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Icomos-Tagung


Icomos Tagung in München - Titelbild  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© IOC / Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plakatsammlung 28728

Das moderne Erbe der Olympischen Spiele

Die internationale ICOMOS-Tagung am 7. und 8. November 2019 in München stand unter dem Motto "Das Erbe der Olympischen Spiele der Neuzeit. Historische Sportstätten zwischen Konservierung und Konversion". Die öffentliche Tagung fand im Gästebereich des Olympiastadions statt.

2020 finden die Olympischen Sommerspiele in Tokio statt, teilweise in den Anlagen, die für die Olympischen Spiele 1964 gebaut wurden. Vor diesem Hintergrund und dem, dass der Olympiapark München von 1972 mit seinen Anlagen UNESCO-Welterbe werden soll, war München der Ort für die internationale ICOMOS-Tagung. Die Konferenz widmete sich der architektur- und sportgeschichtlichen Bedeutung olympischer Anlagen der Moderne.

Unter dem Patronat des ehemaligen Oberbürgermeisters von München, Dr. Hans-Jochen Vogel, zeigten Expertinnen und Experten aus aller Welt, wie Olympiastätten aus dem 20. Jahrhundert heute weiter genutzt werden können. Ihr Potenzial als UNESCO-Welterbe wurde ebenfalls diskutiert.

Die Tagung wurde von ICOMOS Deutschland und der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verein „Aktion Welterbe Olympiapark“ veranstaltet.

Was ist ICOMOS überhaupt?

ICOMOS bedeutet "International Council on Monuments and Sites" (übersetzt: "Internationaler Rat für Denkmalpflege") und wurde 1965 in Warschau gegründet. ICOMOS setzt sich als nichtstaatliche Organisation weltweit für den Schutz und die Pflege von Denkmälern ein. In Deutschland nimmt der Verein Aufgaben als Berater-Organisation der UNESCO wahr und macht sich somit auf überregionaler und internationaler Ebene für die Erhaltung der Denkmäler, Ensembles und Kulturlandschaften stark.

Zum UNESCO-Welterbetitel ist es ein langer Weg

Im Juli 2019 hat der Stadtrat Oberbürgermeister Dieter Reiter beauftragt, die Vorbewerbung des Olympiaparks als UNESCO-Welterbe beim Freistaat Bayern einzureichen, was am 4. Oktober 2019 erfolgte. Beigefügt wurde die sogenannte Vorbewerbung (Tentativ List Submission Format). Bis zur Verleihung des Titels ist es ein langer Weg. Das Bewerbungsverfahren geht von der Kommunal- über die Landes- bis hin zur Bundesebene. Erst im Jahr 2024 öffnet sich die UNESCO-Vorschlagsliste wieder, da vorher andere Bewerbungen aus aller Welt abzuarbeiten sind.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Untere Denkmalschutzbehörde

Blumenstraße 19
80331 München