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Gesprächsreihe zur Stadtbaukultur


Rückblick: Stadtbaurätin Merk traf Professor Wékel

Das letzte Gespräch zur Stadtbaukultur fand am 22. Juni 2016 statt. Diesmal traf Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk Professor Julian Wékel im Jüdischen Museum.

Julian Wékel, geboren 1951, ist seit 2001 Professor für das Fachgebiet Entwerfen und Stadtplanung an der Technischen Universität Darmstadt. Er absolvierte das Studium der Architektur und Städtebauvertiefung an den Technischen Universitäten in Wien und Berlin. Wékel war in der Hamburger Bauverwaltung tätig und Leiter der Gesamtplanung im Planungsdezernat der Stadt Frankfurt sowie der Stadtplanung, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Er ist Mitglied verschiedener Organisationen, unter anderem der Akademie für Raumforschung und Landesplanung sowie des Kleinen Konvents der Schader Stiftung.

Seit 1. Januar 2016 ist Professor Wékel Direktor des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen. Mehr Informationen zu seinem Werdegang finden Sie hier.

Stadtbaukultur umfasst viele Facetten - den gebauten Raum und das urbane Leben genauso wie die politische Dimension von Stadt. Aus verschiedenen Blickwinkeln wollen die Münchner Gespräche zur Stadtbaukultur jenseits des fachlichen Alltags Themen beleuchten, die für Münchens Entwicklung wichtig sind. Stadtbaurätin Elisabeth Merk lädt deshalb zwei- bis dreimal im Jahr Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Berufen und Meinungen ein, mit ihr über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Prof. Zlonicky, Stadtbaurätin Merk, Prof. Stracke  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Prof. Zlonicky, Stadtbaurätin Merk und Prof. Stracke

Im Gespräch mit den Professoren Stracke und Zlonicky

Gleich zwei Personen haben am 12. Oktober 2015 mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk im Jüdischen Museum über Fragen der Stadtbaukultur gesprochen: die beiden einflussreichen Architekten Prof. Ferdinand Stracke und Prof. Peter Zlonicky.

Seit vielen Jahren prägen Prof. Ferdinand Stracke und Prof. Peter Zlonicky durch ihre Lehre, Forschung und praktische Tätigkeit die Stadtentwicklung, den Städtebau und die Architektur in Deutschland. In diesem Jahr wurden beide 80 Jahre alt – Grund genug für den Bund Deutscher Architekten Bayern, die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung und das Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung, um mit ihnen Rückschau zu halten, nach vorn zu schauen und natürlich über Stadtbaukultur zu diskutieren.

Mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Veranstaltung im Jüdischen Museum. Zu Beginn gab es Grußworte von Karlheinz Beer, dem BDA-Landesvorsitzenden, und Andrea Gebhard, DASL-Landesgruppe Bayern.

Mehr Informationen zu Prof. Strackes Werdegang finden Sie hier. Die Vita von Prof. Zlonicky können Sie hier nachlesen.

Julian Petrin und Elisabeth Merk  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Stadtbaurätin Merk im Gespräch mit Julian Petrin

Der Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg, Julian Petrin, war am 22. September 2015 zu Gast bei Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk. Rund 80 Gäste verfolgten das Gespräch zur Stadtbaukultur im PlanTreff. Danach war Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

Seit 20 Jahren informiert der PlanTreff über Münchens Stadtentwicklung und veranstaltet Diskussionen, Ausstellungen, Exkursionen und vieles mehr. Das Ziel: durch den Dialog mit den Münchnerinnen und Münchnern die Stadt lebenswert zu gestalten. Wie kann dies noch besser erreicht werden? Welche neuen Wege gilt es zu beschreiten, wie werden möglichst viele Menschen erreicht? Wie kann München angesichts der vielen Herausforderungen gemeinsam gestaltet werden?

Über diese Fragen hat Stadtbaurätin Elisabeth Merk mit Julian Petrin gesprochen. Petrin ist Gründer des Stadtentwicklungsbüros urbanista, Autor des Buchs "Nexthamburg - Bürgervisionen für die Stadt" und war Gastprofessor an der Uni Kassel. In dem Gespräch gab er einen spannenden Einblick in seine Tätigkeit. Mehr Informationen zu Petrins Werdegang finden Sie hier.

Gespräch zur Stadtbaukultur am 13. April 2015  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Stadtbaurätin Merk im Gespräch mit Generaldirektor Heckl

Das erste Gespräch zur Stadtbaukultur 2015 hat am 13. April im Rahmen des Architekturclubs in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer stattgefunden. Im Haus der Architektur traf Stadtbaurätin Elisabeth Merk den Generaldirektor des Deutschen Museums, Professor Dr. Wolfgang M. Heckl.

Welche Rolle spielen Einrichtungen wie das Deutsche Museum für die Stadtentwicklung? Welche Bedeutung hat die Architektur für das Deutsche Museum? Und was kann "Stadt-Reparatur" alles umfassen, ähnlich wie bei technischen Geräten? Um Fragen wie diese ging es in dem etwa 90-minütigen unterhaltsamen Zwiegespräch, das etwa 150 Gäste verfolgten. Danach war Raum für Fragen und Anregungen.

Seit 2004 führt Professor Dr. Heckl die Geschäfte des Deutschen Museums. Der gebürtige Parsberger ist Professor für Physik und wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mehr Informationen zu seinem Werdegang gibt es hier.

Elisabeth Merk im Gespräch mit Susanne Breit-Keßler  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Elisabeth Merk im Gespräch mit Susanne Breit-Keßler

Das Gespräch zur Stadtbaukultur fand am 3. Juni 2104 im Museum Villa Stuck statt. Zu Gast bei Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk war die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Knapp 60 Interessierte lauschten dem gut einstündigen Gespräch, danach war Raum für Fragen und Anregungen.

Andreas Hild und Stadtbaurätin Elisabeth Merk  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Andreas Hild zu Gast bei Elisabeth Merk - ein Nachbericht

Wie kann man die Debatte um qualitätvolle Architektur in die Breite der Gesellschaft tragen? Wie ist mit den Bauten der Nachkriegsmoderne umzugehen, an denen sich oftmals die Geister scheiden? Über diese Fragen hat Stadtbaurätin Elisabeth Merk am 11. Dezember 2013 beim zwölften Gespräch zur Stadtbaukultur mit dem Münchner Architekten Andreas Hild diskutiert.

Etwa 80 Gäste waren in die Bibliothek des Literaturhauses gekommen, um dem angeregten Dialog zwischen Elisabeth Merk und Andreas Hild zu folgen. Die Münchner Stadtbaurätin hatte den gebürtigen Hamburger eingeladen, weil sie in ihrer zweiten Amtszeit einen Schwerpunkt auf Architekturqualität und Stadtgestalt legen möchte. "Sie stehen für mich für eine klassische Architektenpersönlichkeit", sagte sie an Hild gewandt.

So wollte Merk von ihrem Gast gleich zu Beginn wissen, wie Architektur besser vermittelt werden kann. Nach Auffassung von Hild, der gemeinsam mit Dionys Ottl und Matthias Haber das Büro "Hild und K Architekten" in München leitet und 2012 für sein Gesamtwerk den Architekturpreis der Landeshauptstadt erhielt, ist eine vielschichtige Öffentlichkeitsarbeit das A und O. Vor allem Großprojekte seien so komplex, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern gut erklärt werden müssten. "Die Öffentlichkeitsarbeit können Architekten aber nicht alleine leisten", fand Hild, der unter anderem das Hotel Louis am Viktualienmarkt und die TU München umgebaut hat.

Hild und Merk waren sich einig, dass Gremien wie die Stadtgestaltungskommission und vielfältige Architektur-Veranstaltungen gute Ansätze seien. Sie lockten aber in erster Linie Fachleute an. Die Stadtbaurätin schlug deshalb Spaziergänge zu besonderen Gebäuden vor, an denen auch Laien teilnehmen können. Sie sollen den Titel "Stadtgestalt vor Ort" tragen.

In dem offen geführten Gespräch ging es auch um die Bauten der Nachkriegsmoderne, zu denen beispielsweise das Kaufhof-Gebäude am Marienplatz zählt. Auch über die Frage zum richtigen Umgang damit sei ein intensiver Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig, sagte Merk. Hild plädierte dafür, generell öfter auf Umwandlung statt auf Abbruch und Neubau zu setzen. "Denn Menschen verbinden mit Gebäuden auch emotionale Werte."

Bisherige Gäste

Professor Julian Wékel
Direktor des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen
22. Juni 2016

Professor Ferdinand Stracke und Professor Peter Zlonicky, Architekten
12. Oktober 2015

Julian Petrin, Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg
22. September 2015

Professor Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, München
13. April 2015

Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin, München
3. Juni 2014

Andreas Hild, Architekt, München
11. Dezember 2013

Jörn Walter, Oberbaudirektor, Hamburg
17. Juni 2013

Dr. Sylvia Schoske, Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst, München
15. Oktober 2012

Zehra Spindler, Veranstalterin und freie Journalistin, München
8. Februar 2012

Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin
6. Dezember 2011

Professor Carl Fingerhuth, Architekt und Städtebauer, Zürich
7. Februar 2011

Professor Dr. Michael Petzet, damaliger Präsident des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS, dem Internationalen Rat für Denkmalpflege
2. Dezember 2010

Barbara Kittelberger, Stadtdekanin, München
20. September 2010

Die Kulturhauptstadt RUHR.2010, Podiumsdiskussion in Kooperation mit StadtBauKultur NRW
22. Juli 2010

Franziska Eichstädt-Bohlig, damalige Sprecherin für Stadtentwicklung, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin
17. Dezember 2009

Engelbert Lütke Daldrup, damaliger Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin
20. Mai 2009

Chris Dercon, damaliger Direktor im Haus der Kunst, München
4. Februar 2009

Kontakt

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