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Ehemaliges Sanierungsgebiet Haidhausen


Museum in der Kirchenstraße 24 in Haidhausen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: MGS

Verschiedene Maßnahmen von 1976 bis 2009

Haidhausen ist aus einer eigenständigen dörflichen Ansiedlung entstanden und wurde 808 erstmals erwähnt. Nach der Eingemeindung 1854 wurde es durch ein systematisch geplantes Stadtviertel mit symmetrischen Plätzen und repräsentativen Straßenzügen ergänzt, das so genannte Franzosenviertel zwischen dem alten Dorfkern und dem Ostbahnhof.

Die Spuren der ehemaligen Handwerker- und Tagelöhner-Torstadt sind anhand einiger erhaltener Herbergen noch erkennbar. Vorherrschend ist heute allerdings eine vier- bis fünfgeschossige Blockstruktur aus der Jahrhundertwende.

Um den zunehmenden städtebaulichen und strukturellen Missständen zu begegnen und die einsetzende Bodenspekulation zu steuern, wurden 1976 insgesamt 21 Blöcke als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, um dort auch Städtebaufördermittel zum Einsatz zu bringen. Zur Verlagerung von störenden Gewerbebetrieben aus den Sanierungsblöcken wurde eine Fläche hinter dem Ostbahnhof an der Haager Straße als Ersatz- und Ergänzungsgebiet ausgewiesen und mit einem Gewerbehof bebaut ("Block 105").

Die Sanierungsmaßnahmen in Haidhausen sind abgeschlossen. Mit Beschluss des Stadtrats vom 22. April 2009 wurde die Sanierungssatzung im Stadtteil Haidhausen aufgehoben.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtsanierung und Wohnungsbau

Blumenstraße 31
80331 München