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Städtebauförderung


München ist seit 1976 aktiv

Seit 1976 beteiligt sich die Stadt München aktiv am Erhalt und der Aufwertung von Stadtteilen. Mit Stadtsanierung ist jedoch mehr gemeint als die bloße Beseitigung baulicher Missstände. Auch die Neugestaltung von Freiflächen, energetische Verbesserungen und das soziale Miteinander haben einen hohen Stellenwert.

Momentan gibt es sechs Sanierungsgebiete: In Giesing, Berg am Laim / Ramersdorf, Neuaubing-Westkreuz, am Petuelring, in Pasing und Trudering kommen verschiedene Förderprogramme zum Einsatz. Bei allen spielt die Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie lokaler Akteure eine wichtige Rolle. Die Themen Soziales, Gesundheit, Wirtschaft, Ökologie, Kultur und Bildung stehen gleichberechtigt neben baulichen und städtebaulichen Aufgaben. Eine große Herausforderung der Zukunft wird die energetische Sanierung im Bestand sein.

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Programme

Grundprogramm

Mit dem Bund-Länder-Programm Teil I sollte in historisch gewachsenen Stadtvierteln mit erhaltenswerter Baustruktur die Wohnqualität verbessert werden. Der Fokus lag auf klassischen Maßnahmen, wie der Umgestaltung von Straßen und Plätzen und der Modernisierung von Gebäuden. Das Programm wurde von 1971 bis 2012 von Bund und Freistaat Bayern gemeinsam finanziert. In München kam es in Haidhausen und im Westend zum Einsatz.

Logo Soziale Stadt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Soziale Stadt

Das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm wurde 1999 geschaffen, um städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte sowie strukturschwache Stadt- und Ortsteile zu stabilisieren und aufzuwerten. Städtebauliche Investitionen in Wohnumfeld, Infrastrukturausstattung und Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit und Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. In München kommt das Programm in Giesing, in Berg am Laim / Ramersdorf und am Petuelring zum Einsatz. In Neuperlach und Moosach werden vorbereitende Untersuchungen durchgeführt.

Logo Aktive Zentren  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Teil IV wurde 2008 eingeführt, um zentrale Versorgungsbereiche als Standorte für Wirtschaft, Kultur, Wohnen, Arbeiten und Leben zu stärken, die zum Beispiel von gewerblichem Leerstand bedroht oder betroffen sind. Ziel sind Investitionen zur Profilierung und Standortaufwertung. In München kommt das Programm in Pasing, Trudering und Neuaubing-Westkreuz zum Einsatz.

Lageplan - Konzept  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Städtebaulicher Denkmalschutz

2009 wurde das Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, das seit 1991 vorrangig Maßnahmen in den neuen Bundesländern unterstützte, auch in den alten Bundesländern eingeführt. Ziel ist es, bau- und kulturhistorisch wertvolle Stadt- oder Ortskerne baulich zu erhalten und zukunftsweisend weiterzuentwickeln. Besonders zu berücksichtigen sind dabei die Anforderungen des Denkmalschutzes. Seit 2011 beteiligt sich die Stadt München mit dem Ortskern von Ramersdorf, einem Teilbereich des Sanierungsgebiets Berg am Laim / Ramersdorf, an dem Förderprogramm.

Finanzierung

Die Stadt München finanziert die einzelnen Maßnahmen nach Bewilligung durch die Regierung von Oberbayern grundsätzlich zu 100 Prozent vor und erhält den staatlichen Förderanteil von Bund und Land in Höhe bis 60 Prozent der förderfähigen Kosten zurück. Sofern andere Förderungsmöglichkeiten bestehen, sind diese Mittel vorrangig einzusetzen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtsanierung
und Wohnungsbau

Blumenstraße 31
80331 München