarchitekten sowie Hans Billinger Verkehrsplanung. Diese stehen mit ihrer Rahmenplanung und dem Maßnahmenkonzept kurz vor dem Abschluss. Sind diese erst einmal realisiert, soll die älteste Wallfahrtskirche Bayerns, deren Grundsteinlegung vermutlich auf das 14. Jahrhundert zurück geht, wieder ihre volle Pracht entfalten können.

Ein weiterer Vorteil eines Sanierungsgebiets ist für Wohnungs- und Grundstückseigentümer die erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeit gemäß §§ 7h und 10f EStG, sofern die Maßnahme der Umsetzung der Sanierungsziele dient. Weitere Informationen finden Sie hier.

Meilensteine

6.7.2017: Präsentation von Rahmenplan und Maßnahmenkonzept bei einer Bürgerversammlung
Sommer 2015: Beginn der baulichen Sanierung des Einzeldenkmals Aribonenstraße 22
16.7.2014: Bekanntgabe der Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs zur Neuordnung des Ortskerns von Ramersdorf per Stadtratsbeschluss
28.11.2013: Führung durch die Ausstellung zum Realisierungswettbewerb für die interessierte Öffentlichkeit
11/2013-12/2013: Zwei Ausstellungen zum Realisierungswettbewerb
25.10.2013: Preisgerichtssitzung zum Realisierungswettbewerb
2012-2013: Einrichtung einer Planungsgruppe zum Ortskern Ramersdorf zur Vorbereitung und Begleitung des Realisierungswettbewerbs zur Neuordnung des Ortskerns von Ramersdorf
9.4.2011: Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürgern
06/2011: Aufnahme des Ortskerns Ramersdorf in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz"
22.9.2010: Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung zur Überplanung des historischen Ortskerns von Ramersdorf

Kontakt

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